StartNachrichtenLandjugendWeichen für die kommenden Jahre gestellt

Weichen für die kommenden Jahre gestellt

Zwischenklausur des Landjugendverbandes in Neumünster
Von Johanna Jessen
Die Landjugendlichen blickten in der Zwischenklausur auf das laufende Jahr und die Planungen für die Jahre 2027 und 2028. Foto: ljv

In seiner Zwischenklausur in Neumünster blickte der Landesvorstand der Landjugend auf die zweite Jahreshälfte 2026, plante Projekte für 2027 und warf bereits einen Blick auf das Theaterprojekt zur Grünen Woche 2028.

Der Landesvorstand traf sich am Freitagabend intern, um mit einem gemeinsamen Abendessen in das Klausurwochenende zu starten. Während des Abendessens wurde viel geschnackt und gelacht, bevor am späteren Abend die eigentliche Klausurarbeit begann. Im Mittelpunkt standen dabei die Veranstaltungen der zweiten Jahreshälfte 2026, darunter der Tag der offenen Geschäftsstelle, die Norla, die Landesausschusssitzung III und die Landesversammlung im November. Gemeinsam wurde geschaut, wer für welche Veranstaltung verantwortlich ist und ob noch Unterstützung benötigt wird.

Theater auf der Grünen Woche 2028

Der Blick richtete sich aber nicht nur auf die kommenden Monate, sondern auch weit darüber hinaus. So wurde bereits über das Landjugendjahr 2027 gesprochen, und erste Überlegungen für das Theaterprojekt auf der Grünen Woche 2028 wurden angestellt. Auf der Bundesmitgliederversammlung des Bundesverbandes im April erhielt Schleswig-Holstein den Zuschlag für das Theater der Jugendveranstaltung auf der Grünen Woche im Januar 2028.

Durch die Reifen steigen, ohne dass diese sich berühren: Bewegung und gute Stimmung zum Abschluss gab es beim Reifenspiel – natürlich mit Händchenhalten … Foto: Paul Weniger

Für das Jahr 2027 stand außerdem die Frage im Raum: Großprojekt – ja oder nein? Und wenn ja, welches Großprojekt und in welchem Zeitraum? Darüber hinaus wurde diskutiert, welche kleineren Projekte zusätzlich angeboten werden könnten und ob es Projekte gibt, die nach einigen ruhigeren Jahren wieder aufgegriffen werden sollten. Mit diesen Fragen und vielen interessanten Ideen endete der Freitagabend. Diese sollten am Sonnabend gemeinsam mit der Geschäftsstelle weiterentwickelt werden.

Am Sonnabendmorgen reisten Karen Stender, Jaenne Albert und Thore Groth aus der Geschäftsstelle nach Neumünster, um den Tag gemeinsam mit dem Landesvorstand zu verbringen. Bevor die eigentliche Arbeit begann, durften Vorstand und Geschäftsstelle in einer Teameinheit zeigen, wie kreativ sie sein können. Aufgabe war es, vier Eigenschaften, Hobbys oder andere persönliche Informationen zeichnerisch darzustellen – darunter allerdings auch eine Lüge, die von der Gruppe entlarvt werden musste. An Ideen mangelte es dabei niemandem, wohl aber teilweise an den zeichnerischen Fähigkeiten. So sorgten einige der entstandenen Kunstwerke für viele Lacher.

Anschließend ging es an die Jahresplanung. Schnell wurde deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, alle Termine, Veranstaltungen und Projektgruppen unterzubringen. Wo sollen nur die vielen Wochenenden herkommen? Am Ende fand jedoch zunächst alles einen Platz im großen Kalender. Denn neben der Planung für das Theater 2028 steht im Jahr 2027 auch wieder der Berufswettbewerb der Landwirtschaft und Hauswirtschaft in Schleswig-Holstein an. Hinzu kommen die festen Termine wie die Landesausschusssitzungen, die Norla, der Tag der offenen Geschäftsstelle und weitere Veranstaltungen. Außerdem sollen die Methodensammlung weiter ergänzt und der Ausleihkatalog ausgebaut werden. Ein weiteres Mitmachprojekt befindet sich bereits in Planung. Gleichzeitig wird in den kommenden Monaten viel Zeit in die Vorbereitung des Berufswettbewerbs und die ersten Schritte für das Theaterprojekt fließen.

Auch die Satzung war Thema der Zwischenklausur. Geschäftsführerin Karen Stender stellte die geplanten Änderungen vor. Dabei wurde besprochen, welche Passagen angepasst werden sollten, warum dies für eine umfassende Absicherung der Landjugendgruppen in Versicherungsfragen notwendig ist und wie mögliche neue Formulierungen aussehen könnten.

Bewegung und gute Stimmung zum Abschluss

Zum Abschluss des Tages sorgte Jaenne mit einem Reifenspiel noch einmal für Bewegung und gute Stimmung. Ziel war es, möglichst schnell durch die Reifen zu steigen, ohne dass sich zwei Reifen berühren. Gleichzeitig mussten alle Teilnehmenden während der gesamten Aufgabe einen Kreis bilden und sich an den Händen halten. Es wurde viel gelacht, was die Aufgabe nicht unbedingt einfacher machte. Dennoch gelang es, die erste Zeit gleich dreimal zu unterbieten. Spiel und Spaß bildeten damit den Schlusspunkt der Zwischenklausur, und alle starteten in das verdiente Restwochenende.

WEITERE ARTIKEL
- Anzeige -
- Anzeige -

Meistgeklickt