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Teamarbeit und neue Herausforderungen

Kletterseminar des Landjugendverbandes in Kiel
Von Paul Weniger
Das Kletterseminar der Landjugend war ein Teambuilding-Angebot. In der KletterBar in Kiel konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Disziplinen kennenlernen und sich praktisch ausprobieren. Foto: ljv

Für 13 Teilnehmende ging es Mitte April hoch hinaus: Beim Kletterseminar in der KletterBar in Kiel konnten sie verschiedene Disziplinen kennenlernen und sich praktisch ausprobieren. Das Seminar war als Teambuilding-Angebot des Landjugendverbandes angelegt und wurde von zwei professionellen Trainern begleitet.

Begonnen wurde um 10 Uhr im Boulderbereich. Spielerisch näherten sich die Teilnehmenden dem Klettern an und sammelten erste Erfahrungen auf Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Beim Bouldern wird ohne Sicherung in Absprunghöhe von bis zu 4 m geklettert, was vor allem Technik und Körpergefühl fördert.

Das Bouldern bis zu 4 m Höhe fördert besonders Klettertechnik und Körpergefühl. Foto: Levke Wieben

Im Anschluss folgte das Seilklettern in Höhen von bis zu 12 m. Die Teilnehmenden lernten, wie sie Klettergurte korrekt anlegen und sich gegenseitig sichern. Geklettert wurde in Dreiergruppen mit klar verteilten Rollen: Kletterer, Sicherer und eine zusätzliche Absicherung durch eine dritte Person. Ein besonderes Highlight war das Erklettern eines künstlichen Baumes. In der Krone angekommen, konnten sich Mutige auf einem Stumpf ausbalancieren – eine Übung, die nicht nur Kraft, sondern auch Vertrauen erforderte.

Nach einer Mittagspause wurde die Höhe weiter gesteigert: Bis zu 16 m ging es nun beim Seilklettern nach oben. Neu hinzu kam der sogenannte Kletterautomat (Autobelay), der das Sichern übernimmt. Dabei wird man nach einem kurzen freien Fall sanft und kontrolliert herabgelassen. Dieses ungewohnte Gefühl erforderte zunächst etwas Überwindung, wurde aber von vielen Teilnehmenden schnell als spannende Erfahrung angenommen.

Zum Abschluss wurde das Außengelände genutzt. Bei sonnigem Wetter wurden weitere Boulder-Routen geklettert, bis schließlich die Kräfte nachließen. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Erschöpft, aber zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken ging es zurück nach Hause.

Beim Seilklettern ging es unter gegenseitiger Sicherung in Höhen von bis zu 16 m. Foto: Paul Weniger
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