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Bis zu 60 Kühe à vier Füße gehen an einem Tag durch Jons Hände. Das ist körperlich schwer, aber für Jon ist der Beruf eine Erfüllung. Foto: Maike Krabbenhöft

Jon Sommer aus Handewitt ist professioneller "Fußpfleger". Allerdings hat er weder Nagelschere, Feile noch Pinzette im Gepäck, wenn er zu Hausbesuchen fährt – sondern stattdessen Klauenmesser und -zange. Seine Kunden sind zum größten Teil weiblich und haben statt zwei gleich vier "Füße": Der 20-Jährige arbeitet als selbstständiger Klauenpfleger und sorgt dafür, dass Milchkühe schmerzfrei laufen können.

"Es ist meine Erfüllung, den Tieren zu helfen", erklärt er, warum er sich für diesen ungewöhnlichen Beruf entschieden hat. Schließlich geht es bei seiner Arbeit darum, Fehlstellungen und Krankheiten vorzubeugen oder falls nötig, zu beheben. Geschwüre, Entzündungen oder Überbelastungen können verschiedene Ursachen haben. Eine sei eine rasche Futterumstellung, meint Jon. Zudem sorgt die Stallhaltung dafür, dass sich die Klauen von Rindern nicht mehr auf natürliche Art und Weise abnutzen können.

Die Leidenschaft für seinen Beruf war dem 20-Jährigen zwar nicht in die Wiege gelegt, aber sie begann früh. So habe er schon als kleines Kind viel Zeit auf dem Resthof seines Opas verbracht, was in ihm die Lust auf Landwirtschaft geweckt habe. Daraufhin sei er in den Schulferien oft auf einen Bauernhof in Borgwedel gefahren, erzählt er. "Dort habe ich mit zwölf Jahren zum ersten Mal einen Klauenpfleger kennengelernt und gesehen, dass er bei den Tieren etwas Gutes bewirkt hat." Danach war ihm klar: Das wollte er auch!

Nach seinem Realschulabschluss an der Gemeinschaftsschule Schafflund hat Jon allerdings zunächst eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht. Diese Entscheidung habe gute Gründe gehabt, meint er. Zum einen helfe ihm sein Wissen bei der Selbstständigkeit, da er mit der damit verbundenen Büroarbeit vertraut sei. Zum anderen "ist der Abschluss eines anerkannten Ausbildungsberufs eine Voraussetzung dafür, Klauenpfleger werden zu können." Denn Geprüfter Klauenpfleger, erklärt Jon, sei kein eigenständiger Ausbildungsberuf. Er absolvierte dafür eine Fortbildung, an fünf intensiven Tagen im landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 47/2019 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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