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Seit fünf Jahren hält Ryan Minischafe. Mit Leia und Darth Vader fing alles an. Heute hat er 25 Tiere. Hier guckt Lammbock Bronko neugierig in die Kamera. Foto: Kathrin Iselt-Segert

25 schwarze und weiße Wollschafe gehören zur kleinen Schafherde von Ryan Kleinfeld. Wobei "klein" nicht nur die Anzahl seiner Tiere beschreibt. Denn der 14-Jährige hat sich für Ouessants entschieden, die kleinste europäische Schafrasse. Damit hat er sich seinen Kindheitstraum erfüllt. Schättruum hat ihn hinterm Deich bei Brunsbüttel auf der Weide getroffen.

Dort ist erst mal nichts von den Tieren zu sehen, nur das Blöken verrät, dass die Auen, also die Mutterschafe, und Lämmer hier sein müssen. Sie haben sich alle im Unterstand aus grüner Folie versteckt. Kein Wunder, denn es regnet in Strömen. Doch dann sind sie doch neugierig. Die Mutigsten schauen zunächst vorsichtig um die Ecke und dann drängen alle nach draußen, rennen, springen und beschnuppern den Besuch.

Vor vier Jahren entdeckte Ryan die etwa kniehohen Tiere im Streichelzoo bei Hagenbeck. Danach dauerte es nicht lange, bis Leia und Darth Vader hinterm Deich einzogen. Vater Rainer holte sie aus einem Neubaugebiet in Gelting, wo sie den Rasenmäher ersetzen sollten, aber dann in einem trockenen Sommer nicht genügend Gras fanden. Aber die beiden "Rasenmäher" blökten nach ihrer Ankunft bei den Kleinfelds ohne Unterlass und es wurde auch schnell klar: Zwei sind keine Herde. Erst als mit Luna und später noch Laura ein Quartett entstand, zog Ruhe ein. Ein Jahr später stieß das erste eigene Lamm, ein Bock, dazu. "Das war ziemlich aufregend", erinnert sich Ryan. Er nannte ihn Imperator. Imperator für ein Zwergschaf? Da muss auch Ryan schmunzeln, aber die Namen kommen nicht von ungefähr. Ryan ist ein großer "Starwars"-Fan.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 30/2020 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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