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Funktionierender Herdenschutz für die Praxis

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Wie können wirksame Maßnahmen zum Herdenschutz in der Praxis gelingen und welche Erfahrungen gibt es bereits? Halter von kleinen Wiederkäuern, Rindern, Pferden und Gehegewild erhielten beim 1. Zauntag am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum (LBZ) Echem im Landkreis Lüneburg vergangenen Freitag in Fachvorträgen, Technikvorführungen und einer Ausstellung im Freigelände Anregungen, wie den Herausforderungen bei der Haltung von Weidetieren jetzt und in Zukunft begegnet werden kann.

Zur Premiere des Zauntags waren Berater aus zehn Bundesländern, 18 Organisationen und Verbänden sowie knapp 30 Firmen aus dem Bereich Tierhaltung und Weidezäunung gekommen. Mehr als 300 Weidetierhalter und Interessierte fanden nach Angaben der Veranstalter den Weg in den Nordosten Niedersachsens. Ausgerichtet wurde der Zauntag von der Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK NI) gemeinsam mit Fachkollegen aus Schleswig-Holstein auf dem Gelände des LBZ Echem.

Positiv fiel das Fazit von Elke Steinbach aus, Koordinatorin der Herdenschutzberatung bei der LWK NI und Mitorganisatorin des Zauntags: „Wir wollten mit dem Format nah am Tierhalter sein und eine greifbare, praxisnahe Unterstützung schaffen, damit die Gäste etwas für sich mitnehmen können und sehen, dass sich mit dem Thema auseinandergesetzt wird.“ Das Programm sei für den Privathalter von Weidetieren ebenso wie für den Landwirt aufbereitet worden, sagte Steinbach, und diene als Hilfestellung und Orientierung.

Eindrücke der Veranstaltung gibt es in der Diashow:

Technikdemonstration zu Trassenvorbereitung, Zaunbau, Pflege und Unterhaltung von wolfsabweisenden Zäunen auf dem Freigelände. Foto: jh
Effektiv, aber aufwendig und nicht ohne Nebenwirkungen: die Schafhaltung mit Herdenschutzhunden und wolfsabweisender Zäunung. Foto: jh
Erfahrungen beim Herdenschutz aus Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und der Schweiz teilten die Referenten mit den Zuhörern. Foto: jh
Neun verschiedene Zäunungsvarianten können Besucher dauerhaft auf der Musterzaunanlage in Echem besichtigen. Foto: jh


„Unser Ziel war es, länderübergreifend den Stand der Technik bei Weidezäunen zu zeigen und darzulegen, was in dem Bereich möglich und am Markt erhältlich ist“, fasste Mitinitiator Jochen Heinrich Martens, beim Landesamt für Umwelt Schleswig-Holstein im Wolfsmanagement tätig, die Idee des Informationstages zusammen. Zusätzlich zur Wissensvermittlung diene der Zauntag auch dazu, dass Weidetierhalter ihre Zäune nötigenfalls infrage stellten, erklärte Martens, der in diesem Zuge auf Fördermöglichkeiten für den Zaunbau durch das Land hinwies. Vielfach seien Zäune nicht funktionstüchtig oder würden nach veralteten Methoden und mit veralteten Materialien errichtet. „Der Wolf aber ist jetzt und in Zukunft Bestandteil unserer Tierhaltung“, unterstrich Martens, der Wissen zu Schafhaltung und Zäunungen auch in Kursen der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein vermittelt, die Bedeutung von Maßnahmen zum Herdenschutz.

Die Referenten informierten über Mythen und Fakten von DNA-Analysen bei der Aufklärung von Nutztierrissen, über Erfahrungen mit der Rissaufnahme, zu Versicherung und Haftung im Herdenschutz oder zur wolfsabweisenden Zäunung von Rindern, Gehegewild und Pferden. Erkenntnisse gab es zudem über den fachgerechten Zaunbau, zu Elektrifizierung und Erdung oder zur wolfsabweisenden Zäunung an Hanglagen oder Bächen und darüber hinaus zum Einsatz von Herdenschutzhunden in der Schafhaltung. 

Auf dem Außengelände teilten Hersteller Hinweise zum Bau von Festzäunen, zum Einsatz von Mulch- und Freischneidetechnik, gaben Einblicke in automatisierte Litzen- und Netzwickeltechnik für den Bau von Mobilzäunen und stellten einen wolfsabweisenden Zaun aus Solarpaneelen vor.

Wie das Zaunmanagement der Zukunft aussehen könnte, demonstrierten Studierende der Universität Kassel anhand eines „Zaunroboters“, der Zäune selbstständig freischneidet und gleichzeitig Fehler detektiert. „Wir konnten mit dem Zauntag Bewährtes und Innovatives zusammenbringen“, resümierte Elke Steinbach, die sich zudem über die Offenheit und Wissbegierde der Besucher und den an diesem Tag geförderten Austausch zwischen Firmen, Verbänden und Weidetierhaltern freute. Neben einem Zaunbauwettbewerb und einer Besichtigung der Gehegewildanlage des LBZ fanden zudem Führungen auf der dauerhaft errichteten Musterzaunanlage statt, die neun unterschiedliche Varianten zum Schutz von Schafen, Ziegen, Gehegewild, Rindern und Pferden zeigt.

Ziel der Veranstalter ist es nun, den Zauntag als wiederkehrendes Format zu etablieren. Das Thema Herdenschutz wird seine Brisanz im Land auf absehbare Zeit nicht verlieren.

Ruf nach besserem Hochwasserschutz

Noch während in Süddeutschland die aktuellen Überschwemmungen für große Schäden sorgten, gingen die Umweltminister der Länder auf ihrem Treffen in Bad Dürkheim der Frage nach, wie solche Ereignisse in Zukunft verhindert werden könnten. Die Umweltministerkonferenz (UMK) endete am vorigen Freitag mit ­einem deutlichen Appell zu mehr Hochwasserschutz.

Die Ressortchefs forderten, den vorsorgenden Hochwasserschutz zu verstärken, finanziell abzusichern und konsequent umzusetzen. Ein Kernpunkt sei dabei die Förderung eines klimaresilienten Landschaftswasserhaushalts mit mehr Wasserrückhalt in der Fläche, Entsiegelungen sowie ökologischen Aufwertungen von Flächen und einem klimaangepassten Bauen. Die Umweltminister riefen den Bund dazu auf, in seinem Engagement zur Unterstützung des überregionalen Hochwasserschutzes über den Sonderrahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) nicht nachzulassen. Dieser müsse mit finanziellen Ausgabemitteln und Verpflichtungsermächtigungen ausgestattet werden, um so zur Planungssicherheit der Länder beizutragen. Gleichzeitig sicherten die Ressortchefs zu, dass sie alle Anstrengungen unternehmen würden, um die erforderlichen Kofinanzierungsmittel auch weiterhin bereitzustellen.

Mittelausstattung gekürzt

Hervorgehoben wurde, dass trotz der deutlichen Veränderungen in der GAK die Umsetzung des Nationalen Hochwasserschutzprogramms eine herausgehobene Position behalten habe. Mit Sorge wurde von den Ministern festgestellt, dass die Mittelausstattung des Nationalen Hochwasserschutzprogramms vor dem Hintergrund der vorhandenen Ausgabereste um die Hälfte auf 50 Mio. € gekürzt worden sei. Angesichts dessen wurde der Bund erneut gebeten, die Finanzierung der Maßnahmen dieses Programms bedarfsgerecht und vor allem langfristig sicherzustellen. Einstimmig sprachen sich die Umweltminister für eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden aus. Sie forderten den Bund auf, einen Regelungsvorschlag zur Einführung einer solchen Pflichtversicherung vorzulegen, damit das Gesetzgebungsverfahren noch in dieser Legislaturperiode abgeschlossen werden könne.

Ziele des Green Deal weiterhin gültig

Angesichts der abgesenkten Standards bei der EU-Agrarförderung betonte die UMK in einem von Schleswig-Holstein eingebrachten Antrag, dass diese Absenkungen nicht zulasten von Umwelt-und Klimaschutz gehen dürften. Die UMK war sich einig, dass die vereinbarten Ziele des Green Deals und insbesondere die ökologischen Ziele der laufenden Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) weiterhin erreicht werden müssen.

„Jegliche Absenkung der ökologischen Mindeststandards in der GAP stellt eine nicht hinnehmbare Verschlechterung dar und ignoriert, dass das fortschreitende Artensterben und der voranschreitende Klimawandel zunehmend unsere natürlichen Lebensgrundlagen gefährden und damit auch unsere Versorgung mit Lebensmitteln infrage stellen“, erklärte Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne).

Zudem stimmten die Umweltminister zwei weiteren Naturschutz-Anträgen zu. Zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz betont die UMK zum einen ihre Sorge um den Rückgang intakter Ökosysteme und fordert, dass sich der Erhaltungszustand entscheidend verbessern müsse. Außerdem gelte es, die Ökosysteme in ihrer Klimaschutzfunktion zu stärken. Die für den Schutz nötigen finanziellen Mittel müssten zügig zur Verfügung gestellt werden.

Artenschutz und Erneuerbaren Energien

Um Arten und ihre Lebensräume besser zu schützen – speziell jene, die durch den Ausbau Erneuerbarer Energien betroffen sind – solle das Bundesumweltministerium das Nationale Artenhilfsprogramm stärker unterstützen, fordert die UMK.


SVLFG bietet Unterstützung

Versicherte der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) sind von den Frost- und Wasserschäden der vergangenen Monate oder vom aktuellen Hochwasser betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen sind in vielen Fällen noch nicht zu greifen.

Die SVLFG bietet Betroffenen folgende Unterstützung an:

Beratung zum Gesundheitsschutz bei Aufräumarbeiten:

Die Präventionsmitarbeiter der SVLFG stehen für Beratung zur Verfügung. Die Ansprechpartner der Prävention für alle Bundesländer sind im Internet aufgeführt unter svlfg.de/an​sprechpartner-praevention

Beitragsstundung

(Kontakt: versicherung@svlfg.de oder Tel.: 05 61–78 50)

Mit einem formlosen Antrag können SVLFG-Versicherte eine zinslose Stundung aller fälligen Beiträge bis zur jeweiligen Oktober-Fälligkeit beantragen.

Krisenhotline der SVLFG

(Tel.: 05 61–78 51 01 01)

Hier erhalten SVLFG-Versicherte täglich rund um die Uhr anonym kostenlose Unterstützung von Psychologen (zum Orts­tarif). SVLFG

Alle Mann an Bord

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In der Sonderbeilage des Bauerblattes, Ausgabe 23 wurde der Deutsche Landjugendtag groß angekündigt. Dieses Wochenende ist es so weit. Vom 14. bis 16. Juni erwartet der Landjugendverband Schleswig-Holstein Gäste aus ganz Deutschland. Für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer steht ein aufregendes Wochenende vor der Tür und auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle unterstützen tatkräftig bei den anfallenden Arbeiten. Daher bleibt die Geschäftsstelle am Donnerstag und Freitag, 13. und 14. Juni, geschlossen.

Für Kurzentschlossene gibt es übrigens gute Nachrichten: Der Landjugendverband lädt zu den abendlichen Feten auf dem Turnierplatz in Jübek auch spontane Gäste ein. ljv

Die Landwirtschaft von morgen

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Das digitale Büro, Milchpreisabsicherung, Insektenmast oder die Kartierung von Unkräutern durch Drohnen waren Themen der Grüne Innovationstage des Vereins Ziel.SH auf Gut Steinwehr in Bovenau. Die Landjugend war aktiv beteiligt und führte über die Innovationsmesse, sodass spannende Firmen, Innovationen und Start-ups genauer unter die Lupe genommen werden konnten.

Der etwa einstündige Rundgang der Landjugend führte zu ganz verschiedenen Messeständen. Neben dem Gesundheitsüberwachungssystem Smaxtec, das einen Bolus mit Künstlicher Intelligenz vereint und damit viele Erkenntnisse und Entscheidungshilfen für Landwirte liefern kann, ging es um das digitale Büro, das zunehmend wichtiger wird und eine wahre Arbeitsentlastung für den Betriebsleiter darstellen kann. Ein weiterer Punkt auf der Tour war Kuhdo: Das Start-up beschäftigt sich mit der Milchpreisabsicherung, um somit das Risiko eines starken Abfalls des Milchpreises zu stabilisieren.

Insektenmast und die damit einhergehende Proteinherstellung könnten in den nächsten Jahren eine zunehmend größere Rolle spielen. Die Larven brauchen nur sieben Tage, um zu wachsen. Die nächstgelegene Anlage steht in Nordrhein-Westfalen. Unkräuter können per Drohne kartiert werden, um anhand der Daten ganz gezielte Pflanzenschutz zu betreiben. Ähnlich sieht es bei Düngung und Nachsaaten aus. Viele spannende Themen, die in den folgenden Tagen noch in den Köpfen brodelten und weitergedacht werden müssen.

Mit den Entwicklern konnten die Besucher in einen spannenden Austausch einsteigen und dabei voneinander lernen. Die Sicht der jungen Landwirte war den Standbetreibern sehr wichtig und sie freuten sich über ehrliches Feedback.

Das Fazit dieses Tages für den Landjugendverband, der als Fördermitglied des Vereins Grüne Innovationstage im engen Austausch mit Geschäftsführung und Vorstand steht, lautet: Es lohnt sich immer wieder, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und seinen eigenen Horizont zu erweitern. Die Landjugend freut sich bereits auf die nächsten Innovationstage in Schleswig-Holstein und würde sich wünschen, dass dann noch mehr Fachschüler, Studenten und junge Landwirte – kurz gesagt viele Landjugendliche – die Chance nutzen, um sich über Innovationen zu informieren.

Die Agrarausschussmitglieder Laura Stolley, Malte Blöcker und John Gosch (v. li.) gehörten zu den Landjugendlichen, die über die Messe führten.

Wo soll die Rede hingehen?

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Eine LandFrauenveranstaltung unterhaltsam anmoderieren, das Publikum über den Gast des Abends informieren oder für eine LandFrauenaktion werben – eine kurze Rede zu halten, gehört zum Alltag der ehrenamtlichen Tätigkeit. Aber wie bekommt frau die volle Aufmerksamkeit des Publikums? Genau darum ging es beim Praxisseminar mit der Trainerin für Kommunikation, Christine Gribat.

Wer kenne nicht aus der Schulzeit das entsetzliche Gefühl, mit hochrotem Kopf und zitternden Knien vor der Klasse zu stehen und ein Gedicht aufzusagen? Die Seminarleiterin rief zum Auftakt schlechte Erinnerungen wach. Aber sie versprach, dass die Seminarteilnehmerinnen am Nachmittag mit der Empfindung nach Hause gehen würden: eine kurze Rede vor Publikum halten – „das kann ich“.

Um das zu üben, hielt sich Gribat nicht lange mit der Theorie auf, sondern ermöglichte es den Teilnehmerinnen, ein Gefühl dafür zu bekommen, Blickkontakt zum Publikum aufzunehmen und zu spüren, dass es freundlich und zugewandt wartet. Die volle Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen zu haben, ermutigte die Frauen für die weiteren Lernschritte.

Schließlich ging es zur Vorbereitung einer kleinen Rede um den roten Faden: Was will ich sagen und wie nutze ich rhetorische Stilmittel wie Bilder, Vergleiche, Zitate oder Symbole? So vorbereitet traten die Frauen vor ihr Publikum im Seminarraum. Dieses war von den dreiminütigen Beiträgen berührt, entzückt und begeistert. Die wichtigste Erkenntnis war aber, dass die Rednerin das Publikum formen kann, indem sie es einbezieht. Das hatte etwas Befreiendes und bestätigte, dass die Kommunikationstrainerin am Anfang des Seminars nicht zu viel versprochen hatte.

Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben

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Die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein präsentierte sich am vergangenen Wochenende, wie sie wirklich ist: vielfältig, modern und dem Verbraucher zugewandt. Trotz Schietwetter nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich am Tag des offenen Hofes über die Lebensmittelproduktion zu informieren und die eine oder andere regionale Köstlichkeit zu verspeisen. Vielfach erfuhren die ausrichtenden Betriebe Unterstützung, zum Beispiel von Nachbarn, Unternehmen des vor- und nachgelagerten Bereichs, (Jugend-)Feuerwehren, Sportvereinen oder dem Jagdverband, sodass einem reibungslosen Ablauf und einem bunten Rahmenprogramm nichts im Wege stand. Klaus-Peter Lucht, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, freute sich über eine hohe Teilnahmebereitschaft: „22 landwirtschaftliche Betriebe aus Schleswig-Holstein zeigten, dass wir nicht nur protestieren, sondern aktiv den Dialog mit unseren Bürgerinnen und Bürgern suchen, um unsere Arbeit darzustellen.“ 

Hier eine Bildergalerie:

Schwerpunkt Milchviehhaltung auf Hof Barslund bei Thomas Andresen. Foto: Sönke Hauschild
Hof Schöller, Gutshof in Quarnbek, Ackerbaubetrieb, Maschinenschau und Anbaugeräte, Feldfahrt. Foto: Iris Jaeger
„Pimp my Pony“, große Quadrille, Voltigieren: Auf der Reitanlage Pfeiffer in Escheburg herrschte großer Andrang. Foto: Julian Haase
Hanno und Hannah Grode aus Hamburg wollten Kühe auf Hof Hochgenuss in Elskop von ganz dicht sehen. Foto: Sabine Kolz
Luisa Kregel informierte über die Michkuhhaltung auf Hof Saß-Hauschild. Foto: Sabine Kolz
Feldrundfahrten durch das Weidegebiet der Gallowayherdeng auf dem Lindenhof in Preetz. Foto: Dr. Robert Quakernack
Viele Besucher nutzen des TdoH zum Selbstpflückem mit Blick auf die Weinreben auf dem Ingenhof in Malkwitz. Foto: Dr. Robert Quakernack
Erdbeeren pflücken auf Hof Schmörholm in Leck. Foto: Tonio Keller
Viel los im Kuhstall auf dem Emkenhof in Winnert. Foto: Tonio Keller
Philipp Hirztlin hält auf seinem Biohof in Husum-Schobüll alte Schafrassen (hier Bock Emil) und baut Wein an. Foto: Tonio Keller
Beke (li.) und Enke Stensen verkauften Eis aus eigener Produktion auf Hof Trollebüll bei Stedesand. Foto: Tonio Keller
Johannes Langhans erläuterte bodenschonende moderne Technik in Hollenbek. Foto: Mechthilde Becker-Weigel



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Die „Seeluftschweine“ auf dem Hof Löding in Buchholz ließen sich vom Trubel nicht aus der Ruhe bringen. Foto: Mechthilde Becker-Weigel
Mit dem Planwagen ging es vom Johanneshof zur Biogasanlage von Niklas Ratzow in Klein Zecher. Foto: Mechthilde Becker-Weigel
Trotz Regen und Sturm waren die Führungen über den Erlebnishof Hollensen in Sieverstedt gefragt. Foto: Ann-Katrin Gerwers
Schafe und Rinder waren bei Unser kleiner Hofladen in Oeversee zu sehen. Foto: Ann-Katrin Gerwers
Auf dem Hof Helse von Eric Müller gab es ein buntes Programm. Foto: Beate Meißner
Ein Kind befüllt den Anhänger eines ferngesteuerten Treckers auf Hof Kühl in Garding. Foto: Merle Pahl


Antibiotika – Fluch oder Segen?

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Zum ersten Mal fand die traditionelle Lehrerveranstaltung des Bauernverbandes Schleswig-Holstein (BVSH) nicht während der Norla, sondern als Auftakt zumTag des offenen Hofes statt. Dass der Veranstaltungsort ein Bauernhof war, kam bei den Lehrern gut an: Hof Gloyer in Stuvenborn, Kreis Segeberg, hält Hühner im Freiland (Bericht Seite 14). Allein, es waren nur elf Lehrkräfte gekommen. Die wollen allerdings das Format unter Kollegen weiterverbreiten.

„Antibiotika – Fluch oder Segen?“ lautete das Tagesthema. Dr. Evelin Stampa, Vorsitzende der Tierärztekammer Schleswig-Holstein und Vizepräsidentin der Bundestierärztekammer, holte dazu geschichtlich weit aus. In den „Dark Ages“ vor Entdeckung des Penicillins 1928 durch den britischen Bakteriologen Alexander Fleming brachten Infektionen häufig den Tod – ob für Mensch oder Tier. Nun konnte man den Umstand nutzen, dass bestimmte Pilze ein Gift gegen Bakterien produzieren. Bei Menschen angewendet wurden Antibiotika ab 1941, ab 1953 auch bei Nutztieren.

Dr. Evelin Stampa, Tierärztekammer

Durch den großen Erfolg setzte ein wahrer Rausch ein. „Man glaubte, alle Krankheiten im Griff zu haben“, so Stampa. In der Tierhaltung wurden prophylaktisch massiv Antibiotika eingesetzt, etwa zur Aufstallung von Ferkeln, die von mehreren Haltern stammten „und ihre Krankheiten mitbrachten wie im Kindergarten“.

Doch Antbiotika wirken nur gegen Bakterien. „Es können auch Parasiten oder Viren oder manche Pilze selbst die Ursache der Krankheit sein, oder es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung.“ Dazu kommt, dass Antibiotika auch die „guten“ Bakterien töten, die der Organismus braucht. Schließlich kam man darauf, dass Bakterien Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln können. „Wenn ich 99 Stämme töte und einer ist resistent, hat dieser viel Raum zur Ausbreitung.“

Ab 1975 wurde der Einsatz reglementiert, Fütterungsarzneimittel abgeschafft. Es wurden Alternativen entwickelt wie Impfungen, Probiotika im Futter oder kluge Hygienemaßnahmen. Bei Hühnern werden über salmonellenfreie Großelternstämme salmonellenfreie Ställe erzeugt – „Sie können wieder rohe Eier essen!“. Bei Schweinen sei das noch nicht gelungen.

Wurden 2011 noch 1.700 t Antibiotika pro Jahr in Deutschland eingesetzt („In den 1960er Jahren muss es ,Open End‘ gewesen sein.“), sind es heute noch rund 600 t. Überhaupt bekommen Tiere im Schnitt pro Körpergewicht weniger als die Hälfte an Antibiotika als Menschen. Und die Zahl der eingesetzten Sorten ist stark gesunken, vor allem im Nutztierbereich. „Mehr Probleme bereiten private Haustierhalter, die aus Unwissenheit oder falscher Tierliebe schlecht damit umgehen.“

Stampa räumte mit einigen Vorurteilen auf – zum Beispiel: „Schweineleber ess‘ ich nicht, da sind Antibiotika drin.“ Seit den 1980er Jahren gibt es den Rückstandskontrollplan bei Schlachtwaren. „Das wird supergenau kontrolliert, da ist nichts drin!“ Oder: „Resistenzen beim Menschen kommen aus der Tierhaltung.“ „Das sind verschiedene Stämme, die haben nichts miteinander zu tun.“

Stampas Fazit: „Antibiotika sind ein wichtiges Werkzeug, aber es wird durch Gebrauch stumpf. Wir sind dabei, Alternativen zu entwickeln. Mehr Probleme werden wir künftig mit Viren haben.“

Staatssekretärin Anne Benett-Sturies
Dr. Vera Plähn, Europa-Universität

Anne Benett-Sturies, Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium, und Dr. Vera Plähn von der Europa-Universität Flensburg machten die Bildungsoffensive für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz (BiLEV) bekannt, die sich an Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II richtet. Sie beinhaltet Angebote für curricular angebundene und fächerübergreifende Unterrichtseinheiten an Lernorten wie Höfen oder Gärten (das Bauernblatt berichtete mehrfach). Über 80 Lernorte sind im vorläufigen Katalog bereits enthalten, darunter passend zum Tagesthema „Geflügel und Gefahr“ zur Vogelgrippe oder „Schau mal, wer da pickt“ für Viert- bis Fünftklässler.

„Ich war mit meinen Klassen noch nicht auf einem Bauernhof“, sagte eine Lehrerin, „aber jetzt wär‘ das mal was.“ 

Video über die Veranstaltung unter: https://t1p.de/aeqa9

Die Gastgeber der Lehrerveranstaltung, Rolf und Viktoria Gloyer, beteiligen sich auch am Tag des offenen Hofes.

Direkter Kontakt ist besonders glaubwürdig

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„Wir können viel reden in den Medien, aber das direkte Gespräch mit den Menschen bringt uns weiter voran“, meinte Bauernverbandspräsident Klaus-Peter Lucht. Was eignet sich dafür besser als der Tag des offenen Hofes? Am vergangenen Freitag wurde er auf dem Legehennenhof Gloyer in Stuvenborg, Kreis Segeberg, eröffnet.

Eines der drei Hühnermobile auf Hof Gloyer.

Der Hof, der sich auf Direktvermarktung spezialisiert hat, sei ein besonders passender Ort, so Präsident Lucht, da hier jeden Tag Kundenkontakt stattfinde. „Wir müssen transparent sein, wie wir arbeiten“, sagte Präsident Lucht, „nur so können wir Nachrichten entgegentreten, die einfach falsch sind.“ Viktoria Gloyer, die den Betrieb in GbR mit ihrem Vater Rolf führt, bestätigte: „Wenn ich von Angesicht zu Angesicht mit den Leuten rede, dann glauben sie mir auch.“

„Ich bin stolz auf die Landwirte, dass sie diese Herausforderung annehmen und sich Fragen der Bürger stellen, die nicht immer leicht zu beantworten sind“, lobte Landwirtschaftsminister Werner Schwarz (CDU). 22 Höfe von Sylt bis zum Ratzeburger See beteiligen sich dieses Jahr an der bundesweiten Aktion. Schwarz verwies auf das Motto „LandWIRtschaft“: „Wir wollen das Gemeinsame von Landwirtschaft und Gesellschaft fördern und nicht nur Brüche darstellen.“

Hof Gloyer wird mit Viktoria in der sechsten Generation geführt. „Wir hatten früher viele verschiedene Nutztiere – Milchvieh, Schweine und andere“, erzählt Vater Rolf. „Als meine Tochter 2018 einstieg, regte sie an, dass wir rein auf Hühner in Freilandhaltung wechseln.“ In drei Hühnermobile passen je 340 Legehennen. „Sie haben Platz zum Ausleben ihrer natürlichen Verhaltensmuster“, so Viktoria Gloyer.

Immer bei den Hühnern: die Ziegen Hugo (r.) und Blacky.

Aus der Brüterei werden die einen Tag alten Küken entnommen, bei einem Junghennenaufzüchter in Kellinghusen bis zum Alter von 18 Wochen aufgezogen und dann zurückgebracht. Nach und nach läuft bei ihnen das Eierlegen an, bis es in Spitze eine Produktion von 300 Stück am Tag pro Stall erreicht. Wenn das Legeverhalten zu Ende geht, kommt der mobile Schlachter, und das Huhn wird am Hof als Suppenhuhn verkauft oder verarbeitet zu Suppe, Pastasoße oder Frikassee. „Es ist ein regionaler Kreislauf vor Ort“, sagt Viktoria. „Manchmal muss ich den Leuten klarmachen: Zum Ei gehört ein Huhn, und das ist am Ende ein Suppenhuhn.“

Für viel Spaß bei den Gästen sorgten die Ziegen Hugo und Blacky, die zwischen den Hühnern leben. Der Grund dafür: Sie vertreiben die Habichte. 

Bildergalerie von den beteiligten Höfen am Tag des offenen Hofes unter www.bauernblatt.com/landwirtschaft-mit-allen-sinnen-erleben/

Größte Biofrosterei Europas eröffnet

Knapp 400 Gäste waren Ende Mai zur Eröffnung der neuen Biofrosterei des Westhofs in Friedrichsgabekoog gekommen.

„Durch den Neubau der klima- und ressourcenschonenden Biofrosterei in Friedrichsgabekoog erweitern wir nicht nur unser Sortiment, sondern setzen auch auf nachhaltige Produktion. Die neue Biofrosterei kann bis zu fünfmal mehr Gemüse verarbeiten als die aktuell betriebene Bestandsfrosterei“, erklärte Geschäftsführer Rainer Carstens, der auch Mitglied im Qualitätsausschuss bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ist. Das unabhängige Gremium vergibt das Gütezeichen „Geprüfte Qualität Schleswig-Holstein“.

In der Bestandsfrosterei wurden Gemüsesorten wie Brokkoli, Erbsen, Kürbis, Pastinaken und Möhren verarbeitet, zukünftig wird Spinat das Produktsortiment ergänzen. Die neue Biofrosterei setzt auf Digitalisierung, Automatisierung und moderne Prozesstechnik, um den Ressourcen- und Energieverbrauch pro Kilogramm Gemüse zu reduzieren und gleichzeitig Vitamine und Mineralstoffe besser zu erhalten.

Ein neues, hochmodernes und automatisiertes Tiefkühllager ermöglicht die Zwischenlagerung des gefrosteten Gemüses. Das Prozesswasser aus der Produktion wird nachhaltig aufbereitet. „Wir möchten, dass nur Lebensmittel unseren Betrieb verlassen“, betont Rainer Carstens. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Monika Heinold (Grüne) gratulierte dem Familienbetrieb zur Eröffnung des lang geplanten Projektes und stellte die Bedeutung Europas für die Region heraus.

Das Vorhaben wird mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für ländliche Entwicklung (Eler) gefördert und von vielen Partnern aus der Branche, zum Beispiel dem Bioland-Verband, unterstützt.

Eine Teamleistung

Die Tasdorfer Turniertage des Reit- und Fahrvereins Husberg und Umgebung umfassten in ­diesem Jahr zum ersten Mal auch einen Geländetag. Traditionsgemäß ging es vor ­allem im ­Parcours zur Sache, aber auch Dressurprüfungen, Jugendprüfungen, eine Fohlenschau, eine Stuteneintragung und ein ­Freispringcup waren im Angebot.

In diesem Jahr waren die Vorbereitungen für die Tasdorfer Turniertage besonders aufwendig, denn in den vergangenen Monaten war ein neuer Geländeplatz gebaut worden, der die Durchführung von Prüfungen bis L-Niveau und damit auch die Qualifikation zum Bundeschampionat der Vielseitigkeitspferde ermöglichte. Als Parcoursbauer für die erste Veranstaltung auf dem neuen Platz konnten die Veranstalter Rüdiger Rau engagieren, den Bundestrainer der Ponyreiter. Er baute mit seinem Team anspruchsvolle, aber liebevoll dekorierte Geländestrecken rund um das neue Wasserhindernis auf.

Hier starteten schon am Dienstag die ersten Pferde. Im Sattel saßen einige hocherfolgreiche Reiter, wie etwa die Olympiareiter Malin Petersen, Dirk Schrade und Kai Rüder oder auch Nicolai Aldinger, der aktuell zum Olympiakader gehört. Sie alle pilotierten junge Pferde durch den Parcours, genau wie Anna Siemer, die Co-Bundestrainerin der Pony-Vielseitigkeitsreiter. Die Niedersächsin, die in Luhmühlen einen Stall betreibt, gewann mit Come on Chuck und einer 8,8 die erste Abteilung der A**-Prüfung. Kaum schlechter (8,7) war Rebecca-Juana Gerken auf ihrer heimatlichen Geländestrecke. Mit der Holsteiner Stute Meggie gewann sie die zweite Abteilung.

Ladies Day im Gelände

Auch in der L*-Prüfung gingen die Damen als Siegerinnen ihrer jeweiligen Abteilung vom Platz. Diesmal hatte Siemer den Westfalen Blue Chip gesattelt und bekam eine sensationelle 9,5. Gerken und Sonntagskind waren ähnlich gut und bekamen eine 9,0. Letztere gewannen am Ende auch die kombinierte Prüfung. Malin Petersen und Dirk Schrade reihten sich dahinter ein. Siemer war hier nicht mehr an den Start gegangen. Schrade wurde auch Zweiter in der kombinierten A*-Prüfung. Mit dem Holsteiner Hengst Cormac musste er nur Laura Jahn mit der Holsteiner Stute Milky Chance den Vortritt lassen.

Anna Siemer und Blue Chip holten mit einer 9,5 die beste Note in der Geländeprüfung der Klasse L. Foto: Thomas Ix

„Der extra Geländetag hat schon echt Arbeit gemacht, das habe ich im Vorfeld unterschätzt. Das Wetter war zum Abend hin eine Katastrophe, aber insgesamt war es echt gut“, resümierte Mitveranstalter Harm Sievers, der sich sonst mehr fürs Springreiten interessiert.

Auch in dieser Sparte war diesmal anders ausgeschrieben als gewohnt. Nach zwei Jahren mit einer S*-Hauptprüfung musste nun für den Großen Preis eine S**-Prüfung gesprungen werden. „Es war ja zugleich eine Sichtung für die Deutschen Jugendmeisterschaften“, erklärte Sievers und fügte hinzu: „Es passte aber auch so gut ins Programm.“

Mit dem Sieg im Großen Preis krönte Mathies Rüder sein Wochenende in Tasdorf, bei dem jeder Start ein Sieg war. Mit der Holsteiner Stute Carlesta hatte er vorher die Einlaufprüfung der Sichtung gewonnen, ein Springen der Klasse M**, sowie die S*-Zweiphasenspringprüfung. Mit Flora siegte der Fehmaraner außerdem im M**-Springen am Sonntag, bevor er dann auch das Stechen des Großen Preises gewann.

Hier musste er gegen vier weitere Paare antreten. Darunter war auch Jörg Naeve aus Bovenau, Kreis Rendsburg-Eckernförde, der an den Tagen davor eigentlich nur zum Zuschauen gekommen war. „Es gefiel ihm so gut, dass er nachnannte“, freute sich Sievers. Bereut haben wird er es wohl nicht, denn er kam mit Benur du Romet auf den zweiten Platz im Großen Preis.

Dritter wurde der für den gastgebenden Verein reitende Tom Tarver-Priebe mit So Happy HT Z. Dem neuseeländischen Olympiareiter wurde dann auch noch überraschend das Goldene Reitabzeichen verliehen. Sichtlich gerührt dankte er unter anderem seinem langjährigen Sportpartner Popeye, dem ein großer Anteil an dieser besonderen Auszeichnung gebühre.

Ohne Helfer kein Turnier

Wichtig ist den Veranstaltern auch immer der zweibeinige Nachwuchs. Daher waren diverse Prüfungen vom Führzügelwettbewerb über Spring- und Dressurreiterwettbewerbe bis hin zum Springen der Klasse L ausgeschrieben. „Die Jugend will ja auch mal auf so einem Platz reiten“, erklärte Sievers. Dazu gab es eine Siegerehrung nicht nur für die Sieger, sondern für alle Teilnehmer. Die Prüfungen für die Kinder und Jugendlichen bescheren den Veranstaltern immer einen Besucheransturm. „Wir wissen schon, dass es dann so richtig voll wird“, sagte Sievers lachend. Ein weiterer Zuschauermagnet war die zweite Station der Röschmann Team Trophy, ein Mannschaftsspringen der Klasse A für Amateure. Das Team des Reitvereins St. Hubertus Rendsburg gewann diese Prüfung.

„Insgesamt war es eine Mammutveranstaltung. Wir sind mit Nennungen überrannt worden. Knapp 2.000 waren es. Das sind so viele wie vor 15 Jahren“, berichtete Sievers. Das alles sei nicht möglich ohne das große Team. Für die Tasdorfer Turniertage reisen nicht nur Mitglieder der Familie Vogg, auf deren Anlage das Turnier stattfindet, aus dem Süden an. Auch Nachbarn aus dem Dorf, die gar nichts mit dem Reiten zu tun haben, helfen seit Jahren mit. „Ohne die vielen Helfer wäre so ein Turnier gar nicht möglich“, weiß Sievers. In vielen Vereinen gebe es nicht mehr so viele Mitglieder, die Lust hätten, sich ehrenamtlich zu betätigen. Umso beeindruckender sei der Einsatz in Tasdorf.

Die Tasdorfer Turniertage sollen nun weiter im Jahresrhythmus stattfinden. Das sei auch einfacher zu organisieren.