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Merle mag das Landleben. "Mir fehlt hier nichts", sagt die Abiturientin. Foto: Kathrin Iselt-Segert

Wenn die Abiprüfungen kommen, heißt es: lernen und die Nerven behalten – im Normalfall! In diesem Jahr erlebten viele Schüler der zwölften und 13. Klassen in der Corona-Zeit ein besonderes Gefühlschaos. Im März entbrannte die Diskussion, ob das Abi überhaupt stattfinden soll. Dann hieß es: "Doch, klar, die Prüfungen werden ganz normal laufen." Doch was ist schon normal in diesen Zeiten? Merle Ingwersen aus dem nordfriesischen Enge-Sande hat für Schättruum aufgeschrieben, wie sie die vergangenen Monate erlebte:

 

Da fiebert man 13 lange Schuljahre auf den Schulabschluss – das Abitur – hin und zack, da schleicht sich ein Virus aus dem doch eigentlich weit entfernten China auch nach Nordfriesland.

Somit hieß es dann auch für uns Schüler der 13. Klasse der Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll: "Die Abiturprüfung des Profilfachs ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Heute ist der vorerst letzte Schultag und wir müssen abwarten, was das Ministerium uns vorgibt." Es waren gemischte Gefühle, die da in einem hochkamen: Zum einen Freude, weil die Osterferien um satte zwei Wochen verlängert worden waren, aber zum anderen war es nicht schön, keine Ahnung zu haben, ob, wann und wie die Prüfungen nun stattfinden werden.

Die Freude überwog aber erstmal und so hatte ich ganz viel Zeit für meine Tiere und zum Lernen natürlich. Meine Schule ist technisch gut aufgestellt, sodass wir Schüler in den ersten zwei Wochen mit Aufgaben über die auch schon vorher genutzten Internetportale versorgt wurden. Dank der Portale hatte jede Lehrkraft einen eigenen virtuellen Klassenraum, in den wir eingeladen wurden. So konnte uns unsere Klassenlehrerin die letzten Ängste vor dem andersartigen Prüfungsablauf nehmen und die Matheprüflinge hatten sogar richtigen Mathematikunterricht über Laptop, Tablet und Co.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 25/2020 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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