Seit März ist Eric Naeve neuer Referent im Fachbereich Pflanzenschutz. Bis vor Kurzem hat der gelernte Landwirt an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachbereich Agrar, studiert.
„Das A bis Z des Ackerbaus ist mein Ding“, sagt er. Im elterlichen Betrieb im Dänischen Wohld habe ihn das Thema schon früh interessiert. Die Vielfalt an Ackerkulturen, die wir mittlerweile haben, und was bei der Bearbeitung dazugehört, die Bestandesentwicklung zu beobachten, um auf unterschiedliche Bedingungen zu reagieren, sei spannend.
Bei der Kammer werden Sie die Schaderreger überwachen, die Betreuung der Pflanzenschutzversuche und die klassische Beratung machen. Was können unsere Kunden von Ihnen erwarten?
Eric Naeve: Erwarten können sie fachlich fundiertes Know-how und sicherlich auch praxisgerechte Lösungsvorschläge. Die Entscheidung treffen die Landwirte am Ende aber selbst. Da ich von einem Betrieb komme, kann ich den Spagat zwischen Theorie und Praxis gut verstehen.
Was zeichnet die Pflanzenschutzberatung der Kammer aus?
Im Rahmen der rechtlichen Anforderungen, in denen wir uns heute bewegen, müssen sehr viele Aspekte berücksichtigt werden. Und da muss man als Berater immer am Ball bleiben bei den differenzierten Anwendungsbestimmungen und Auflagen. Diese muss man an die Praxis weitergeben. Außerdem verändert sich der Ackerbau zum Beispiel durch den Klimawandel, die Politik und den wirtschaftlichen Druck. Hier sind meine Kollegen immer auch aktuell dran.
Warum die Bewerbung als Pflanzenschutzberater?
Gereizt hat mich, dass man viele neue Leute kennenlernt, Landwirte und Betriebe besucht und dass ich es hinkriegen muss, für jeden Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Kein Tag ist wie der andere, es ist eine Mischung aus Schreibtischarbeit und Praxis. Jeder Anruf ist eine neue spannende Aufgabe.




