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Überzeugte Kulturträger: Soffi (li.) und Emmi Harner aus Langenhorn in Nordfriesland tragen die Tracht ihres Dorfes mit Freude und Stolz. Foto: Sabine Voiges

Polka- und Walzerschritte, begleitet von Akkordeon und Geige, gehören ja eigentlich nicht zum Repertoire jugendlicher Tanzstile – sollte man meinen. Soffi (22) und Emmi Harner (18) aus Langenhorn in Nordfriesland haben allerdings großen Spaß am Volkstanz in der schmucken Tracht ihres Heimatdorfes. "Wir sind sozusagen im Familienclan mit der Trachtengruppe 'Hoorninger Doonsere' (aus dem Friesischen – Langenhorner Tänzer) aufgewachsen. Schon unsere Oma hat dort begeistert mitgemacht und auch unsere Mutter Frauke ist seit etlichen Jahren dabei", erzählen die Schwestern. Nur die große Schwester Ella (26) und den Vater Michael, einen begeisterten Fußballer, habe man bisher so gar nicht für das Tanzen gewinnen können, fügen sie mit einem Grinsen an.

Als jeweils Sechsjährige durften Soffi und Emmi dann endlich selbst bei den "Läitje Doonsere" (Kleine Tänzer), der Kindertanzgruppe des Vereins, einsteigen. "Ich konnte es damals kaum abwarten, weil ich unbedingt die schönen Röcke tragen wollte", erzählt Emmi, die zurzeit die zwölfte Klasse am Gymnasium der Beruflichen Schulen in Husum besucht und unter anderem auf die Indie-RockBand Arctic Monkeys und die "süßen" Jungs der Pop-Rockband The Vamps steht. "Ja, zugegeben, ich mag Boybands, aber ebenso höre ich Klassiker der 1990er", ergänzt sie ihre musikalischen Vorlieben. Zum Volkstanz gehöre allerdings nun mal ein anderer Rhythmus. "Für den Trachtentanz finde ich die alten Melodien schön und romantisch. Es ist eben etwas ganz anderes und das macht es interessant", erklärt die Schülerin mit der Vorliebe für Wirtschaftsthemen.

Eigentlich könnten Soffi und Emmi natürlich längst in der Gruppe der Älteren mittanzen. Doch mit den Kindern und Jugendlichen bringe es einfach mehr Spaß. "Aktuell sind wir so um die 16 Aktive im Alter zwischen sechs und 25 Jahren. Das reicht gut für zwei Tanzkreise, doch wir würden uns natürlich über jeden Neuzugang sehr freuen", nutzen die Schwestern die Gelegenheit für einen kleinen Werbeblock.

Den kompletten Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 43/2020 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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