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Mehr geht nicht!

Tasdorfer Turniertage im Kreis Plön
Von Lena Höfer

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Diarmuid Howley, Bereiter auf dem Grönwohldhof, gewann mit Clover VA den Großen Preis. Foto: Annette Dölger

Mit den ersten Tasdorfer Turniertagen nach einer vierjährigen Pause machten sich der Vorstand und die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins (RFV) Husberg und Umgebung selbst ein Geschenk zum 75-jährigen Vereinsbestehen. Lediglich der Standort der traditionellen Veranstaltung wurde geändert.

„Hier ist viel Platz und wir haben gute Böden“, schwärmt Harm Sievers über das Gestüt Tasdorf. Der erste Vorsitzende des RFV Husberg war bisher immer Gastgeber des Turniers gewesen, hatte sich aber mit seinen neuen Nachbarn Christian und Sophie Vogg darauf geeinigt, das Turnier ab sofort auf deren Anlage zu verlegen. Eine gute Entscheidung: „Mehr geht nicht”, resümierte der Turnierleiter am Sonntag. Abläufe, Resonanz, Zuschauerzuspruch – all das stellte die Organisatoren zufrieden.

Los ging es am Freitag mit Springpferdeprüfungen und zwei klassischen Springprüfungen. Den ersten Sieg des Tages holte sich Jasper Sievers. Der Schüler gewann mit der fünfjährigen Holsteiner Stute Kasita die Springpferdeprüfung Klasse A*. Das freute seinen Vater Harm Sievers doppelt, denn die Stute stammt aus der familien­eigenen Zucht.

Am Sonnabend feierte die Teamtrophy Premiere. Den Sieg im Mannschaftsstilspringen der Klasse A holten sich die Reiter vom Fehmarnschen Ringreiterverein. Vereinskollegin Tomma Thiesen holte sich mit Spartacus auch die Siege in den Stilspringprüfungen der Klassen L und M.

Am Sonntag wurde es dann höher, weiter und breiter im Parcours. Unter anderem stand das S*-Springen mit Stechen auf dem Programm. Den Großen Preis gewann der Ire Diarmuid Howley. Der 30-jährige Springreiter, der auf dem Grönwohldhof, Kreis Stormarn, für die Sportpferde des Stalls Allwörden zuständig ist, hatte sich kurz davor „umentschieden”. Denn eigentlich sollte Clover VA nicht im Großen Preis an den Start gehen. Dass der neunjährige Holsteiner Wallach dann der Sieger wurde, dürfte seinen Züchter und Besitzer Manfred von Allwörden besonders freuen.

Gefühlsmäßig auf Wolke sieben war auch Harm Sievers, denn sein siebenjähriger Hengst Riscalino wurde mit Andreas Erni aus Breitenburg, Kreis Steinburg, Zweiter im Hauptspringen. Das gab ein großes Lob des Pferdebesitzers, „obwohl ich noch gedacht habe, er könnte auch etwas langsamer reiten”, so Sievers.

Nun werden die Organisatoren gemeinsam überlegen, ob sie gleich nächstes Jahr weitermachen. „Am Programm würde ich gar nicht viel verändern. Das kam gut an und ist auch wichtig und richtig für die Region“, findet Sievers. Denn die Tasdorfer Turniertage sollen ein Turnier für alle sein, also auch für Kinder, Jugendliche und Amateure. Daher reicht das Programm von der Führzügelklasse bis zum S-Springen.

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