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Dünger – jetzt noch handeln?

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Im Vergleich zu den aktuell miserablen Getreidepreisen sind die Forderungen des Landhandels für Düngemittel vielen Landwirten zu hoch, entsprechend niedrig ist das Interesse in der Landwirtschaft, über das Mindestmaß hinaus Dünger vorzukaufen. Die Preise für Stickstoffdünger befinden sich aktuell wieder auf dem relativ niedrigen Mai-Niveau, nachdem sie den Sommer über deutlich angestiegen waren. Grund dafür war vor allem die sehr große Nachfrage Indiens auf dem Weltmarkt. Ähnlich groß ist die Nachfrage Indiens nach phosphathaltigen Düngemitteln. Diese sind bei uns im bisherigen Jahresverlauf bisher kontinuierlich im Preis gestiegen und haben sich in den vergangenen Wochen eher stabil seitwärts bewegt.

EU-Zölle bisher ohne Preiseinfluss

Seit dem 1. Juli dieses Jahres hat die EU Importzölle auf Düngemittel aus Russland und Belarus in Kraft gesetzt. Sie betragen 6,5 % des Warenwertes und zusätzlich einen Festzoll in Höhe von 45 €/t. Der Einfluss auf die Weltmarktpreise hält sich allerdings bis jetzt stark in Grenzen, da diese Zölle lediglich zu einem Umlenken der Warenströme geführt haben. Von den zwei Zielen, die diese Sanktionen erfüllen sollen, ist bisher also nur eins erfüllt. Die europäischen Düngerhersteller sind den Konkurrenzdruck durch Billigimporte aus Russland los. Das zweite Ziel, Russland den Geldhahn für seine Kriegskasse zuzudrehen, wurde nicht erreicht. Der russische Dünger findet nach wie vor unvermindert seine Kundschaft auf dem Weltmarkt, zwar nun nicht mehr in der EU, dafür aber aktuell zum Beispiel in Nordamerika. Die russische Regierung spricht sogar von einer Steigerung der Dünger­exporte im Vergleich zu den Vorjahren.

CBAM Stufe zwei

Dafür könnte aber eine bereits seit dem 1. Oktober 2023 bestehende EU-Verordnung erheblichen Einfluss auf die Düngerpreise bekommen. Die sogenannte CBAM-Verordnung (carbon border adjustment mechanism), auch CO2-Grenzausgleichssystem genannt, dient wieder dem Schutz der innereuropäischen Düngermittelindustrie. Diese muss für die bei der Düngermittelherstellung anfallenden Treibhausgasemissionen Zertifikate kaufen, was zu einer Benachteiligung gegenüber außereuropäischen Herstellern führt. Um dies zu verhindern, wurde CBAM eingeführt. Aktuell befindet sich dieses System in einer Übergangsphase, die am 31. Dezember 2025 endet. Ab Anfang nächsten Jahres müssen Düngerimporte ebenfalls mit Emissionsaufschlägen belastet werden. Das Problem ist aber, wie so oft, dass das Gesetz noch nicht zu Ende gedacht ist. Es fehlt zum Beispiel an einer ausreichenden Datengrundlage, wie diese Bepreisung ausgestaltet werden soll. Das verunsichert den Düngermarkt natürlich erheblich, sodass zunächst mit Risikoaufschlägen gerechnet werden muss. Diese werden von Marktteilnehmern aktuell auf zirka 80 €/t zumindest für das erste Quartal 2026 beziffert, danach wird von etwas niedrigeren Aufschlägen ausgegangen.

Ob diese Aufschläge dann tatsächlich zu höheren Düngerpreisen im Landhandel führen werden, ist allerdings nicht sicher, denn den größten Einfluss auf die Düngerpreise hat der Weltmarkt. Und dieser Preis wird ganz klassisch durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Da die Gefahr von deutlichen Preisaufschlägen aber durchaus gegeben ist, empfiehlt es sich, aktuell zumindest Teilmengen abzusichern.

Zwischen Fiktion und Fake News

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Die „Tatort“-Folge „Letzte Ernte“ vom vergangenen Sonntag hat Fiktion und Fake News in einer Form vermengt, die viele Landwirtinnen und Landwirte empört. In der TV-Sendung sprüht ein Obstbauer unter anderem Glyphosat auf seine Apfelbäume. Dadurch sei er an Krebs erkrankt und sein Sohn leide durch Kontakt mit dem Totalherbizid an Impotenz. So weit, so falsch. Auf Nachfrage des Bauernblattes erklärte der NDR, dass der „Tatort“ eine fiktionale Krimireihe sei, die aber kontrovers diskutierte Themen aufgreife.

Dieser Grundgedanke an sich ist löblich. Wenn Formate wie der „Tatort“ Raum für gesellschaftlich relevante Fragen bieten, kann das die Diskussion bereichern. Wer jedoch nachweislich Falschinformationen verbreitet – auch in der Fiktion –, produziert hingegen lediglich Unsicherheit und Vorurteile. Umso erstaunlicher ist es, dass der NDR auf der Hintergrundwebseite zur „Tatort“-Folge die Faktenlage korrekt darstellt.

Wie also kommt so ein Drehbuch zustande? Hat der Einfluss der Schauspielerin Maria Furtwängler ein Rolle gespielt? Die bekennende Umweltschützerin setzt ihre Prominenz gern für den Artenschutz ein, beteuert jedoch in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Ich achte aber immer darauf, dass bestimmte Themen nicht schematisch oder verzerrt behandelt werden.“ In „Letzte Ernte“ ist das leider nicht gelungen.

Dr. Heike Müller, Foto Stefanie Lanin

NDR-Rundfunkrätin und Landwirtin Dr. Heike Müller schilderte gegenüber dem Bauernblatt ihre Verärgerung: „Nachdem Maria Furtwängler im vergangenen Jahr bereits als ,Insektenspezialistin‘ in einer NDR-Dokumentation ihre Theorien aktivistisch verbreiten durfte und publik wurde, dass es zu dem Thema einen ,Tatort‘ geben würde, ahnte man schon Schlimmes, und man wurde diesbezüglich nicht enttäuscht.“ Die Landwirtschaft komme (mal wieder) nicht gut weg. Die Bauern würden als rückständig und dumm dargestellt, die Höfe seien auf dem Stand der 1950er Jahre. „Wieder einmal zeigt der NDR, dass überhaupt nicht verstanden wurde, was Glyphosat überhaupt ist. Als Kampfbegriff taugt es allemal“, so Müller.

Bahnt sich hier der nächste große Streit im NDR an, nach der Ausbootung von Julia Ruhs? Heike Müller berichtet aus der jüngsten Rundfunkratssitzung Ende September: „Der Rundfunkrat vertritt gegenüber dem NDR die Allgemeinheit, und dementsprechend gab es von der eher linken Seite viel Kritik an der ersten Sendung des Formates ,Klar!‘. Jedoch wurde diese diesmal sehr umfangreich gekontert, denn auch die konservativ-liberale Seite des Rundfunkrates meldete sich deutlich zu Wort. Was bleibt, ist der Eindruck, dass man eine Kollegin ,ein bisschen ­rechtsextrem‘ nennen kann, wie Moderatorin Anja Reschke es tat, und eine halbherzige Entschuldigung der Redaktion auf der Plattform X ausreicht.“

Müller kritisiert außerdem, dass 250 Mitarbeiter (von 4.000) genügten, um ein unliebsames Format abzuschießen. Besonders habe sie erschreckt, dass der Vorsitzende des Personalrates den offenen Brief der Kritiker mitunterschrieben habe. Vermittlung? Ausgleich? Fehlanzeige. Ihr Fazit: Ein kommunikatives Desaster für eines der größten Kommunikationsunternehmen im Norden.

Die deutliche Empörung und klaren Worte von Müller sind wichtig. Sie fördern die kritische Auseinandersetzung von Medienschaffenden mit ihren Themen – sei es in Dokumentationen oder fiktiven Formaten. Gut, dass es im NDR-Rundfunkrat landwirtschaftliche Fachkompetenz gibt.

Dr. Robert Quakernack, Foto: bb

Hauterkrankung bei Milchkühen zunehmend verbreitet

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Eine Zwischeuterdermatitis (ZED) ist eine zunehmend verbreitete Hauterkrankung bei Milchkühen, die jedoch häufig erst spät – wenn bereits ein faulig-süßlicher Geruch wahrnehmbar ist – erkannt wird. Diese Erkrankung verursacht entzündliche Hautveränderungen (Läsionen) im Spalt zwischen den beiden Euterhälften, insbesondere zwischen den Vordervierteln und in Hautfalten vor dem Euter, dort, wo das Euter an der Bauchwand ansetzt. Die Läsionen können leichte bis schwere Ausmaße annehmen, werden jedoch aufgrund ihrer Lage oft erst bemerkt, wenn sie bereits sehr ausgedehnt sind. Wie bei jeder schmerzhaften Erkrankung beeinträchtigen sie nicht nur die Gesundheit und das Tierwohl, sondern haben auch negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der betroffenen Tiere.

Eine Zwischeuterdermatitis beginnt meist mit kleinen entzündeten Hautstellen, die mit einem schmierigen, gelblich-rötlichen Belag bedeckt sind. Bleiben diese Läsionen unbehandelt, können sie sich zu großen, offenen Stellen bis hin zu tiefen geschwürartigen Wunden mit abgestorbenem Gewebe ausdehnen, die mit schwer zu entfernenden Krusten belegt sind. Bei Berührung reagieren die Kühe häufig mit Abwehrbewegungen, da die Läsionen sehr schmerzhaft sein können. In chronischen Fällen kann die bakterielle Infektion über die Eutervene in den Blutstrom gelangen und so zu einer Bakterienverbreitung im gesamten Organismus führen. Daraus können in der Folge beispielsweise Mastitis, Lungenentzündung und/oder Sepsis (Blutvergiftung) entstehen. Befinden sich tiefe Läsionen in der Nähe von Blutgefäßen, kann es zu erheblichen und sogar tödlichen Blutungen kommen, wenn sich die Läsion auf das Blutgefäß ausbreitet und dessen Wände zerstört.

Die Behandlung der Zwischeneuterdermatitis ist ein langer Prozess, der am Ende jedoch Erfolg versprechend ist.

Risikofaktoren

Eine einzige, klar definierte Ursache konnte bisher noch nicht gefunden werden, wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen. Auf jeden Fall spielt das Mikrobiom, also alle in der betroffenen Hautregion vorkommenden Mikroorganismen, eine sehr wichtige Rolle. Ob die Veränderung im Mikrobiom die Ursache oder die Folge dieser Erkrankung ist, muss noch geklärt werden. Untersuchungen von Probenmaterial aus den Läsionen konnten keine spezifischen Bakterienarten als zugrunde liegende Ursache identifizieren, auch typische Mastitis-Bakterien waren in den Läsionen nicht so auffällig häufig vorhanden, als dass sie als auslösend eingestuft werden konnten. Festgestellt werden konnte allerdings, dass die mikrobielle Vielfalt vermindert ist und sich verändert. Dann kommt es zu einem erheblichen Verlust von „gutartigen Hautbewohnern” und zu einer Zunahme von möglicherweise krank machenden Bakterien. So gibt es Hinweise, dass neben anderen auch Treponema-Bakterien, die Erreger der Mortellaro’schen Krankheit, beteiligt sind. Auch die Euteranatomie spielt eine Rolle, bei betroffenen Tieren fallen oft ein tiefes Zentralband und/oder eine tiefe Falte vorn am Euteransatz an der Bauchdecke auf. Euterhautfalten und -vertiefungen stellen ein potenzielles Risiko dar, da sie, wenn hier Haut an Haut reibt, Mikroläsionen und die Entstehung eines feuchten, sauerstoffarmen Milieus begünstigen, das die Ansiedlung pathogener Erreger begünstigt. Im Gegensatz zu Zwischenschenkelekzemen, die insbesondere bei Färsen auftreten, tritt eine ZED eher bei Kühen mit einer hohen Laktationsnummer und einer hohen Milchleistung auf. Umweltfaktoren wie eine zu geringe Boxenlänge, ältere Boxenmatratzen sowie Klauenbäder (hier wird angenommen, dass die desinfizierende Flüssigkeit aus dem Klauenbad auf das Euter spritzt und dort empfindliche Hautpartien zusätzlich irritiert oder dass ein unzureichender Wechsel der Klauenbadflüssigkeit das Vorkommen von pathogenen Erregern erhöht) werden als Risikofaktoren für das Entstehen einer Zwischeneuterdermatitis gesehen.

Behandlung

Eine Behandlung ist aufwendig, aber umso erfolgreicher, je früher damit begonnen wird. Die Größe der Läsionen bestimmen die Heilungschancen. Kleinere Wunden heilen oft innerhalb von Wochen, größere innerhalb von Monaten. Ein frühzeitiges Erkennen erspart folglich viel Arbeit, denn wenn der faulig-süßliche Geruch wahrnehmbar ist, handelt es sich bereits um ausgeprägte Läsionen. Die beste Sicht und ideale Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten bietet ein Klauenstand mit Kippsystem, daher ist die Klauenpflege immer auch ein idealer Zeitpunkt für eine Kontrolle der Hautfalten am Euter. Alternativ kann man im Melkstand mit einem kleinen Spiegel an einem Selfiestick die betroffenen Hautregionen untersuchen.

Das Zwischenschenkelekzem tritt vorwiegend bei Färsen auf.

Eine Behandlung (am besten nach Absprache mit dem Hoftierarzt) umschließt eine regelmäßige Wundreinigung (möglichst zweimal täglich). Dafür eignen sich milde Desinfektionsmittel (zum Beispiel Jod-Seife, zur Wundreinigung geeignete Biozidprodukte auf Basis hypochloriger Säure), und das Trocknen der Wunde (zum Beispiel Trockentupfen mit Einmalpapier). Abschließend wird die Wunde mit einem Spray oder Gel abgedeckt (zum Beispiel Zinkspray, Wundgel auf Basis hypochloriger Säure), um einer zusätzlichen Infektion vorzubeugen und die Wundheilung zu fördern. Aggressive Desinfektions- oder Pflegemittel sollten vermieden werden, um die Haut nicht zusätzlich zu irritieren. Je nach Schweregrad der Hautveränderungen kann die Anwendung von Schmerzmitteln /Entzündungshemmern sinnvoll sein.

Prophylaxe

Auf Herdenebene kann das Risiko gesenkt werden, wenn die Umgebung der Tiere möglichst sauber und trocken ist, sodass das Euter weniger Feuchtigkeit und Bakterien ausgesetzt ist. Das Einstreumaterial sollte so wenig abrasiv wie möglich sein, um kleine Verletzungen am Euter und somit Eintrittspforten für Krankheitserreger zu vermeiden. Genau wie bei der Mortellaro’schen Krankheit ist das regelmäßige Reinigen der Boxen und Laufgänge ein Faktor, das Risiko zu senken. Eine angemessene Belüftung senkt die Luftfeuchtigkeit. Als Langzeit-Ansatz ist die Zucht auf eine gute Euterform mit einem straff aufgehängten Euter risikomindernd.

Fazit

Obwohl eine ZED häufig vorkommt, ist diese Erkrankung noch nicht so weit erforscht, dass alle Risikofaktoren bekannt sind, um eine allgemeingültige Präventionsmaßnahme entwickeln zu können. Bisher wurde keine primäre infektiöse Ursache identifiziert, am wahrscheinlichsten entsteht eine ZED durch eine opportunistische bakterielle Infektion in kleinen Läsionen, die durch das Aneinanderreiben von Hautfalten entstehen. Eine Heilung ist möglich, aber langwierig und umso erfolgversprechender, je eher die Erkrankung erkannt wird.

Spitzwegerich im Wirsingkohlanbau zur Lachgasreduktion

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Am 6. Oktober fand auf dem Biohof Thees in Mildstedt bei Husum ein Feldtag im Rahmen des EIP-Projekts „Spitzwegerich zur Lachgasreduktion“ statt. Zahlreiche Interessierte aus Landwirtschaft und Verwaltung, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher aus der Region nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Ansätze zur Minderung von Lachgasemissionen im Gemüsebau zu informieren.

Das Projekt untersucht, inwieweit Spitzwegerich (Plantago lanceolata) im Gemüseanbau durch seine Wurzelexsudate die Nitrifikation im Boden hemmen kann. Auf diese Weise soll der im Boden verfügbare Stickstoff besser an den Bedarf der Kulturpflanzen angepasst werden. Ziel ist es, Stickstoffverluste in Form von Lachgas (N2O) und Nitrat (NO3) zu verringern und so die Stickstoffeffizienz insgesamt zu verbessern. Das Vorhaben wird vom Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), dem Biohof Thees, dem Hof Överdiek in Groß Wittensee und dem Wurzelhof in Schinkel durchgeführt.

Besichtigung der hofeigenen Flächen mit Landwirt Heinrich Thees.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Maximilian Zimmermann von der CAU Kiel das Forschungsvorhaben in der Maschinenhalle von Heinrich Thees vor. Anhand wissenschaftlicher Poster wurden die Projektziele, der Versuchsaufbau und erste Ergebnisse erläutert. Im Anschluss ging es gemeinsam auf das Versuchsfeld, wo Wirsingkohl in Mischkultur mit Spitzwegerich angebaut wird.

Mithilfe solcher Wurzelfenster können regelmäßig Bodenproben gezielt aus der Wurzelumgebung (Rhizosphäre) entnommen werden.

Vor Ort wurden verschiedene Methoden der Datenerhebung vorgestellt. Anhand eines geschlossenen Kammersystems wurde die Messung der Lachgasemissionen aus dem Boden erläutert. Außerdem wurden Wurzelfenster gezeigt, über die regelmäßig Bodenproben gezielt aus der Wurzelumgebung (Rhizosphäre) entnommen werden können. Diese Proben dienen der Analyse unterschiedlicher Stickstoffbindungsformen im Boden sowie der Untersuchung der Aktivität und Zusammensetzung des Bodenmikrobioms. Zusätzlich werden die Stickstoffgehalte in Spross und Wurzeln der Pflanzen sowie die Nitratgehalte im Sickerwasser analysiert. So soll ein besseres Verständnis dafür entstehen, wie in diesem Anbausystem Pflanzen- und Bodenorganismen im Stickstoffkreislauf zusammenwirken.

Im Anschluss an die Projektvorstellung übernahm Heinrich Thees die Gruppe und führte die Teilnehmenden über seinen Betrieb. Dabei gab er Einblicke in den ökologischen Gemüsebau, seine Fruchtfolgen und betrieblichen Abläufe. Auch hier kommt es seit dem Projekt zu einem vermehrten Einsatz von Spitzwegerich, beispielsweise als Mischungspartner in Blühstreifen und Zwischenfrüchten. Die Gäste nutzten ebenfalls die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Diskussion praxisrelevanter Fragen. Das Projekt „Spitzwegerich zur Lachgasreduktion“ wird im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP Agri) Schleswig-Holstein durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (Eler) gefördert.