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Getreideernte in Schleswig-Holstein

Trockenes Frühjahr und Hitzewelle könnten zu Buche schlagen
Von Dr. Laura Maxi Stange, Landwirtschaftskammer SH
Die Frühjahrstrockenheit und die Hitzewelle werden regional für sehr unterschiedliche Ergebnisse sorgen. Foto: Isa-Maria Kuhn

Der flächendeckende Start der Ernte ist in dieser Woche nach Stabilisierung des Wetters erfolgt. Die Entwicklung der Getreidebestände wurde in diesem Jahr maßgeblich durch die Witterung geprägt.

Nach einem überwiegend trockenen Frühjahr beschleunigte die ausgeprägte Hitze Ende Juni die Abreife vieler Bestände. Gleichzeitig sorgten regional kräftige Gewitter für sehr unterschiedliche Bedingungen. Entsprechend unterschiedlich präsentieren sich die Bestände.

Noch ist es zu früh, um belastbare Aussagen zu Erträgen und Qualitäten zu treffen. Die ersten Druschergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet und liefern eine erste Einschätzung über die Auswirkungen der Trockenheit und der hohen Temperaturen.

Regional rechnet Achim Seidel, Referent für den Bereich Marktfruchtbau und Getreide der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Während tiefgründige und gut wasserversorgte Standorte die Trockenphase vielfach besser überstanden haben, könnten insbesondere auf leichteren Böden Mindererträge auftreten.

Auch der Erntebeginn fiel in diesem Jahr regional unterschiedlich aus. 

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