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Wenn der Ministerpräsident nicht nach Hause will

Scheunenfete der Landjugend Südstormarn lockte knapp 2.000 Gäste nach Granderheide
Von Tim Oppitz, Landjugend Südstormarn
Mit knapp 2.000 Gästen feierte die Landjugend Südstormarn bis tief in die Nacht ihre Scheunenfete in Granderheide. Foto: Kim Schwabe/Nordisch Pic

Wenn mitten in Granderheide die Scheune zur Tanzfläche wird, dann ist wieder Scheunenfete. Knapp 2.000 Gäste aus Stormarn, dem Herzogtum Lauenburg und dem Hamburger Umland feierten am 22. August bis tief in die Nacht mit der Landjugend Südstormarn. Jung und Alt, Alteingesessene und Neuzugezogene– auf den Tanzflächen kamen sie alle zusammen.

Erstmals ging es dabei auf zwei Floors rund: In der Scheune heizten DJ Jannik und DJ Kevin dem Main Floor ein, während im neuen Schlagerzelt DJ Mørtel Premiere feierte und bis in die frühen Morgenstunden für die textsicheren Gäste sorgte. Die PowerHour mit N-Events machte die Partynacht komplett.

Ein besonderer Moment war die offizielle Eröffnung der Main Stage um 22.30 Uhr: Ministerpräsident Daniel Günther und Trittaus neuer Bürgermeister Patrick Marsian (beide CDU) standen gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden Nick Burmeister und Johanna Lescow auf der Bühne. Und offenbar gefiel es dem Ministerpräsidenten in Granderheide: Geplant war seine Abreise für 23 Uhr – tatsächlich verließ er das Fest erst nach 1 Uhr.

Gefeiert wurde auch für den guten Zweck: Die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, war mit einem Stand vor Ort und registrierte zahlreiche Gäste als potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender für Menschen mit Blutkrebs. Das Team der Stiftung zeigte sich begeistert vom regen und offenen Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern – ein Beleg dafür, dass Feiern und Verantwortung gut zusammenpassen.

Zur Eröffnung der Main Stage stand Daniel Günther (3. v. r.) mit Trittaus neuem Bürgermeister Patrick Marsian (r.) sowie den Vorsitzenden der Landjugend Südstormarn, Johanna Lescow (2. v. li.) und Nick Burmeister (li.), sowie DJ Jannik (2. v. r.) und DJ Kevin (3. v. li.) auf der Bühne. Foto: Kim Schwabe/Nordisch Pic
Mehr als 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ermöglichten die Scheunenfete in Granderheide, deren Erlös vollständig in die Arbeit der 2023 wiedergegründeten Landjugend Südstormarn fließt. Foto: Kim Schwabe/Nordisch Pic


Möglich machten die Nacht mehr als 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die vom Aufbau über die Schichten an Kasse und Tresen bis zum Abbau im Einsatz waren. Der Erlös der Scheunenfete fließt vollständig in die Arbeit der 2023 wiedergegründeten Landjugend Südstormarn und finanziert das ganze Jahr über Ausflüge, Aktionen und Gemeinschaft – ausdrücklich auch für Mitglieder, deren Geldbeutel das sonst nicht hergeben würde. „Hier haben knapp 2.000 Menschen bewiesen, wie schön es ist, wenn wirklich alle miteinander feiern – offen, herzlich und mit Respekt füreinander. Genau dafür steht die Landjugend, auf der Tanzfläche wie im ganzen Vereinsjahr“, sagt die erste Vorsitzende Johanna Lescow.

Wer die Nacht noch einmal erleben möchte: Die Fotos von Kim Schwabe (Nordisch Pic) und PartyScout sind auf die-scheunenfete.de zu finden, das Aftermovie erscheint in Kürze. Der nächste Termin steht ebenfalls schon fest: Am 4. September 2027 heißt es in Granderheide wieder: Scheunenfete.

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