„Numen“ ist lateinisch für „Wink“, „Geheiß“ oder „göttlicher Wille“. Es steht für Übernatürliches, Ungreifbares, Spirituelles. Mit „Numen“ ist auch die aktuelle Ausstellung des spanischen Künstlers César Orrico im Eisenkunstguss Museum in Büdelsdorf betitelt. Seine bis ins Detail herausgearbeiteten Bronzeskulpturen sind nicht nur eine Auseinandersetzung mit der Anatomie des menschlichen Körpers, sie versinnbildlichen das heutige Verständnis von Mythologie und Antik
Mythen und Symbole in menschlicher Perfektion
Mit der Ausstellung „Numen“ zeigt das Eisenkunstguss Museum erstmals in Deutschland die Arbeiten von César Orrico
Von Iris Jaeger
César Orrico und seine Skulptur „Aquilon“, benannt nach dem römischen Nordostwind, der, wie alle Winde in der Antike, meist als bärtiger, geflügelter Mann gezeigt wird. Orricos Windwesen kommt ohne Flügel aus.
Foto: Landesmuseen SH/Frank Zarp
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