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Pferdephysiotherapeut und Saddlefitter Karsten Humme erklärt, wo ein Sattel liegen darf. Foto: Assia Tschernookoff

Der Sattel ist das Bindeglied zwischen Reiter und Pferd. Nur wenn er optimal angepasst ist, kann sich das Pferd frei bewegen und das Gewicht des Reiters schmerzfrei tragen. Bei der Wahl des richtigen Sattels sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Darüber referierte Pferdephysiotherapeut und Saddlefitter Karsten Humme während eines Seminars der Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und der Hamburger Reit- und Fahrvereine in Norderstedt.

Welcher Sattel passt zu mir und meinem Pferd? Wie kann ich erkennen, ob der Sattel richtig liegt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich viele Reiter – zu Recht. Denn ein nicht passender Sattel drückt auf den Pferderücken und verursacht Schmerzen. Im schlimmsten Fall kann es zu dauerhaften Schäden kommen.

Karsten Humme ist mit dem Thema Sattelanpassung bestens vertraut und weiß die Passform eines Sattels aus verschiedenen Perspektiven zu beurteilen. Der Emsländer ist ehemaliger Vielseitigkeitsreiter sowie Richter und Parcoursbauer. Von Beruf ist er Physiotherapeut und Heilpraktiker für Pferde, außerdem unterrichtet er als Dozent für Tierphysiotherapie an der Döpfer Akademie in Nordrhein-Westfalen. Er kennt sich also in Anatomie und Biomechanik der Pferde aus.

Um noch besser einschätzen zu können, welche Sättel zu welchen Pferden und Reitern passen und welche Kriterien ein guter Sattel erfüllen sollte, hat er am Deutschen Institut für Pferdeosteopathie mit Sitz in Dülmen (Westfalen) die Prüfung zum zertifizierten Sattelexperten abgelegt und sich in Niedersachsen als Saddlefitter ausbilden lassen.

Wenn er ein Pferd osteopathisch behandelt, überprüft er stets auch den Sattel. "Wichtig ist, die Passform nicht nur im Stand zu begutachten, sondern vor allem in der Bewegung", betont der Pferdephysiotherapeut und erklärt: "Auch wenn ein Sattel im Stand gut auf dem Rücken liegt, ergibt sich in der Bewegung oft ein anderes Bild." Der Sattel ist zwar in sich starr, aber er muss so gebaut sein, dass das Pferd in der Bewegung unter dem Sattel und dem Reiter den Rücken aufwölben kann. Es sei praktisch nicht möglich, eine hundertprozentige Passform in allen drei Grundgangarten zu erreichen, aber das Optimum sollte immer das Ziel sein.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 13/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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