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Hervorragende Qualitäten auch aus Schleswig-Holstein

13. Best-of-Färsenchampionat
Von Claus Henningsen, Rinderzucht Schleswig-Holstein
Champion des Best-of-Färsenchampionats: „FHZ Rosalie“ aus der Zucht von Thekla Zachert. Fotos: Heinrich Schulte

Pünktlich zum Weideaustrieb fand Mitte April das 13. Best-of-Färsenchampionat in Groß Kreutz in Brandenburg statt. Das hochkarätige Angebot an Angus, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Fleckvieh-Simmental, Limousin, Hereford und Galloway ließ keine Wünsche offen, und so kamen alle 80 Rinder bei sehr flotten Geboten unter den Hammer. Der Durchschnittspreis lag bei 3.756 € und damit 653 € über dem Vorjahresniveau.

Der Topseller der Auktion war die Limousinfärse „SEL Alfie“ von Frank Scheffer aus Messingen (Niedersachsen), die den Höchstpreis von 8.000 € erzielte. Eine niedersächsische Zuchtstätte sicherte sich diese rassetypische „Ba­vardage“-Tochter.

Die Championfärse der diesjährigen „Best of“ erzielte ebenso einen Spitzenpreis von 7.100 €. Diesen Titel bekam die äußerst rassetypische und kapitale Charolaisfärse „FHZ Rosalie“ von Thekla Zachert, Gollenberg (Brandenburg), zuerkannt. Bei den Limousin war der Wettbewerb auf sehr hohem Niveau. Mit 23 Rindern stellten sie den größten Rasseblock. Den Siegertitel gewann die harmonische und rassetypische „BHL Granola“ von Dr. Annette Bünger, Essel (Niedersachsen) und erzielte 4.600 €.

Aus Schleswig-Holstein war Thomas Henningsen aus Hürup (Kreis Schleswig-Flensburg) gegen die sehr starke Konkurrenz angetreten und erzielte Spitzenpreise für seine beiden Färsen. Die tragende „Malbec“-Tochter „Nicki vom Schauedamm“ zeigte sich mit hervorragendem Exterieur und viel Qualität der Rasse. Sie erzielte 3.900 €. Ebenso flotte Gebote bekam die reinerbig hornlose „Fee vom Schauedamm“, eine sehr gut entwickelte und bemuskelte „Gringo“-Tochter. „Fee“ ist sehr interessant gezogen und wechselte für 4.200 € den Besitzer.

Erstklassiges, sehr gut bemuskeltes Jungrind von Thomas Henningsen aus Hürup. Der Zuschlag für „Fee vom Schauedamm“ fiel bei 4.200 €.

Die 23 Rinder erzielten einen Durchschnittspreis von 4.117 €. Sehr gute Qualitäten wurden auch bei der Rasse Fleckvieh-Simmental aufgetrieben. Topseller wurde mit 4.700 € die sehr gute entwickelte und lange „JS Kora“ vom Michael Jakob aus Bad Homburg (Hessen). Die tragende „Igor“-Tochter brillierte mit ihrem Rassetyp und ließ keine Wünsche offen.

Besonders flotte Gebote verzeichnete die Rasse Angus, die 16 Rinder im Angebot hatte. Den Start machte das Siegerrind der Rasse, „Belle of Beechcreek“. Dieses äußerst typvolle, feingliedrige Rind von der PTR Bischoff Angus-Zucht GmbH, Neukirchen (Hessen), überzeugte mit seiner Bemuskelung und Ausstrahlung. Der Zuschlag kam bei 6.300 €. Den Höchstpreis von 6.400 € erzielte dieselbe Zuchtstätte mit „Eulima of Beechcreek“, die durch ihr rein britisch gezogenes Pedigree bestach. Damit erreichten die Angusrinder einen Durchschnittspreis von 3.744 €.

Fazit

Insgesamt war das 13. Best-­of-Färsenchampionat ein voller Erfolg. Die Qualität der aufgetriebenen Rinder war auf sehr hohem Niveau. 33 Rinder sind allein von Onlinebietern gekauft worden. Sieben Zuchttiere ersteigerten schleswig-holsteinische Züchter, ein neuer Rekord.

Die Rassesieger des 13. Best-of-Färsenchampionats
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