Die Aufgaben der Schriftführerinnen in den LandFrauenvereinen sind so vielfältig wie die Vereine selbst: Je nach Strukturen, Absprachen und Vorlieben übernehmen Schriftführerinnen beispielsweise die Mitgliederverwaltung, die Programmgestaltung, die Erstellung von Protokollen und die Öffentlichkeitsarbeit. Vielfach kümmern sie sich auch um den Social-Media-Auftritt ihres Vereins.
Am 18. Mai reisten rund 30 Frauen zum Seminar des LandFrauenverbandes (LSV) Schleswig-Holstein in der Landwirtschaftskammer an, um sich entweder mit den Aufgaben ihres neuen Amtes vertraut zu machen oder bereits vorhandenes Wissen aufzufrischen. Bei der Breite an möglichen Aufgaben überraschte es nicht zu hören, dass diese mancherorts mittlerweile auf mehrere Schultern verteilt werden.
Foto: KI-generierte Illustration
Ein zentrales Thema des Seminars war die Erstellung von Sitzungsprotokollen. Ergebnisse einer konstruktiven und guten Sitzung können durch schlechte Protokolle regelrecht verpuffen. Doch was macht ein gutes Protokoll aus? Wie geht man mit Unstimmigkeiten um? Diese und andere Fragen rund um „das Gedächtnis des Vereins“ wurden besprochen.
Darüber hinaus wurden Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit in einer sich verändernden Medienwelt vorgestellt und diskutiert. Was können LandFrauenvereine tun, um weiterhin öffentlich stattzufinden? Eine wachsende Rolle spielen hier Online-Portale und Social-Media-Kanäle. Es wurde deutlich, dass für eine bleibende Wirkung jedoch immer Inhalt, sprachliche und optische Gestaltung entscheidend sind.
Das ganztätige Seminar wurde von Mitarbeiterinnen des LandFrauenverbandes gestaltet und durchgeführt.
Nach einem umfassenden Programm dankte Präsidiumsmitglied Heidi Thamsen den Teilnehmerinnen für ihr Engagement: „Jedes Mitglied, das ein Amt übernimmt, trägt zum Erhalt des größten Netzwerks von Frauen auf dem Land bei“, betont sie. „So bekommen die Belange der LandFrauen Gewicht – das stärkt auch politisch die Stimmen für den ländlichen Raum.“




