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Hohe Verluste beim Körnermais erwartet

Trockenheit kostete Ertrag
Von Mechthilde Becker-Weigel
Solch satte Maisbestände sind in dieser Saison nur noch auf Standorten im Norden und Süden Deutschlands anzutreffen, wo die Wasserversorgung ausreichte. Foto: Imago

Nachdem die Getreideernte eingebracht ist, richten sich jetzt die Blicke auf den Körnermais und die zu erwartenden Erträge. Die anhaltende Dürre hat nach Einschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) beim Körnermais massive Ertragsausfälle zur Folge. Gegenwärtig rechnet der Verband mit 600.000 t, die aufgrund von Hitze und Trockenheit verloren gehen dürften.

„Wir verlieren rund 15 Prozent der ursprünglich prognostizierten Erntemenge“, erklärte DRV-Getreidemarktexperte Guido Seedler in Berlin. Die Ertragserwartungen wurden in den vergangenen Monaten kontinuierlich zurückgenommen durch die anhaltende Trockenheit in den meisten Anbauregionen. Der Verband veranschlagt das Körnermaisaufkommen jetzt auf nur noch 3,61 Mio. t, nach 4,07 Mio. t im Juni und noch gut 4,3 Mio. t im Mai. Im vergangenen Jahr waren 4,44 Mio. t Körnermais eingebracht worden. Um die durch die Trockenheit entstehenden Lücken in der Futterversorgung zu schließen, dürften die Vieh haltenden Betriebe laut Raiffeisenverband zusätzliche Flächen als Silomais abernten, die ursprünglich für die Körnermaisernte vorgesehen waren.

Europaweit leidet der Mais ebenfalls unter der Trockenheit; lediglich in der Ukraine wurde die Ernteprognose angehoben. „Wir müssen uns beim Mais auf eine sehr enge Marktversorgung einstellen“, resümierte Seedler für diese Saison. age

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