StartNachrichtenKammer kompaktWechsel bei „Schulklassen auf dem Bauernhof“

Wechsel bei „Schulklassen auf dem Bauernhof“

Christiane Wellensiek geht und Lisa Höper übernimmt
Von Isa-Maria Kuhn, Landwirtschaftskammer SH
Christiane Wellensiek (r.) hat zwölf Jahre für das Projekt gearbeitet. Sie hat Spuren bei Schülern, Lehrern und Betrieben hinterlassen. Bildung ist eine Schlüsselaufgabe. Lisa Höper freut sich, ein Teil davon zu sein. Foto: Isa-Maria Kuhn

Lisa Höper hat 2024 im Lehr- und Versuchszentrum der Landwirtschaftskammer in Futterkamp angefangen. Aufgewachsen in Neustadt in Holstein auf einem Ackerbaubetrieb, hat sie in Osterrönfeld im Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Kiel erst den Bachelor und dann ihren Master in Agrarmanagement gemacht.

Sie lebt auf einem Ackerbau- und Milchviehbetrieb in Ostholstein. Neben der Arbeit hilft die 28-Jährige gern im heimischen Betrieb. Nach dem Master hat unsere Kollegin erst etwas komplett anderes gemacht und war als Lehrerin an der Grundschule Neustädter Bucht angestellt. Damit und durch das Zertifikat in Bauernhofpädagogik ist sie bestens gerüstet für die neue Aufgabe, die sie nun von Christiane Wellensiek übernimmt. Das Projekt richtet sich an die Verbraucher von morgen. Bei „Schulklassen auf dem Bauernhof“ erleben Schülerinnen und Schüler, wo unsere Lebensmittel herkommen und welche Abläufe und Zusammenhänge es in Landwirtschaft, Natur und Umwelt gibt. Gefördert werden Hofbesuche von Schulklassen aller Altersstufen und aller Schulformen. Insbesondere Schulen aus dem städtischen Kontext sind eingeladen, landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen.

Das Projekt „Schulklassen auf dem Bauernhof“ hat eine lange Tradition in Schleswig-Holstein. Schon seit Anfang der 1990er Jahre öffnen landwirtschaftliche Betriebe ihre Hoftore im Rahmen dieses Projektes und werden zu außerschulischen Lernorten. Die Idee ist bei allen Aktivitäten die Gleiche geblieben: Schulklassen auf dem Bauernhof zu empfangen, Unterrichtsinhalte lebendig zu veranschaulichen und handlungsorientiertes Lernen zu ermöglichen. Kinder und Jugendliche erfahren so mit allen Sinnen, wo die Milch herkommt, wie sich die Spreu vom Weizen trennt und wer sich im Knick tummelt.

Aufgabe von Lisa Höper ist es, das Projekt zu betreuen und beispielsweise Fortbildungen zu organisieren wie „Eine Schulklasse kommt – was nun?“ am 26. und 27. Mai in Futterkamp. Gesonderte Informationen dazu folgen noch. Mehr zum Projekt im Internet unter lernendurcherleben.de

Lisa Höper ist zudem Unternehmensberaterin am Standort Bad Segeberg. Ihre Kontaktdaten: Tel.: 0 45 51-95 96-82, lhoeper@lksh.de

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