StartNachrichtenAgrarpolitikEin Staatssekretär wird Umweltaktivist

Ein Staatssekretär wird Umweltaktivist

Editorial
Von Sönke Hauschild
Bauernprotest vor dem Wahlkreisbüro damaligen Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) im Jahr 2018 in Kleve. Grund war unter anderem eine Bauernregel-Kampagne des Ministeriums. Jochen Flasbarth fungierte seinerzeit als Staatssekretär. Foto: Imago
Der „ewige“ Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, dankt ab. Doch noch ist die Zeit nicht reif für einen Nachruf. Flasbarth wechselt lediglich die Seiten. Medienberichten zufolge heuert der 64-Jährige als Chef bei der European Climate Foundation (ECF) mit Sitz in Den Haag an. Für Kritik sorgt der direkte Wechsel aus der Politik in den Umweltlobbyismus. Doch darin hat Flasbarth Übung. Er formte aus dem mitgliederstarken, aber unscheinbaren Natuschutzbund Deutschland

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