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Mit zwei Holsteiner Stuten baute Göntje im vergangenen Jahr ihre kleine Pferdezucht auf: Hier mit Raya und dem 2020 geborenen Hengstfohlen Maddox. Foto: Assia Tschernookoff

Göntje Mohr ist auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern in der Wilstermarsch aufgewachsen. Tiere und vor allem Pferde sind die große Leidenschaft der gelernten Tierarzthelferin. Seit Kindesbeinen reitet sie auf Spring- und Dressurturnieren. Ihr erstes eigenes Pferd hat sie selbst gezogen. Wie es dazu kam, erzählt sie Schättruum bei einem Besuch in der Wilstermarsch.

Göntje Mohr bezeichnet sich selbst als echtes Landei. Sie wohnt in einem Bauernhaus in Oldendorf. Für sie steht fest: "Die Stadt ist gar nichts für mich." Göntje liebt ihre Heimat und das Leben auf dem Land. Dazu gehört für sie auch die Landjugend Steinburger Geest, in der sie aktiv mitmischt, vor allem aber die Tiere, für die sie von klein auf ein großes Herz hatte. Nach dem Schulabschluss kam für sie daher auch nichts anderes infrage als eine Ausbildung zur tiermedizinischen Fachfachangestellten. Eine ganz besondere Zuneigung entwickelte sie schon als kleines Kind zu Pferden, als sie bei ihrer Tante in Wankendorf bei Plön auf ihren großen Holsteinern an der Longe reiten durfte. Aber das war immer nur im Urlaub.

Als dann in Bekmünde ein Reiterhof aufgebaut wurde, verbrachte die damals Achtjährige jede freie Minute im Stall – entweder gleich nach der Schule oder in den Ferien von morgens bis abends. Sie half, wo sie nur konnte, mistete die Boxen aus, fegte die Stallgasse und putzte das Sattelzeug. Ihre Eltern meldeten ihre kleine Pferdenärrin schließlich zum Reitunterricht an. Sie hatte so viel Talent, dass sie schon bald ihr erstes Turnier bestritt. Daran erinnert sie sich noch, als wäre es heute gewesen. Es war der 25. August 2007 in Hohenlockstedt.

Sie und die Tochter ihrer Reitlehrerin als Longenführerin hatten sich und das Pony "Bartholin" besonders hübsch zurechtgemacht und ihr Turnieroutfit mit gelben Blümchen geschmückt. Der Richterin gefiel das allerdings gar nicht. Dennoch reichte es für eine Platzierung, weil Göntje sonst alles richtig machte und so gut auf dem Pony saß. Auch wenn sie von dem kritischen Urteil der Richterin sehr enttäuscht war, die Begeisterung für die Pferde und den Sport blieb. Göntje entwickelte starken Ehrgeiz und sammelte von Turnier zu Turnier jede Menge Pokale und Schleifen, sowohl im Springen als auch in der Dressur.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 38/2020 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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