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Jan-Philip ist mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zurück im heimischen Wald. Foto: Silvie Domann

Andere Arbeitsabläufe kennenlernen, das Englisch verbessern und neue Leute treffen: Warum nicht alles miteinander verbinden und ein Jahr in den USA verbringen? Mithilfe des parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des deutschen Bundestages ist das für junge Menschen möglich. Jan-Philip Herbers aus Stockelsdorf hat die Gelegenheit 2019 ergriffen und war bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie im März dieses Jahres in Mount Vernon im waldreichen Bundesstaat Washington.

Der junge Forstwirt hatte vom PPP in seiner Lehranstalt für Forstwirtschaft Bad Segeberg erfahren. Die Schilderungen eines Mitschülers, der ein Jahr zuvor über PPP in den USA gewesen war, hatten ihn so beeindruckt, dass er den langen Bewerbungsprozess in Angriff nehmen wollte. "Ich habe mich für das 36. PPP beworben, aber aufgrund der hohen Bewerberzahlen, über 600, rechnete ich mir kaum Chancen aus", erzählt der 23-Jährige. Umso größer war die Freude, als die Bundestagspatin Bettina Hagedorn (SPD) ihm im Februar 2019 mitteilte, er könne für ein Jahr in die USA gehen. Auf einem Vorbereitungsseminar in Bad Bevensen erhielt Herbers viele Informationen, sodass er bereits einige Formalitäten wie Autokauf und Versicherung von zu Hause aus regeln konnte. Und für Jan-Philip bot das Seminar auch noch einen ganz besonderen Glücksmoment. Er lernte dort seine Freundin Lena kennen.

Doch am 6. August 2019 hieß es zunächst, Abschied zu nehmen. Mit dem Flieger ging es von Frankfurt nach New York. Dort folgten drei Tage Einführung, bevor Jan-Philip wieder ins Flugzeug stieg und weiter nach Seattle im pazifischen Nordwesten flog. "Das waren auch 6,5 Stunden Flugzeit, ähnlich wie von Frankfurt nach New York", beschreibt Jan-Philip die neuen Dimensionen, in denen er sich bewegte.

Die ganze Geschichte lest ihr in der Bauernblattausgabe 34/2020 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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