Noch vor wenigen Jahren war er ein eher seltener Gast in Schleswig-Holstein, wenn auch nicht gern gesehen: der Maiszünsler. Mittlerweile hat er sich deutlich ausgebreitet und ist weiter in den Norden vorgedrungen. Nun wurde auch die Bekämpfungsschwelle an den ersten Standorten in Schleswig-Holstein überschritten.
Für die Landwirte bedeutet das: Befall ermitteln, vorbeugende Maßnahmen einleiten und gegebenenfalls über einen Einsatz von Nützlingen im nächsten Jahr nachdenken.
Ertrag und
Maiszünsler auf dem Vormarsch
Erste Flächen überschreiten die Bekämpfungsschwelle in Schleswig-Holstein
Von Lilli Stooß, Landwirtschaftskammer SH
Pheromonfallen dienen dem Monitoring des Maiszünslers. Die Falterfänge allein lassen jedoch noch keine sichere Aussage über die spätere Befallsstärke im Bestand zu. Fotos: Lilli Stooß



