An der Landesberufsschule für Fischerei in Rendsburg stellten sich die Anwärter am 23. und 24. März dem ersten Teil der Abschlussprüfungen im Ausbildungsberuf Fischwirt. Abgeprüft wurden sowohl Aspekte der Bestandsbewirtschaftung, Fangtechniken und Motorenkunde als auch die Navigation.
Die Prüfungsinhalte umfassten sowohl theoretische als auch praktische Anforderungen. Dazu gehörte unter anderem die sichere Führung eines Kutters – bei Sonnenschein ebenso wie bei aufziehendem Sturm. Oder wie man die Maschine und die Ausrüstung an Bord so pflegt, dass sie auch bei langen Einsätzen zuverlässig ihren Dienst tun. Man beschäftigte sich mit den unterschiedlichsten Fanggeräten, lernte, was für welche Fischerei geeignet ist und wie man sie mit geschickten Händen instand hält oder selbst herstellt.
Und immer wieder stand die große Leitfrage im Raum: Wie gelingt es, die Schätze des Meeres zu nutzen, ohne sie zu überfordern? Wie sieht eine Fischerei aus, die auch kommenden Generationen noch Möglichkeiten bietet?
All diese Themen bildeten ein dichtes Netz aus Wissen und Können – und genau durch dieses Netz mussten sich die Anwärter mit Neugier, Ausdauer und einer guten Portion Seemannsgespür hindurcharbeiten.
Am Ende der Prüfungen überzeugten die Anwärter mit starken Leistungen und zeigten ihr Engagement während der Ausbildung.
Drei Prüflinge erreichten mit der Vollprüfung ihren Abschluss. Für die übrigen Anwärter findet der zweite Teil der Abschlussprüfung Anfang Juni statt.
Zudem meisterten neun angehende Fischwirte ihre Zwischenprüfung und haben damit einen großen Teil der Ausbildung erfolgreich absolviert. Ab August starten sie in ihr letztes Ausbildungsjahr.
Die Landwirtschaftskammer und die Fischereischule gratulieren allen Absolventen herzlich zu ihren Erfolgen.




