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Wie holt man die Community ab?

Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit holte sich Tipps von der Fachstelle Jugendmedienkultur
Von Therese Thamsen/Kathrin Iselt-Segert
Die Landjugend Schleswig-Holstein will Social Media noch mehr für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Foto: Pixabay

Der Landjugendverband will in diesem Jahr seinen Social-Media-Auftritt erneuern. Die Projektgruppe (PG) Öffentlichkeitsarbeit, die sich mit diesem Thema beschäftigt, traf sich kürzlich zum dritten Mal. Zu Gast war bei dem Onlinemeeting unter anderem Karolina Kaczmarczyk vom FMJK, Fachstelle für Jugendmedienkultur in Nordrein-Westfahlen.

Die Fachstelle berät die Jugend bei der Nutzung von Social Media, zeigt die großen Möglichkeiten auf, will aber zugleich für die Risiken in diesem Bereich sensibilisieren. Für die sieben Mitglieder der PG Öffentlichkeitsarbeit war es sehr interessant, von den Referenten aus Nordrhein-Westfalen zu hören, wie die Fachstelle bei der Bereitstellung und Durchführung von medienpädagogischen Angeboten berät und unterstützt. Durch die zahlreichen Beispiele, wie man einen Social-Media-Kanal aufbaut, insbesondere einen Instagram-Kanal, konnten sie viel lernen und für die eigene Arbeit mitnehmen. So erläuterten die Gäste, dass es wichtig sei, die Community, also die Abonnenten, wie die Follower bei Instagram heißen, mit einzubeziehen. Durch verschiedenste Tools, zum Beispiel in einer Story, könne man diese Gemeinschaft Fragen stellen lassen oder ihr drei Antworten zur Wahl stellen. „Diese Art der Partizipation ist sehr wichtig, damit sich die Community miteinbezogen fühlt“, so Karolina Kaczmarczyk. Diese Teilhabe am Geschehen sei sehr wichtig, damit diejenigen, die einer Seite auf Instagram folgten, sähen, dass sie in Kontakt treten und ihre Ideen und Anregungen mitteilen könnten, so ein weiterer Tipp.

Karolina Kaczmarczyk Foto: FMJK

Gelernt haben die Mitglieder der PG auch, dass es anders als in der Instagram-Story für einen Beitrag wichtig ist, dass dieser mit dem gesamten Feed, also der Sammlung der eigenen Beiträge, harmoniert. Durch immer wiederkehrende Farben, ein einheitliches Layout und einheitliche Schriftformen könne ein Wiedererkennungswert geschaffen werden. Dafür sei ein Social-Media-Konzept wichtig. Aber was ist das überhaupt? – Das wollte die Projektgruppe für ihre Arbeit wissen.

Auch darauf gab es eine Antwort: Dazu werde meistens auf einer Seite festgeschrieben, wie der Beitrag aussehen solle, also welches Layout, welche Farben, welche Schrift und welches Logo verwendet würden. Außerdem werde festgeschrieben, wann und in welchem Abstand gepostet werden solle, wer für den Post zuständig sei und wer den Beitrag poste.

Das war auf jeden Fall ein guter Input und die Mitglieder der PG waren begeistert, wie viel sie für ihre Arbeit mitnehmen konnten. Nun sind sie motiviert, das Gelernte für die Landjugend umzusetzen. Und falls ihr sehen wollt, für welche Layouts und Farben sie sich entschieden haben, folgt der Laju gerne auf Instagram @landjugend_sh

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