Winterrapsbestände bestehen zum Vegetationsschluss vor dem Winter idealerweise aus kräftigen Einzelpflanzen mit zehn ausgebildeten Laubblättern, deren Vegetationskegel sich noch dicht am Boden befindet. Bestände, die sich vor dem Winter zu weit entwickelt haben oder die gar zu klein oder geschwächt sind, können von Auswinterungsschäden betroffen sein. Die für die Herbstbehandlung des Rapses verfügbaren Fungizide haben neben ihrer fungiziden Wirkung einen Einfluss auf die Gibberellinsynt
Den Raps sicher in den Winter führen
Einsatz von Fungiziden mit wachstumsregulatorischen Eigenschaften im Herbst
Von Dr. Tim Birr, Landwirtschaftskammer SH

Ziel wachstumsregulatorischer Maßnahmen im Herbst ist, ein Überwachsen der Winterrapsbestände vor dem Winter zu verhindern und damit eine ausreichende Winterhärte zu gewährleisten. Wichtig ist die schlagspezifische Behandlung je nach Entwicklungsstand und verbleibender Vegetationsdauer im Herbst. Optimaler Einsatzzeitpunkt ist das Vier- bis Sechsblattstadium des Rapses. Fotos: Manja Landschreiber