Anfang Juni kam der Qualitätsausschuss bei der Landwirtschaftskammer zu seiner vierteljährlichen Sitzung zusammen. Dieses Mal trafen sich die Mitglieder am Standort der Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. OHG in Timmendorfer Strand.
Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung erhielten die Ausschussmitglieder Einblicke in die Produktionsabläufe des Unternehmens. Am Standort wird ein breites Sortiment an Fleischwaren hergestellt. Dabei liegt der traditionelle Schwerpunkt auf streichfähigen Aufschnitten, allen voran der Rügenwalder Teewurst. Das Rezept für die Gewürzmischung ist Familiengeheimnis. Noch heute stellt nur Wilhelm Brandenburg selbst die Gewürzmischung hinter verschlossenen Türen zusammen. Dieses Recht besitzen deutschlandweit nur drei Familien.
Auch Regionalität spielt eine große Rolle bei der Vermarktung. Ausschließlich aus heimischem Gütezeichen-Markenfleisch wird das Sortiment unter der Marke Timmendorfer hergestellt. Das Sortiment wird auch als SB-Ware über die Märkte der Rewe-Gruppe vertrieben. Seit Kurzem wird für das Timmendorfer-Sortiment nur noch Schweinefleisch aus Haltungsstufe 3 eingesetzt.
Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung fand die Sitzung des Qualitätsausschusses statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Überarbeitung des Handbuches, um dieses an die ab September geltenden EU-Regelungen der EmpCo-Richtlinie anzupassen. Darüber hinaus informierte sich der Ausschuss über die kommenden Veranstaltungen, an denen sich das Gütezeichen Schleswig-Holstein beteiligen wird. Ein weiterer Schwerpunkt war der Social-Media-Auftritt von Geprüfte Qualität Schleswig-Holstein auf Instagram und Facebook.




