Bei Selkau im Kreis Plön sollen rund 120 ha am Stück aufgeforstet werden. Der Besitzer der Ackerflächen ist in den Osten abgewandert, und der Ackerboden soll für knapp 68.000 €/ha verkauft worden sein.
Damit läge er deutlich über dem Durchschnittspreis Schleswig-Holsteins. Es wurde lange spekuliert, wer die Fläche erworben haben könnte. Die Stiftung Naturschutz hat den Verkauf verneint, auch das Forstministerium hat die Frage nicht beantwortet. Es ist von einer Aufforstung in drei Abschnitten die Rede. Nun wurde an dem imposanten Schlag ein Fahrzeug des Bundesforstes gesehen. Für welche Baumaßnahme die Aufforstung ein Ausgleich ist, welche Baumarten dort geplant sind und wann es konkret losgeht, dazu läuft gerade eine Anfrage an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Sicher ist: Es dürfte sich um eine der größten Aufforstungsmahnahmen der vergangenen Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte bei uns im Land zwischen den Meeren handeln. Schleswig-Holstein ist immer noch das waldärmste Bundesland (11,5 % Waldanteil).



