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Teilhabe, KI, Social Media und offene Grenzen

Neujahrsempfang des Landesjugendrings in Kiel
Von Paul Weniger
Ministerin Cornelia Schmachtenberg und der erste Vorsitzende des Landesjugendrings, Dr. Jochen Wilms, diskutierten auf dem Podium unter anderem über politische Teilhabe, die Attraktivität des ländlichen Raums für junge Menschen, KI, Social Media und offene Ländergrenzen in ­Europa.Fotos: Paul Weniger

Am Neujahrsempfang des Landesjugendrings am 9. Januar im Haus des Sports in Kiel nahmen Levke Wieben und Paul Weniger aus dem Vorstand des Landjugendverbandes sowie Jaenne Albert aus der Geschäftsstelle in Rendsburg teil.

Trotz der schwierigen Wetterlage und glatter Straßen, die die Veranstaltung auf einen kleineren Rahmen beschränkten, waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Jugendverbände vor Ort. Unter den Gästen befand sich unter anderem Cornelia Schmachtenberg (CDU), Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein. Mit ihr führte der erste Vorsitzende des Landesjugendrings, Dr. Jochen Wilms, eine Podiumsdiskussion in besonders anschaulichem Format.

Beide nahmen an einer symbolischen Haltestelle Platz und „scrollten“ gemeinsam durch Instagram. Dabei wurden ihnen verschiedene politische Themen in kurzen Videosequenzen präsentiert, darunter die Attraktivität des ländlichen Raumes für junge Menschen, politische Teilhabe, Social Media sowie die offenen Ländergrenzen Europas.

Levke Wieben (li.), Jaenne Albert und Paul Weniger nahmen für den Landjugendverband teil. Foto: Paul Weniger

Im Anschluss an jedes Video wurde die Politik gefragt, wie die aktuelle Situation verbessert oder bestehende Angebote weiter ausgebaut werden könnten. Cornelia Schmachtenberg hob unter anderem die Bedeutung der Markttreffs hervor, die sich künftig noch stärker mit den Themen Jugend und Künstliche Intelligenz (KI) befassen sollten. Zudem wurde ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren thematisiert und kontrovers diskutiert. Auch die offenen Ländergrenzen innerhalb der Europäischen Union fanden Beachtung, da sie jungen Menschen heute mehr denn je ermöglichen, zu reisen, andere Kulturen kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. „Dieses Bündnis sollte unbedingt wertgeschätzt werden“, betonte Schmachtenberg. Besonders die Programme Erasmus+ und Interrail wurden hervorgehoben, die es Jugendlichen erlauben, sich mit vergleichsweise geringem Budget innerhalb Europas zu bewegen, neue Erfahrungen zu sammeln und internationale Kontakte zu knüpfen.

Nach der Podiumsdiskussion nutzten die anwesenden Verbände die Gelegenheit, sich bei einem bunten Buffet auszutauschen und den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen. Ein herzlicher Dank gilt dem Team des Landesjugendrings für die Einladung sowie den gelungenen Abend mit spannendem Bühnenprogramm und köstlichem Buffet – ein verheißungsvoller Start ins neue Jahr.

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