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Fliegende Mähne: Friseurmeisterin Sina-Grietje Ewert bändigt statisch aufgeladene Haare.

Flechtfrisuren sind wieder modern. Dabei geht der Trend hin zu mehr Lässigkeit. Fotos: Julian Haase

Für einen der großen Tage im Leben das passende Kleid oder den richtigen Anzug finden und sich professionell stylen und frisieren lassen – dazu hatten Mädchen und Jungen Ende Januar bei Mode Max Hansen in Tolk in Vorbereitung der Konfirmation die Gelegenheit. Neben einem eleganten Outfit samt passendem Styling zählt für diesen Tag natürlich auch die richtige Frisur – die heutzutage besonders dann perfekt ist, wenn sie nicht perfekt ist.

"Der Trend geht eindeutig wieder mehr in Richtung Natur und Retro, ein bisschen zurück zu früher", sagt Friseurmeisterin Sina-Grietje Ewert, während sie routiniert Glätteisen und Haarspraydose schwingt und die letzten Haarnadeln steckt. Beachwaves und alles, was ein bisschen zerzaust aussehe, sei momentan aktuell. "Out of bed style" nennt sie das. Locken und Flechtfrisuren seien nach wie vor in, aber eben "ein bisschen unordentlicher, lässiger, offener". Auch bei der Farbgebung gehe der Trend zur Zurückhaltung: "Haarfarben, die eigentlich schon nach vier Wochen wieder nachgefärbt werden müssen, sind nicht mehr so modern", berichtet die Friseurin, die gemeinsam mit einer Kollegin zum Konfirmationsevent bei Max Hansen die Frisuren zaubert.

In den 1980er und -90er Jahren seien es noch krause Dauerwellen oder gelegte Frisuren gewesen, die im Trend lagen, was heute zum Glück anders sei. Die richtige Frisur habe immer auch mit der Kleidung, der Augen- und der Hautfarbe der Kundin zu tun: "Da guckt man schon genau, was zu wem passt." Zu festlichen Anlässen wie der Konfirmation gehe es schon im Vorwege auch um ein schönes Gefühl und das Verwöhntwerden: "An einem solchen Tag möchte man auch betüdelt werden und Haare und Make-up von einem Profi gemacht bekommen", erläutert Sina-Grietje Ewert. Eine Hochsteckfrisur dauere im Schnitt eine halbe Stunde bis Stunde. Ohnehin kreiere jeder eine Hochsteckfrisur etwas anders, "das ist wie eine Unterschrift", schildert sie.

Den vollständigen Beitrag lest ihr in der Bauernblattausgabe 08/2020 unter der Rubrik "Schättruum" und im digitalen Bauernblatt.

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