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Landjugend: Start ins Vorstandsjahr

Klausurwochenende in Munkbrarup
Von Marlies Muxfeldt
Erstmals haben Landesvorstand und Agrarausschuss der Landjugend ihr Klausurwochenende verbunden. Dazu ging es nach Munkbrarup bei Flensburg. Foto: Sören Schatt

Ein neuer Vorstand ist gewählt und das neue Jahr hat begonnen – das bedeutet für den Landesvorstand und den Agrarausschuss, dass es zuvor auf zur Vorstandsklausur geht. Mitte Dezember haben sich die neuen und wiedergewählten Vorstandsmitglieder für das erste gemeinsame Wochenende in Munkbrarup östlich von Flensburg getroffen. Zum ersten Mal haben Landesvorstand und Agrarausschuss ihre Klausurwochenenden verbunden, um so noch mehr Raum für Austausch und gemeinsame Erarbeitung zu schaffen.

Was macht man nun auf so einem Klausurwochenende? Für die neuen Mitglieder wird an diesem Wochenende der erste große Überblick über die Aufgaben, Arbeitsabläufe und Verbandsstrukturen gegeben. Natürlich gibt es auch genügend Möglichkeiten, sich überhaupt erst einmal kennenzulernen.

Genau damit ging es am Freitagabend auch los. Nach und nach trafen alle in dem Seminarhaus ein und zuerst ging es für alle zum gemeinsamen Abendessen. Gut gestärkt konnte die Kennlernrunde starten, dabei verstanden sich auf Anhieb alle so gut, dass der Zeitplan etwas aus den Augen verloren ging. Da kleine Nachtschichten in der Landjugend nichts Neues sind, wurden noch die „Laju-Basics“ geklärt. Damit gab es für den ersten Tag genug Input für alle und der Abend ging langsam zu Ende.

Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle kamen am Sonnabendmorgen dazu, um im gesamten Team weiterzuarbeiten. Nach einer Kurzversion der Vorstellungsrunde ging es auch direkt mit einem Überblick über die Aufgaben der Geschäftsstelle weiter. Die wichtigste Regel lautet dabei: Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wen man fragen muss. Denn bei dem, was die Landjugend an Themen abdeckt, kann nicht immer jeder Bescheid wissen. Mit dem Kopf voller neuer Infos ging es für alle nach draußen, um neue Gruppenfotos zu machen. Wenn schon alle einmal an einem Ort sind, muss die Gelegenheit auch direkt genutzt werden.

Frisch durchgelüftet teilte sich die Gruppe nach dem Mittagessen erst einmal auf. Da sich die Arbeit des Agrarausschusses und die des Landesvorstandes in einigen Punkten unterscheiden, lassen sich diese auch besser getrennt besprechen. Dabei ging es um Themen wie den Ablauf einer Vorstandssitzung, Ideen und Themensammlungen. Der Landesvorstand legte bei dieser Gelegenheit direkt fest, wer die neue Betreuung für die einzelnen Kreise übernehmen wird.

Später wurde wieder von allen gemeinsam über den Jahreskalender geschaut, denn die meisten Termine stehen tatsächlich schon jetzt fest. Danach ging es für beide Gruppen an die größte Aufgabe des Tages: die Aufgabenverteilung.

Um so viele verschiedene Themen abzudecken und Veranstaltungen zu organisieren, werden alle Aufgaben jeweils Hauptverantwortlichen zugewiesen. Dafür müssen zuerst einmal alle diese Aufgaben erklärt werden, um sie dann möglichst gleichmäßig auf alle aufteilen zu können. Damit war dann auch der zweite Tag des Wochenendes geschafft.

Das Thema Social Media stand am Sonntag besonders im Fokus. Gemeinsam machte man sich Gedanken, was und wie die Landjugend auf Social Media so alles teilen kann. Dabei wurden alle noch einmal ordentlich kreativ. Um das Ganze direkt auszuprobieren, wurden erste Vorlagen für Beiträge erstellt und in der Gesamtgruppe besprochen.

Als krönenden Abschluss gab es zum Mittag typisch norddeutschen Grünkohl. Damit war das Wochenende bereits wieder vorbei und es ging für alle zurück in Richtung Heimat. Nun kann das Landjugendjahr so richtig starten!

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