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Ergebnisse der Landessortenversuche Winterraps

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Zu spät, zu kalt, zu trocken, zu nass. Am Ende entschieden Befallsdruck, Erntezeitpunkt, Stängelgesundheit und Schotenplatzfestigkeit über den Ernteerfolg. Aufgrund der späten Ernte beim Raps und der geringen Datenlage werden nur die Ergebnisse der Einzelorte gezeigt. Sobald die Ergebnisse vollständig vorliegen, werden sie online unter www.lksh.de veröffentlicht. Heterogen fallen die Ergebnisse in der Praxis aus. In den Landessortenversuchen der Landwirtschaftskammer sieht es ähnlich aus.

Ergebnisse der Landessortenversuche

Insgesamt konnten sechs Landessortenversuche (LSV) angelegt werden: drei im Östlichen Hügelland, zwei in der Marsch und einer auf der Geest. Der Versuch in Schuby wurde aufgrund von Starkregen verschlämmt und musste abgebrochen werden. Somit gibt es in diesem Jahr keine Ergebnisse von der Geest. Für die Ergebnisse von Sandstandorten wird daher auf Ergebnisse vom Standort Ohrensen am Nordrand der Lüneburger Heide zurückgegriffen. Die Sortenempfehlung beruht größtenteils auf der Marktleistung (Tabelle 3), die sich aus dem Kornertrag und dem Grundpreis zuzüglich eines Zuschlags für jeden Prozentpunkt Öl über 40 % ergibt.

Die Landessortenversuche zeigten besonders zu den frühen Ernteterminen ein hohes Ertragsniveau (Tabelle 1) bei gleichzeitig sehr geringer Tausendkornmasse (nicht dargestellt). Im Mittel wogen 1.000 Rapskörner in diesem Jahr unter 4,5 g, was dafür spricht, dass der Raps eigentlich bis zur Blüte optimale Bedingungen vorfand und nicht gezwungen war, Ertragsanlagen zu reduzieren. Aber offenbar konnten die üppig vorhandenen Ertragsanlagen im Juni und Juli nur unzureichend gefüllt werden. Diese Aussage wird auch durch die im mittel nur durchschnittlichen Ölgehalte (Tabelle 2) gestützt, insbesondere da ein Großteil der jungen Sorten gegenüber ihren Vorgängerinnen aus den jeweiligen Züchterhäusern deutlich gesteigerte Ölgehalte in den Wertprüfungen und dem Bundessortenversuch gezeigt hatte.

Diesmal trat Cylindrosporiose verstärkt auf. Besonders in kalten, nassen Frühjahren wie 2023 kann Cylindrosporium verstärkt beobachtet werden. Typisch sind die einseitig absterbenden Blätter, die sich zur absterbenden Seite hin verkrümmen. Die Photosyntheseleistung ist dadurch eingeschränkt, und das Auftreten kann mit zu den streuenden Ergebnissen beigetragen haben. Die Trockenheit im Mai und Juni hat aber verhindert, dass sich die Krankheit auf den oberen Stängelbereich ausbreiten konnte. Später traten Phoma und Verticillium in den Beständen auf. Die Infektion mit beiden Krankheiten findet bereits im Herbst statt, und der Pilz wächst unbemerkt in der Pflanze. Beginnt die Abreife, werden die generativen Organe der Pilze sichtbar. Phoma führt zu einem Vermorschen der Stängelbasis, die Rapspflanze stirbt ab und beginnt zu lagern. Mit der Rlm7 besitzt Raps ein hohes Resistenzniveau gegen den in Norddeutschland am häufigsten auftretenden Phoma-Stamm, dennoch kann es sein, dass sich der Pilz in geschwächten Beständen etabliert. Kurz vor der Ernte trat auch vermehrt Verticillium auf, besonders in vom Stängelrüssler geschädigten Beständen. Die Infektionen breiteten sich häufig von den Einbohrstellen der Larven aus. Bei Verticillium bildet sich ein brauner Streifen auf dem Stängel, der mit zunehmender Abreife heller wird. Es zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei Sclerotinia. Anders als bei Sclerotinia lässt sich an der Befallsstelle die Epidermis der Rapspflanze aber abziehen. Dort zeigen sich Mikrosklerotien, die außen am Stängel sitzen. Bei Sclero­tinia sind die Sklerotien so groß wie Weizenkörner und sitzen im Mark der Pflanze. Besonders in diesem kalten Frühjahr war die Aktivität der Schadinsekten niedrig, sodass über die Gelbschalen selten ein Befall über der Schadschwelle festgestellt werden konnte. Dabei ist durch die latent, aber permanent vorhandenen Käfer ein hoher Befallsdruck da gewesen, dessen Schwere wohl auch erst hinterher erkannt wurde. Der Befall trat meistens nes­terweise auf und hat zu den stark variierenden Erträgen der Sortenversuche beigetragen. Besonders in Barlt zog sich ein Streifen quer durch den Landessortenversuch. Vielerorts konnt auch Botrytis als Sekundärinfektion zusammen mit den Rüsslern festgestellt werden. In der Regel ist das Sortiment aber so gesund gewesen, dass die Krankheiten erst kurz vor der Ernte auftreten sind, sodass sie nicht mehr ertragsrelevant waren. Dabei hilft ein leichter Befall oftmals, die Abreife der Stängel zu beschleunigen, was den Drusch erleichtert. In einem Jahr wie diesem, wenn der Raps aufgrund der Nässe nicht trocknet, kann ein Befall jedoch zum Problem werden.

Raps in voller Blütenpracht: Bis Mitte Mai konnte sich der Raps optimal entwickeln.

Sortenempfehlung der Kammer

In diesem Jahr wurde die Ernte durch Regen und Unwetter stark beeinträchtigt, sodass sie erst spät erfolgte und sich kein stimmiges Bild über die Leistung der Sorten in den einzelnen Bodenklimaräumen zeigte. Daher können bis jetzt nur die Ergebnisse der Einzelorte präsentiert werden. Die Werte der einzelnen Sorten schwanken innerhalb der Bodenklimaräume aufgrund der Wettereinflüsse teils sehr stark, und Mittelwerte aus den Regionen sind wenig aussagekräftig. Für die Mittelwertbestimmung nach der Hohenheimer Methode werden hier Ergebnisse aus den Nachbarbundesländern benötigt. Diese liegen jedoch noch nicht vor, sodass eine abschließende Beurteilung der Sorten erst nach Redaktionsschluss erfolgen kann. Für die vorläufige Sortenempfehlung wird hier daher auf Ergebnisse aus dem Vorjahr zurückgegriffen. Die abschließenden Ergebnisse werden auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer veröffentlicht.

Mehrjährig geprüfte Sorten

‚Ambassador‘ ist die Rapssorte mit der größten Anbaufläche im Land und hat die stabil guten Leistungen der Vorjahre bestätigt. Besonders auf leichten Standorten liegt die Sorte im relativen Ertrag oft über 110 %. Aus dem Segment der Ogura-Hybriden ist sie die früheste Sorte. Sie zeigt die geringste Reifeverzögerung. Besonders die genetisch fixierte Schotenplatzfestigkeit liefert Sicherheit, wenn sich die Ernte verzögert (Barlt).

Die Sorte ‚Ambassador‘ hat Schwächen im Ölgehalt. Die Sorten ‚LG Activus‘, ‚LG Adonis‘, ‚Archivar‘ haben diese nicht mehr, dafür aber keine Schotenplatzfestigkeit. Die Sorte ist in der Herbstentwicklung mit der Note 6 eingestuft und eignet sich daher für sehr späte Saattermine.

‚Smaragd‘, beliebt auf größeren Betrieben, zeichnet sich durch eine besonders geringe Reifeverzögerung des Strohs aus und damit durch eine schnelle Trocknung des Korns. Diese trägt dazu bei, dass die Sorte ‚Smaragd’ vor ‚Ambassador‘ gedroschen werden kann. Auf den besseren Böden im Östlichen Hügelland ist deswegen ‚Smaragd‘ ‚Ambassador‘ überlegen.

‚Picard‘ zeigt Stabilität über alle Anbaugebiete. Die Sorte hat in der Ernte 2023 und 2022 auf der Geest, in der Marsch und im Östlichen Hügelland eine relative Leistung von teils deutlich über 105 % im Kornertrag abgeliefert. In diesem Jahr zeigte sie sich nur durchschnittlich im Ölgehalt.

‚Daktari‘ zeigt über alle Bodenklimaräume robuste Erträge, konstant über dem Mittel. Die wüchsige Herbstentwicklung macht die Sorte auch für späte Saaten attraktiv.

‚LG Activus‘ ist zweijährig im LSV geprüft. Die Sorte konnte das hohe Leistungsniveau bestätigen. Das Bundessortenamt hat sie für die Aussaat 2023 zur Verrechnungssorte ernannt. Der Ölgehalt wurde gesteigert: 2022 hatte ‚LG Activus‘ den höchsten Ölgehalt. 2023 wurden die Ölgehalte nur von den jüngeren Schwestersorten ‚LG Adonis‘ und ‚Archivar‘ übertroffen. Für das jüngere Sortiment kann aufgrund der bisherigen Werte noch keine Empfehlung ausgesprochen werden. Eine Übersicht über die Sorteneigenschaften ist in Tabelle 4 zusammengefasst.

Schadbild der Cylindrosporiose: Nasskalte Perioden im zeitigen Frühjahr begünstigen den Befall. Typisch sind blasse Blattflecken. Werden Blattränder oder Stängelrippen befallen, kommt es zu den typisch sichelartig verformten Blättern, die halbseitig absterben. Am Stängel zeigen sich später lila Verfärbungen. 

Kohlhernieprüfung im Überblick

Kohlhernie ist im Rapsanbau die bedeutendste (Fruchtfolge-)Krankheit. Besonders der Befall im Herbst reduziert die Leistungsfähigkeit der Rapspflanze und führt zu deutlichen Ertragsausfällen. Daher wird in den Regionen, in denen besonders viel Raps angebaut wird, die Leistungsprüfung der Kohlherniesorten durchgeführt. Im Gegensatz zum Landessortenversuch, der als Teil des amtlichen Prüfwesens nach den Vorschriften des Bundessortenamtes einfaktoriell gefahren wird, hat die Leistungsprüfung der Kohlherniesorten zusätzlich eine behandelte Variante, die eine an die Praxis angelehnte ortsübliche Behandlung mit Fungiziden und Wachstumsreglern erfährt. Zudem ist das Sortiment sehr jung und enthält auch noch unzugelassene Stämme. Dennoch ist Voraussetzung für die Aufnahme in die Prüfung, dass zur Ernte Saatgut entweder als EU-Sorte oder als Versuchssaatgut mit orangefarbenem Etikett vorliegt.

Kohlhernie-Sortenempfehlung/Leistungsprüfung

Die Leistungsprüfung konnte diesmal an vier Orten angelegt werden und wurde auch an allen Orten beerntet. Da in Futterkamp aufgrund der späten Herbstentwicklung und des kalten Frühjahrs keine Wachstumsregler eingesetzt wurden, ist die zweite Stufe der Leistungsprüfung dort auch einstufig behandelt worden. In Kastorf konnte die Kohlhernieprüfung erst zehn Tage nach dem LSV geerntet werden, die Ergebnisse erscheinen hier eher untypisch.

Generell bestätigt sich das Leistungsniveau der Marktführer. Darüber hinaus streuen die Erträge ähnlich breit wie im Landessortenversuch. Dabei erreichen nur die Sorten ‚Crocodile‘, ‚Cromat‘ und ‚Credo‘ das Leistungsniveau der anfälligen Vergleichssorten ‚Picard‘ und ‚Ambassador‘. Alle anderen Sorten liegen auf einem soliden Leistungsniveau, welches in Barlt und Loit über dem Niveau der Landessortenversuche und in Futterkamp und Kastorf nur ganz knapp darunter liegt. Auch hier wird bei der Sortenempfehlung auf mehrjährige Ergebnisse aus dem Vorjahr zurückgegriffen. Eine endgültige Empfehlung wird auf der Seite der Landwirtschaftskammer erscheinen, sobald dann alle nötigen Ergebnisse dafür vorliegen.

Schadbild von Verticillium: Der Befall findet zumeist schon im Herbst statt, zeigt sich aber erst zur Abreife. An den Stängeln zeigen sich streifige, braune Verfärbungen, später wird der Stängel hell und die Pflanze stirbt ab. Die Symptome sind später der Weißstängeligkeit (Sclerotinia) ähnlich, jedoch sitzen bei Verticillium die Mikrosklerotien als charakteristischer „Eisenstaub“ außen an der Pflanze.

Was gilt es zur Aussaat 2023 zu beachten?

Das A und O für eine erfolgreiche Ernte ist eine optimale Etablierung der Rapsbestände im Herbst. Dazu wird in der Fruchtfolge klassisch zum Raps gepflügt und gekalkt, da ein hoher pH-Wert die Aktivität der Zoosporen der Kohlhernie deutlich hemmt. Die tiefe Lockerung ist wichtig für die Etablierung der Pfahlwurzel. Das Saatbett muss rückverfestigt sein, damit der kapillare Aufstieg den jungen Raps ausreichend mit Wasser versorgt. Der Boden muss aber locker genug sein, damit er sich schnell erwärmt und der Keimling sich schnell entwickeln kann. Der Anbau nach der früh räumenden Wintergerste könnte in diesem Jahr besondere Bedeutung erlangen. Die Böden sind wassergesättigt. Die Befahrbarkeit vorausgesetzt, kann die Erstellung eines falschen Saatbetts helfen, Ausfallraps und Unkräuter auflaufen zu lassen, welche bei der Saatbettbereitung zur eigentlichen Aussaat dann beseitigt werden können. Das klassische „Rum und Rein“, sprich Pflügen mit Packer und zwei bis drei Tage später Drillen mit der Kreiseleggen-Drillkombi, kann ab Ende August, also der 35. Kalenderwoche, auch funktionieren, wenn wieder ausreichend Niederschläge im September vorhergesagt sind. Hier ist der Aufwand im Pflanzenschutz im Nachhinein aber größer und besonders Altraps stellt hier das am schwersten zu bekämpfende Unkraut dar. Altraps ist in der Regel anfällig für Kohlhernie und stellt somit den Schwachpunkt in der Bekämpfung dar. Zu dichte Bestände sind oftmals auch eine Folge von zu viel Altraps. In dichten Beständen steigt der Krankheitsdruck, die Stängel werden dünner und die Bestände neigen später zu Lager. In der Tabelle mit den Sorteneigenschaften wurde daher eine Zeile mit der Spätsaateignung der Sorten aufgeführt. Sie beruht auf Züchterangaben.

Laut der Wettervorhersage soll es Ende August wieder warm werden. Damit sind, zusammen mit dem feuchten Boden, die Bedingungen für einen frühen und somit besonders gefährlichen Befall mit Kohlhernie gegeben. Das sollte bei der Sortenwahl berücksichtigt werden. Wenn auf einer Fläche in der Vergangenheit Kohlhernie auftrat, sollte unbedingt auf eine kohlhernieresistente Sorte zurückgegriffen werden.

Der Landessortenversuch Raps in Loit. Kurz vor der Ernte gingen einige Parzellen der gescheitelten Versuche ins Lager. Foto: Henrik-Christoph Hansen

Wie war das Rapsjahr?

Der Spätsommer begann vergangenes Jahr trocken und der Raps lief erst zum Herbstanfang um den 20. September nach Einsetzen der Niederschläge auf, und das aufgrund der inhomogenen Verteilung der Niederschläge oftmals in mehreren Wellen. Gleichwohl war die Sommergare in den Böden gut, der Raps konnte eine tiefe Pfahlwurzel ausbilden. Die überraschend wüchsige Wetterlage bis Anfang November trug dazu bei, dass er den Entwicklungsrückstand aus dem späten Aufgang bis zur Vegetationsruhe aufholen konnte. Um Weihnachten herum gab es einige frostige Tage, aber bereits zu Silvester folgten heftige Niederschläge bei Temperaturen um 15 °C. Dennoch blieb das Frühjahr lange kalt und besonders nass, sodass der Raps spät mit der Blüte begann und noch bis weit in den Mai hinein blühte. Bis zum 15. April gab es reichlich Niederschläge, sodass die Nährstoffverfügbarkeit im Boden günstig war. In der letzten Juniwoche schlug die Großwetterlage um und regnerisches Wetter hielt sich bis Mitte August. Dabei fielen im Juli dieses Jahr und in der ersten Augusthälfte deutlich mehr als 100 mm Niederschlag. Es gab nur kurze Erntefenster und in weiten Teilen des Landes standen selbst um den 10. August noch Rapsbestände, die zu feucht waren, um gedroschen zu werden. Unter diesen Bedingungen stellen pilzliche Erreger, allen voran Verticillium, die Standfestigkeit des Rapses auf die Probe, sodass Bestände durch Starkregenereignisse, den Sturm in der zweiten Augustwoche oder einzelne Gewitter ins Lager gingen und Körner ausfielen.


Milchpreisvergleich

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Die Milchauszahlungspreise im Bundesgebiet sind im Monatsvergleich bei vielen Meiereien niedriger. Einige Meiereien haben ihre Auszahlungspreise um bis zu 4 ct reduziert, mindestens eine hat den Preis angehoben, viele Meiereien zahlen erneut den Vormonatspreis aus. Im Vergleich liegen die Preise deutlich unter den Vorjahreswerten.

Die Situation für Milchviehhalter ist weiterhin angespannt. Für Betriebe, die aufgrund langer Kontrakte nicht von gesenkten Mischfutterkosten profitieren können, ist die Lage noch schwieriger. Im Bundesgebiet schwanken die Auszahlungspreise zwischen 33,47 und 49,46 ct/kg ECM, wobei im Süden mit die höchsten Auszahlungspreise erzielt werden können.

Hierzulande wird im Durchschnitt ein Preis von 37,33 ct/kg ECM mit einer Spanne von 34,1 bis 39 beziehungsweise 45 ct/kg ECM ausbezahlt. Dies entspricht einem Minus von etwa einem halben Cent im Vergleich zum Vormonat. In Deutschland sind die witterungsbedingten rückläufigen Tendenzen für die Milchanlieferung gestoppt worden und es wurde ein leichter Anstieg des Milchaufkommens von 0,2 % erfasst. Für die KW 30 wurde das Vorjahresniveau um 2,6 % überschritten und der saisonale Rückgang vorerst unterbrochen. Der Markt wird als überwiegend ruhig beschrieben und die Akteure befinden sich größtenteils in der Ferienzeit. Am Weltmarkt ist europäische Ware nur eingeschränkt konkurrenzfähig.

Die europäische Anlieferungsmenge lag zwischen Januar und Mai 2023 0,8 % über dem Vorjahreszeitraum. Gleiches gilt für die US-Milchmenge im Zeitraum Januar bis Juni 2023. Australiens Milchproduktion liegt weit hinter dem Vorjahr zurück. Das Minus beträgt 4,8 % für den Zeitraum Juli 2022 bis Mai 2023. In Neuseeland ist die Anlieferungsmenge nur 0,5 % kleiner als im zurückliegenden Jahreszeitraum (Juni 2022 bis Mai 2023). An der Global Dairy Trade (GDT) in Neuseeland wurde nun erneut ein Minus von –4,3 % realisiert. Ein etwa gleich starkes Minus wurde zuletzt im April registriert. Für Vollmilchpulver ergab sich die größte Preissenkung mit einem Minus von –8 %. Buttermilchpulver hingegen verzeichnet eine gegensätzliche Entwicklung mit +9,9 %. Alle anderen Produkte erzielten Verluste.

Die Terminmarktnotierung an der EEX in Leipzig für Magermilchpulver (MMP) sind im Monatsverlauf deutlich gefallen, wobei Butter mit Schwankungen auf einem stabilen Niveau tendiert. Der ife-Börsenmilchwert leitet sich von den EEX-Notierungen ab und wird mehrfach pro Woche aktualisiert. Für den Monat August liegt dieser bei 36,1 ct/ kg Milch. Bis zum Jahresende erwartet man einen Anstieg um etwa 2 ct. EU-weit ergibt sich für Juli im Mittel ein rückläufiger Milchauszahlungspreis. Am niederländischen Spotmarkt legt der Preis um 2 ct im Monatsvergleich auf 39,5 ct zu. In Italien fielen die Spotmarktpreise innerhalb eines Monats um 0,5 ct auf 51,3 ct.

Der Preis am Milchpulvermarkt liegt diesen Monat für alle Produktgruppen schwächer. Für Vollmilch sind die Notierungen an der Kemptener Börse um –23,75 €/t gesunken und liegen im Durchschnittspreis bei 3.477,50 €/t. Bei MMP in Lebensmittelqualität lag die monatliche Differenz bei –115 €/t für Juli auf 2.385 €/t. MMP in Futtermittelqualität ist auf 2.070 €/t (–100 €/t) gesunken. Die Marktlage ist weiterhin ruhig und es werden überwiegend bestehende Kontrakte abgewickelt. Marktteilnehmer verweilen in einer abwartenden Haltung.

Am Markt für Käse besteht ebenfalls eine ruhige Nachfrage und die Preise sind auf dem Vormonatsniveau bei 3,55 bis 3,75 €/kg stabil. Brotware wird weiterhin für 3,80 bis 4,00 €/ kg gehandelt. Lediglich für langfristige Abschlüsse ist eine sinkende Tendenz von 5 bis 15 ct/kg zu beobachten. Am Buttermarkt sind die Preise auf 4,28 bis 4,45 €/t gefallen, eine monatliche Differenz von –32 ct für die untere Spanne. Geformte Butter bleibt auf dem Vormonatsniveau von 4,80 bis 4,96 €/kg.

Treibhausgasemissionen reduzieren zum Klimaschutz

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Die Gewässerschutzberatung dient dem Ziel, den Nährstoffeintrag von Stickstoff- und Phosphorverbindungen in das Grundwasser sowie in die Oberflächengewässer und Meere zu verringern. Auf landwirtschaftlich intensiv genutzten Moorböden besteht ein erhöhtes Austragspotenzial für überschüssige Nährstoffe, da hier traditionell entwässerungsbasiert gewirtschaftet wird.

In Schleswig-Holstein sind zirka 10 % der Landfläche Moorböden. Hier wirtschaften 3.904 Betriebe, wobei 41 % davon mit maximal 20 % ihrer Betriebsfläche betroffen sind. 80 % der schleswig-holsteinischen Moore werden landwirtschaftlich genutzt, vorrangig als Dauergrünland zur Futtergewinnung. Der Kartendienst des Umweltportals ­Schleswig-Holstein bietet eine gute Möglichkeit, um sich online über die Kulisse der Moor- und Anmoorböden Schleswig-Holsteins zu informieren ­(siehe Abbildung; umweltportal.schleswig-holstein.de).

Entwässerte Moorflächen sind oft Grenzertragsstandorte, wo durch mikrobielle Torfzersetzung erhebliche Mengen an CO2 und zuvor gebundenen Nährstoffen freigesetzt werden, die Böden kontinuierlich verarmen und in der Folge durch Sackungsprozesse der Aufwand für die Entwässerungsmaßnahmen stetig steigt.

Klimaschutz durch Wiedervernässung

Indem die natürliche Fähigkeit der Stoffrückhaltung erhalten beziehungsweise durch Wiederherstellung eines natürlichen Abfluss- und Überflutungsregimes gefördert wird, können Nähr- und Schadstoffe aus durchströmendem Wasser gefiltert und gespeichert werden. Die Nährstoffausträge, insbesondere Stickstoff, werden reduziert.

Um den hierfür notwendigen Torferhalt zu gewährleisten beziehungsweise die Torfzehrung zu minimieren, sollten die Grundwasserstände ganzjährig so hoch wie möglich gehalten werden. Die Wiedervernässung ist die entscheidende Schlüsselmaßnahme zur Verringerung der hohen Treibhausgas (THG)-Emissionen aus entwässerten Mooren in Form von CO2 und Lachgas. Eine Anhebung der mittleren Jahreswasserstände auf 20 cm unter Flur führt zu einer Verringerung von THG-Emissionen um etwa ein Drittel gegenüber einer Nutzung bei tieferen Wasserständen.

Soll die Emissionsvermeidung maximiert werden, sind Wasserstände nahe der Bodenoberfläche anzustreben. Dies ist ein aktiver Beitrag zum Klima- und Gewässerschutz, bedingt jedoch eine grundlegende Anpassung der Betriebe an die neuen Herausforderungen, da eine (intensive) landwirtschaftliche Nutzung in gewohnter Form auf nassen Flächen nicht mehr möglich ist.

Welche klimaschonende Moornutzung gibt es?

Als alternative Nutzungsformen auf nassen Moorböden gelten Paludikultur, Agroforstsysteme sowie Photovoltaikanlagen. Bei der Paludikultur handelt es sich um die land- und forstwirtschaftliche Nutzung nasser Hoch- und Niedermoore. Die Nutzung kann als Nasswiese erfolgen oder als sogenannte Anbau-Paludikultur, zum Beispiel in Form von Schilf zur Reetnutzung. Weitere Kulturen sind Rohrkolben (Baustoff), Rohrglanzgras (Silage, Heu, Einstreu) und Schwarzerlen (Baustoff) sowie Torfmoose auf Hochmoorböden als Torfersatzstoff im Erwerbsgartenbau.

Zudem kann der Biomasseaufwuchs von Moorflächen thermisch verwertet oder als Ausgangssub­strat für Biogasanlagen genutzt werden. Dies erfordert jedoch eine Umrüstung bestehender Anlagen.

Aktuell kommen Paludikulturen kaum zur Anwendung, da Wertschöpfungsketten noch nicht hinreichend etabliert werden konnten. Um Bewirtschafter von Moorböden mehr Anreize zu einer Umstellung auf nasse Nutzungsformen zu bieten, müssen die Bedürfnisse auf allen Seiten (Erzeuger – Verwerter – Vermarkter) besser aufeinander abgestimmt werden.

Im Bereich Nutztierhaltung bietet sich die Beweidung durch Wasserbüffel oder Mutterkuhherden an. Geeignete Rassen sind zum Beispiel Schottische Hochlandrinder, Heckrinder, Galloways, Fjäll-Rinder, Hinterwälder und Murnau-Werdenfelser. Über Grünland (GL)-Programme des Vertragsnaturschutzes ist hierbei eine Förderung möglich: Weidewirtschaft Moor (in Brutgebieten von Wiesenvögeln; 300 bis 420 €/ha) beziehungsweise Grünlandwirtschaft Moor (mindestens 90 % der GL-Betriebsfläche; kategorisiert nach Bewirtschaftungsintensität; 50 bis 790 €/ha).

Extensive Schafweide nahe des Noorsgrabens im Moor bei Sarzbüttel

Verlässliche Rahmenbedingungen

Allgemein bedeutet die Pflanzenproduktion auf nassen beziehungsweise sehr feuchten Flächen bei aktueller Gesetzeslage den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, da deren Anwendung im Einzelfall schädliche Auswirkungen auf das Grundwasser hat. Auch der Einsatz von Stickstoff- und Phosphordüngern ist gegenwärtig auf wassergesättigten Böden nicht zulässig.

Die Grundvoraussetzungen für Landwirte, um ihre Betriebe nassen Nutzungsformen anzupassen, sind verlässliche Rahmenbedingungen, praxistaugliche Förderinstrumente, langfristige Perspektiven für Wertschöpfung sowie eine vertragliche Absicherung der Honorierung für erbrachte Gemeinwohlleistungen (Gewässer-, Klima-, Biodiversitätsschutz), um den zu erwartenden Ertragsrückgang und die Wertminderung der Flächen zu kompensieren.

Zudem werden bei der Umsetzung von „nasser“ Bewirtschaftung verschiedene Rechtsbereiche berührt, unter anderem Wasser-, Boden-, Naturschutz- und Agrarumweltrecht. Eine weitere Herausforderung ist, dass Wiedervernässung nur für größere Flächenverbünde sinnvoll und zielführend ist, sodass zukünftig mehrere benachbarte Betriebe zusammenarbeiten sollten. Dies bietet die Chance, Investitionen in neue Technik zur Moorbewirtschaftung wie etwa Raupenfahrzeuge oder Breitreifen zusammen, zum Beispiel genossenschaftlich, anzugehen sowie Anreize für Lohunternehmen und Firmen des nachgelagerten Bereichs, sich in diesen Regionen anzusiedeln, da größere Mengen an Rohstoffen für Papier, Pappe und Baustoffplatten produziert werden.

Moorschutzprogramme: Historie und Überblick

In Deutschland wird die Wiedervernässung von Mooren unter anderem auf Länderebene über Moorschutzprogramme gefördert. Bereits seit 2002 gibt es in Schleswig-Holstein ein Programm zur Wiedervernässung von Niedermooren und seit 2011 ein allgemeines Moorschutzprogramm für Nieder- und Hochmoore.

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein fördert Moorschutzprojekte im Rahmen der Förderrichtlinie für Moorschutz und Biologischen Klimaschutz. Über die neue Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung in den Schleswig-Holsteinischen Niederungsgebieten fördert das Land Konzepte und Maßnahmen, die die Anpassung der Wasser- und Landwirtschaft in den tiefliegenden Niederungen, zum Beispiel in Moorgebieten, unterstützen.

Außerdem können zum Beispiel im Rahmen des Programms Förderung von langfristiger Pacht oder Grunderwerb für Zwecke des Naturschutzes Flächen langfristig (20 bis 30 Jahre) von Körperschaften des öffentlichen Rechts, Stiftungen, Verbänden und Vereinen gepachtet oder erworben werden, wobei die Förderung voll oder anteilig finanziert wird.

Die Vergabe von Klimapunkten ist ein Instrument zur Bewertung und Vergütung von Flächen in Abhängigkeit von ihrem Klimaschutzpotenzial. Pro potenzieller jährlicher Einsparung von 1 t THG (als CO2-Äquivalent) durch Wiedervernässung wird ein Klimapunkt vergeben. Hierbei bleiben Landwirtinnen und Landwirte Eigentümer der Fläche, verkaufen aber für 30 Jahre die Vernässungsrechte und bekommen je nach errechneter Klimapunkteanzahl das ermittelte Klimaschutzpotenzial vergütet. Dieses Klimapunktemodell wird aktuell in elf Pilotgebieten in Schleswig-Holstein erprobt.

Fazit

Die Bewirtschaftung von Mooren stellt betroffene Betriebe aufgrund der besonderen Umwelt- und Klimarelevanz dieser Standorte vor besondere Herausforderungen. Im Rahmen der landesweiten Gewässerschutzberatung in Schleswig-Holstein kann entsprechende Unterstützung geleistet werden, um die Nutzung hinsichtlich Düngung und Weidemanagement anzupassen. Möglichkeiten der Wiedervernässung und alternative Nutzungsformen auf nassen Moorböden sind in Betracht zu ziehen sowie auch Fördermöglichkeiten durch entsprechende Moorschutzprogramme. Begleitende Untersuchungen durch die Gewässerschutzberatung sind dabei möglich und erfahrungsgemäß von hohem Nutzen.

Gewässerschutz fördern – Bewirtschaftung weiterdenken

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Die vorwiegend landwirtschaftlich ­genutzten Niederungsgebiete in Schleswig-Holstein stehen insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels und veränderter gesellschaftlicher Anforderungen vor erheblichem Anpassungsbedarf. Im Artikel „Treibhausgasemissionen reduzieren zum Klimaschutz“ von Dr. Thomas Räbiger werden ­Lösungswege aufgezeigt.

Die Niederungen werden zu großen Teilen aktiv über Schöpfwerke und Siele entwässert. Dies wird durch den ansteigenden Meeresspiegel der Nord- und Ostsee sowie eine sich ändernde Niederschlagsverteilung zunehmend erschwert. Zudem besteht an vielen der in den 1950er bis -70er Jahren geplanten wasserwirtschaftlichen Entwässerungsanlagen in den Niederungen ein hoher Anpassungs- und Sanierungsbedarf.

Mit der Niederungsstrategie will das Land Schleswig-Holstein einen generationsübergreifenden Anpassungsprozess initiieren, um die langfristigen Ziele mit einer nachhaltigen Nutzung und Entwicklung der Niederungen zu erreichen.

Die vom Land Schleswig-Holstein und durch Eler-Mittel geförderte Maßnahme „Gewässerschutzberatung für die Landwirtschaft“, die landesweit von allen Betrieben freiwillig und kostenfrei in Anspruch genommen werden kann, bietet innerhalb des Beratungssystems auch eine Beratung zu Moorstandorten an. Neben der angepassten Düngung und dem angepassten Weidemanagement geht es dabei auch um alternative Nutzungsformen auf nassen Moorböden.

Die GWS-Nord, die als Beratungsbüro in den Beratungsgebieten 3 und 11 (siehe Karte) tätig ist, geht im Artikel „Treibhausgasemissionen reduzieren zum Klimaschutz“ auf ebendiese Themen ein.

Rinder aktuell: Vergleichender Mischfuttertest

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Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein teilt mit, dass der Verein Futtermitteltest (VFT) im Januar und März 2023 (vergleichender Mischfuttertest Nummer 1/2023) fünf Milchleistungsfutter (MLF) aus Schleswig-Holstein beprobt, überprüft und bewertet hat. Die jeweiligen Futtermittel wurden insgesamt von vier verschiedenen Herstellerwerken produziert.

Die deklarierten Energiegehalte der MLF lagen laut Herstellerangaben zwischen 7,0 und 7,8 MJ NEL/kg, die Rohproteingehalte zwischen 9,0 und 20,0 %. Die für die fachliche Bewertung der Mischfutter wichtige Angabe des Anteils an nutzbarem Rohprotein (nXP-Gehalt) war lediglich einer Deklaration zu entnehmen. Die Angabe zur ruminalen N-Bilanz (RNB) wurde ebenfalls nur bei diesem einen MLF gemacht. Laut Deklaration entsprachen alle fünf MLF der Energiestufe mindestens 7,0 MJ NEL/ kg (4 x 7,0 MJ NEL/ kg und 1 x 7,8 MJ NEL/ kg).

Zudem enthielten alle geprüften Futtermittel Angaben zu Rohfett, Rohfaser, Rohasche und den Mineralstoffen Kalzium, Phosphor und Natrium. Ein MLF erhielt zudem Angaben zum Magnesiumgehalt. Vier MLF wurden Vitamine und Spurenelemente zugesetzt. Bei einem Futter war dies nicht der Fall. Bei allen geprüften Futtern wurden die eingesetzten Komponenten zwar angegeben, ihre Anteile in Prozent aber nicht ausgewiesen.

Zwei MLF wurden zu ausgeglichenen Grundfutterrationen empfohlen, dabei wurde bei einem dieser Futter eine zusätzliche Angabe zum exemplarischen Grundfutterverhältnis von 60 % Maissilage und 40 % Grassilage gemacht. Eines der Futter soll Rationen mit leichtem Energiemangel ausgleichen und enthielt Angaben zu der mengenmäßigen Verteilung möglicher Grundfutterkomponenten. Eines der MLF sollte in Grundfutterrationen mit einem Eiweißüberschuss eingesetzt werden. Bei einem MLF wurde diesbezüglich keine Angabe gemacht. Die Deklaration von zwei MLF enthielt die Empfehlung, eine Rationsberechnung für den Einsatz zugrunde zu legen.

Die vorliegenden Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Futterchargen und sind nicht auf andere Produkte oder längere Zeiträume übertragbar.

Unter www.futtermitteltest.de können auch die Ergebnisse anderer Regionen eingesehen werden. Dort sind außerdem die Vorgehensweise und die Bewertung der Futtermittel erläutert. 

Kommentierung der Ergebnisse

Für alle fünf Futter konnten die vorliegenden Deklarationsangaben der Hersteller durch die Analysenwerte nach futtermittelrechtlichen Vorgaben unter Berücksichtigung der gesetzlichen Toleranzen bestätigt werden. Ein MLF weist eine knappe Abweichung beziehungsweise Unterschreitung des Rohproteingehaltes um 1,8 % zwischen deklariertem und analysiertem Wert auf.

Eine zu geringe Rohproteinversorgung verhindert die in der Rationsberechnung geplante Rationsoptimierung mit ausgeglichenen Nährstoffgehalten. Die knappe Unterschreitung des Rohproteingehaltes führte daher zu einem Abzug in der Gesamtbewertung – Note 2.

Alle restlichen vier Futter, bei denen keine nennenswerte Unter- oder Überschreitung der angegebenen Gehalte beziehungsweise der Vorgaben auftrat, wurden mit der besten Note bewertet.

Nährstoffgehalte kennen

Nach dem außerordentlichen trockenen Frühjahr 2023 in Schleswig-Holstein sind vor allem die Erträge der Grassilagen je nach Region und Schnittzeitpunkt schwach ausgefallen. Je nach Aussaattermin wird die Qualität und Quantität der Maissilage ebenfalls betroffen sein. Manche Betriebe haben Grundfuttermittel zukaufen können oder werden dies noch tun müssen. Andere Betriebe greifen auf Futtermittel aus der Lebensmittelverarbeitung oder Energiegewinnung zurück.

Die Anpassung der Grundfuttermittel an die veränderte Situation bedingt in den meisten Fällen eine wesentliche Änderung der Rationszusammensetzung und damit häufig auch der Kraftfuttermittel. Hierfür müssen die Nährstoffe aller eingesetzten Grund- und Kraftfuttermittel bekannt sein.

Eine umfassende Deklaration der Kraftfuttermittel ist Voraussetzung für den gezielten Einsatz in der Ration. Der VFT trägt mit seinen Kraftfutteruntersuchungen maßgeblich dazu bei, Deklarationen zu bestätigen oder Unter- beziehungsweise Überschreitungen einzelner Gehalte sichtbar zu machen. Dies stärkt das Vertrauen in die deklarierten Werte.

Schweine aktuell: Vergleichender Mischfuttertest

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Von Februar bis März 2023 wurden im vergleichenden Mischfuttertest Nummer 11/2023 in Schleswig-Holstein Alleinfutter für Jungsauen, tragende und säugende Sauen und Ferkelaufzuchtfutter vom Verein Futtermitteltest (VFT) ­beprobt, überprüft und bewertet. Durch Mitarbeiter der Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein wurden die Proben direkt bei Anlieferung des Futters auf den Betrieben gezogen.

Nach Untersuchung im Labor der Agrolab Lufa Kiel erfolgte die Bewertung beim VFT. Sobald hier eine Abweichung von der Deklaration oder den Vorgaben und Richtwerten festgestellt wird, wird das Futter durch ein zweites Labor überprüft. Dadurch wird die Gefahr von Analysefehlern minimiert und tatsächliche Abweichungen werden abgesichert.

Hinweise zur Vorgehensweise des VFT bei der Bewertung der Futtermittel, zu Anforderungen und fachlichen Vorgaben sind im Internet unter futtermitteltest.de zu finden. Über diese Seite ist ebenfalls ein Zugriff auf die Ergebnisse verschiedener Futtertypen in den einzelnen Regionen möglich.

Alleinfutter für Sauen aus Schleswig-Holstein

Untersucht wurden vier Alleinfutter (AF), eins für Jungsauen, zwei für tragende Sauen und eins für säugende Sauen von zwei verschiedenen Herstellern.

Das AF für Jungsauen war mit 11,4 MJ ME/kg bei 14 % Rohprotein mit 0,80 % Lysin, 0,23 % Methionin, 0,72 % Kalzium und 0,55 % Phosphor deklariert.

Die AF für tragende Sauen waren mit 11,3 MJ ME/kg beziehungsweise 12,2 MJ ME/kg bei 13,5 % und 14,0 % Rohprotein mit 0,60 % und 0,75 % Lysin, 0,23 % und 0,22 % Methionin, 0,74 % und 0,70 % Kalzium und 0,58 % beziehungsweise 0,48 % Phosphor deklariert.

Das AF für säugende Sauen war mit 12,6 MJ ME/kg bei 16,5 % Rohprotein mit 0,95 % Lysin, 0,28 % Methionin, 0,90 % Kalzium sowie 0,55 % Phosphor deklariert.

Kommentierung der Alleinfutter für Sauen

Bezüglich der Genauigkeit der Nährstoffangaben der Hersteller (Deklarationseinhaltung) wurden die angegebenen Gehalte an Energie und den wesentlichen Nährstoffen mit den Laborbefunden verglichen (Tabelle 1). Alle anderen Deklarationswerte wurden bestätigt.

Bei der fachlichen Bewertung (Tabelle 2) wird die Übereinstimmung der tatsächlichen Gehalte mit fachlich abgeleiteten Richtwerten bezüglich des Energieniveaus und der Aminosäuren- sowie Mineralstoffversorgung unter Berücksichtigung des vorgesehenen Einsatzzweckes beurteilt. Dieser wird dabei dem Fütterungshinweis beziehungsweise der Bezeichnung des Futters entnommen. Die Aussagefähigkeit des Fütterungshinweises wird mit beurteilt.

Beim Sauen TOP NT von Stöfen wird der rechtlich geforderte Rohfasergehalt von 7 % (8 % in der Trockenmasse) unterschritten – Note 2. Beim FE Wohlfühler von Ceravis fehlt ein fachlicher Hinweis, dass dieses Futter für tragende Sauen einzusetzen ist. Dies leitet sich lediglich aus den Nährstoffgehalten ab.

Alle beprobten Futter enthielten einen Phytasezusatz, was die Verdaulichkeit von Phosphor und Kalzium erhöht und eine Reduzierung der Mineralergänzung ermöglicht – so sind bei entsprechendem Zusatz die Richtwerte für Kalzium und Phosphor um 0,08 g/MJ ME niedriger.

Ferkelfutter aus Schleswig-Holstein

Die vier untersuchten Ferkelfutter stammten aus zwei Mischfutterwerken. Es handelt sich um ein Ferkelaufzuchtfutter I (FAZ I) vorzugsweise für früh abgesetzte Ferkel bis 12 kg Lebendmasse (LM). Drei Futter wurden als Ferkelaufzuchtfutter II (FAZ II) ab zirka 20 kg bis acht Wochen nach dem Absetzen erfasst.

Alle getesteten Aufzuchtfutter enthielten einen Phytasezusatz. Die deklarierten Energie- und Proteingehalte dieser Futter lagen bei 14,0 MJ ME/kg für das FAZ I und 13,3 MJ ME/kg, 13,6 MJ ME/kg beziehungsweise 13,5 MJ ME/kg für die FAZ II, bei Rohproteingehalten von 18,0 % für das FAZ I und 16,8 % bis 17,5 % für die FAZ II.

Die in der Schweinefütterung zuerst limitierend wirkenden Aminosäuren Lysin und Methionin wurden mit 1,45 % Lysin für das FAZ I beziehungsweise 1,35 %; 1,34 % und 1,25 % Lysin für die FAZ II angegeben. Für das Methionin wurden Werte von 0,50 % (FAZ I), 0,45 % und 0,40 % (alle FAZ II) angegeben.

Die deklarierten Kalziumgehalte lagen bei 0,64 % Kalzium für das FAZ I beziehungsweise 0,70 % und 0,67 % Kalzium für die FAZ II. Das FAZ I wies einen Phosphorgehalt von 0,52 % auf. Die FAZ II zeigten hier einen Gehalt von jeweils 0,50 % (Tabelle 1).

Kommentierung der Ferkelaufzuchtfutter

Bei der Überprüfung der Deklarationen nach futtermittelrechtlichen Vorgaben konnten drei der vier Futter die deklarierten Werte im Rahmen der Toleranzen vollständig einhalten.

Ein FAZ II von der Firma Trede & von Pein wies eine Energieüberschreitung auf und wurde daher mit der Note 2 bewertet (Tabelle 2). Das zweite FAZ II von Trede & von Pein (PIG-Starter ASG+WH 67) wies zwar in der Analyse einen geringeren Methioningehalt auf, zeigte aber in der weiteren Betrachtung ein passendes Lysin- zu Methionin-Cystein-Verhältnis. Dieses und die zwei anderen Ferkelfutter erreichten die Note 1.

Da die Bezeichnung FAZ I beziehungsweise II nicht eindeutig ist, sind generell Hinweise auf den Einsatzbeginn (… kg Lebendgewicht) notwendig. Ein Einsatzbeginn wird von allen Herstellern mit aufgeführt.

Die vorliegenden Testergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Futterchargen und dürfen nicht generell für die Beurteilung der Futtertypen herangezogen werden. Sie lassen ebenfalls keine Rückschlüsse auf die übrigen Produkte der beteiligten Mischfutterhersteller zu.

Die Prüfung von Mischfutter durch den VFT wird insbesondere durch Zuschüsse des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.

Landesschulwaldpreis für Grundschule Surendorf

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In einer feierlichen Veranstaltung im Schulwald der Grundschule Surendorf im Dänischen Wohld überreichte die Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Christel Happach-Kasan, der Rektorin Jessica Knop die Urkunde, verbunden mit einem Gutschein in Höhe von 500 €. Die Schule hatte den diesjährigen Landesschulwaldpreis gewonnen.

Linna und Linda an einer Informationsstelle mit einem Informationsglas

Schulleiterin Jessica Knop berichtete, dass der 1997 gegründete Schulwald sich insbesondere in der Zeit der Corona-Pandemie besonders bewährt habe. Das grüne Klassenzimmer wurde und wird gern genutzt.

Landwirtschaftsminister Werner Schwarz (CDU) hob die Bedeutung von Schulwäldern als naturnahen Lernorten hervor. In einer Zeit, in der die Digitalisierung viele Lebensbereiche beherrsche, sei es wichtig, dass gerade Kinder reale Erfahrungen machten, Natur und insbesondere Wälder erleben lernten. Die Landespolitik fühle sich nach wie vor dem Ziel verpflichtet, den Waldanteil von Schleswig-Holstein auf 12 % zu erhöhen. In den vergangenen 30 Jahren seien gute Fortschritte erzielt worden.

Ständelwurz Fotos: Dr. Christel Happach-Kasan

Die Schulwaldführung wurde von den Kindern der dritten Klasse organisiert. Sie berichteten an ausgewählten Stellen über Besonderheiten des Schulwaldes, einzelne Baumarten und ihre Eigenschaften. Eine Überraschung gab es zum Schluss. Im Schulwald wurden am Rande der Feier mehrere sehr stattliche Exemplare einer heimischen, geschützten Orchidee, der Ständelwurz (Epipactis helleborine), entdeckt.

In ihrer Begründung berichtete die SDW-Landesvorsitzende Happach-Kasan, dass einer der drei Schulwaldfilme im vergangenen Jahr im Schulwald der Grundschule Surendorf gedreht worden sei. Johann Böhling, stellvertretender Landesvorsitzender, informierte zusammen mit Agathe Schaddach, einer ehemaligen Lehrerin, am Beispiel des Schulwaldes über das wichtige Thema der Verkehrssicherung von Bäumen. Ziel der SDW sei es, mit der Schulwaldarbeit Kinder und Jugendliche an die Natur heranzuführen, Wissen zu vermitteln, aber auch den hohen Erlebniswert von Natur. Schulwälder böten für nahezu alle Schulfächer Möglichkeiten, den Unterricht attraktiv zu gestalten.

Umfrage zum Management großer Ferkelwürfe

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Die biologischen Leistungen in der Ferkelerzeugung haben sich in den vergangenen Jahren dank ­genetischen Fortschritts, ­Verbesserungen im Besamungsmanagement und einer bedarfsgerechteren Versorgung der ­Sauen während der Trächtigkeit stark verbessert.

Sichtbar wird dies besonders an der Anzahl lebend geborener Ferkel, die sich deutlich erhöht hat. Große Würfe erfordern jedoch ein angepasstes Management im Abferkelstall, um die Ferkelverluste während der Säugezeit gering zu halten und gleichzeitig kräftige und vitale Ferkel abzusetzen.

Im Rahmen einer Praxisumfrage möchte das Netzwerk Fokus Tierwohl einen Überblick darüber gewinnen, wie Sauen haltende Betriebe große Würfe managen und welche Maßnahmen für sie dabei von besonderer Bedeutung sind. Sauenhalterinnen und Sauenhalter, die ihre Erfahrungen teilen möchten, sind eingeladen, sich an der Umfrage des Tierwohl-Kompetenzzentrums Schwein im Netzwerk Fokus Tierwohl zu beteiligen. Aus den Antworten sollen anschließend Empfehlungen für die Praxis abgeleitet werden.

Hier geht es zur Umfrage. Eine Teilnahme ist bis zum 15. September möglich.

Ansprechpartnerin im Tierwohl-Kompetenzzentrum Schwein: Dr. Sabine Schütze, fokus-tier​wohl@lwk.nrw.de pm

Stricken und Häkeln für den guten Zweck

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Zu Hause allein vor sich hinstricken oder -häkeln ist ja ganz nett, aber mehr Spaß macht es in Gesellschaft, dachte sich Waltraut Barnstedt aus Hanerau-Hademarschen (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Wenn dann auch noch die fertigen Werke für den guten Zweck verkauft werden, macht es noch viel mehr Freude. Und so treffen sich seit April 2019 an jedem ersten Montag im Monat (Corona-Zeit nicht mitgerechnet) um die zwölf Frauen zum gemeinsamen Handarbeiten. Im Sommer steht ihnen das Café in der Alten Scheune auf Gut Hanerau zur Verfügung, im Winter die Mensa der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule in Hanerau-Hademarschen.

Farbenfroh geht es beim Stricken zu.

Ihre Idee von einem Handarbeitstreffen hatte Waltraut Barnstedt zuvor in einem Zeitungsbericht veröffentlicht. Daraufhin kam die Gruppe zustande, an der sich bis heute jede oder jeder beteiligen kann, die oder der Lust am geselligen Handarbeiten hat. Zunächst hatte die Gruppe keinen Namen. „Erst als der Zeitungsreporter fragte, wie wir uns denn nennen, begannen wir zu überlegen: Ja, wie nennen wir uns denn eigentlich?“, erinnert sich die Ideengeberin. Irgendwas mit Maschen sollte es sein. Der Reporter schlug „Flinke Maschen“ vor. „Das hat uns gut gefallen und seitdem nennen wir uns so“, so Barnstedt.

Neben dem Stricken und Häkeln stehe vor allem das Zusammensein im Vordergrund, bei Kaffee und Kuchen und einem regen Austausch. Für Zugezogene wie Christine Ulrich, Tani Zimmerman oder Bettina Thiesen war die Handarbeitsgruppe eine gute Möglichkeit, um schnell Anschluss im Dorf zu finden. Und während man miteinander klönt, entstehen Socken, Taschen, Decken, Stulpen, Seelenwärmer, Platzsets, Rucksäcke, ­Accessoires und vieles mehr, die dann unter anderem auf dem Hademarscher Sternenzaubermarkt oder beim Kunsthandwerkermarkt in Dellstedt für den guten Zweck verkauft werden. Über die Jahre konnten auf diese Weise mehr als 7.000 € gespendet werden, unter anderem für das Hospiz Haus Porsefeld in Rendsburg, für das Kinder- und Jugendhospiz in Rendsburg, für den Wünschewagen, für den Hospizverein ­Mittelholstein, für das Frauenhaus Rendsburg, für Hilfstransporte in die Ukraine oder auch für die NDR-Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. 

Das Angebot an Strick- und Häkelwaren, die für einen guten Zweck verkauft werden,  ist bunt und vielfältig.
Diese gehäkelte Tasche ist ein Unikat
Granny Squares für eine Decke
Notizen zum Strickwerk


Mitten in einer außergewöhnlichen Ernte

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Der anhaltende Regen in den vergangenen Wochen führte dazu, dass vielerorts die Mähdrescher mitten in der Erntezeit stillgestanden haben. Nach einem sehr trockenen Zeitraum seit Anfang/Mitte Mai schlug das Wetter um auf gefühlten Dauerregen zur unpassendsten Zeit aus Sicht eines Getreideanbauers. Im Juni noch dachte man, es wird keine zu schlechte Ernte. Als die erste Gerste gedroschen war, überraschten die Ergebnisse mancherorts im positiven Sinne. Von einem Landwirt hieß es zu dem Zeitpunkt um den 10. Juli, das wäre noch nicht der unerfreuliche Teil der Ernte. Schon zu dem Zeitpunkt dachte man, die Weizenernte würde hierzulande weniger gute Ergebnisse erzielen. Dass es noch schlimmer kommen könnte und etwa einen Monat später immer noch mehr als die Hälfte des Weizens nicht gedroschen sein würde, ahnte man nicht. Die Felder leuchten nicht mehr gelb, sondern schimmern grau. Der Schwarzbesatz ist groß, enorme Qualitätseinbußen sind die Folge. Zudem beginnen Weizenkörner in den Ähren im stehenden Bestand auf dem Feld zu keimen und das Ausfallgetreide wächst grün durch die Bestände.

Keine Zeit verlieren

Zuletzt wurde jede Regenpause zum Dreschen genutzt, zumindest wenn die Befahrbarkeit es hergab. Es wurden teilweise nur geringere Mengen abgefahren, um ein Festfahren des Schleppers mit Anhänger zu vermeiden. Das Getreide und auch der Raps werden viel feuchter geerntet, als man es gerne hätte. Trocknungskosten müssen in Kauf genommen werden. Eine Alternative – mit der Ernte zu warten, bis das Erntegut trocken genug ist – wird selten in Betracht gezogen. Die Zeit rennt weg. In diesem Jahr ist die Freude groß, wenn es erntebedingt auf den Feldern staubt, wie Ende vergangener Woche beispielsweise endlich einmal wieder. Das Wochenende konnte dank trockenem und sonnigem Wetter gut genutzt werden.

Diese Situation, die die Landwirte in Schleswig-Holstein erleben und erlebt haben, hat ihresgleichen in anderen Teilen Deutschlands. Teile Niedersachsens, Brandenburgs und Hessens sind von überdurchschnittlichen Regenmengen im Juli und Anfang August betroffen. Die Qualitäten gerade beim Weizen haben gelitten. Marktbeteiligte gehen größtenteils von einer Verschiebung weg von Brotgetreide hin zu Futtergetreide aus.

Vermarktungsunsicherheiten für Vorverkauf

Schmerzlich ist es für Erzeuger, die Anteile der Ernte zu einem guten Kurs vorverkauft haben und nun die geforderte Qualität nicht liefern können. Wie der Landhandel mit qualitativ schlechteren Partien umgehen wird, die die festgelegten Parameter nicht erfüllen, bleibt abzuwarten. Der Worst Case wäre, wenn Partien, die das Ziel nicht erreichen, nicht akzeptiert werden würden. Preisabschläge müssen Erzeuger sicherlich hinnehmen, meist ist dies vertraglich vorab geregelt worden. Einiges Getreide wird man mittels Vergärung in einer Biogasanlage nutzen. Der Anteil wird in diesem Jahr sicherlich höher ausfallen als in anderen Jahren.

Marktbeeinflussend könnte für die neue Aussaat zudem sein, dass aufgrund der verzögerten Ernte auch die Saatgutverfügbarkeit nicht immer sicher ist. Hiesige Landhändler führten in der Vorwoche bereits Verkaufsgespräche mit den Landwirten. Dabei wurde auch eine knappe Verfügbarkeit thematisiert, denn später als in anderen Jahren kommt es erst zu den Reinigungs- und Anerkennungsverfahren.

Doch eines zählt wie in jedem Jahr: Abgerechnet wird zum Schluss.