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Susann Prielipp, Finja Brodersen, Sabine Bossen, Sören Nissen und Kim Christine Path (v.li.) siegten als Team "Sören und seine zauberhaften Hexen" im Seniorenwettkampf. Foto: Sina Pantar-Filous

Wie viele Veranstaltungen fiel auch der Seniorenwettkampf im vergangenen Jahr den Pandemiebedingungen zum Opfer. Darum freute sich der Pferdesportverband Nordfriesland umso mehr, seine Senioren auf der Anlage des Reitclubs (RC) Blau-Weiß Löwen­stedt begrüßen zu dürfen.

Die Mannschaft "Locker vom Hocker" des RC Löwenstedt hatte 2019 gesiegt und wurde so zum Gastgeber des diesjährigen Events, das im Vergleich zu den Vorjahren leicht modifiziert wurde. In den zwei liebevoll dekorierten Hallen und auf dem großen Außenplatz konnten optimale Bedingungen geboten werden.

Der Seniorenwettkampf war für Reiter über 30 Jahren geöffnet, eine Altersbegrenzung nach oben gab es aber nicht. Und so zeigte Christian Cramer, dass man auch mit stolzen 80 Jahren noch eine gute Figur im Sattel machen kann. Sein Team "Beinhart" vom Reit- und Fahrverein Obere Arlau in Behrendorf stellte mit einem Gesamtalter von 241 Jahren die älteste Mannschaft.

Die Veranstaltung war geprägt von Kameradschaftlichkeit, vereins­übergreifender Hilfsbereitschaft und einem fröhlichen Miteinander. Selbst die Föhrer Mannschaft war angereist, zwar ohne Pferde, aber die Mitglieder fieberten mit allen Teams mit und feuerten sie nach Kräften an.

Teil der Neuerungen in diesem Jahr war es, dass aus ehemals zwei Festtagen eine eintägige Kompaktveranstaltung wurde. In den vergangenen Jahren steckten den Reitern schon die geselligen Spiele und der Tanz des Vorabends in den Gliedern, doch nun traten die 16 Mannschaften taufrisch den Herausforderungen entgegen.

Nach Abteilungsreiten, Glücksringreiten und sportlichen Aufgaben wie Seilspringen oder Kronkorkenstapeln sowie der abschließenden Glücksspringprüfung standen die Sieger fest. Ganz vorn platzierten sich "Sören und seine zauberhaften Hexen" aus Süderlügum, die als eine der jüngsten Mannschaften an den Start gegangen waren. Ihnen folgten die "Buddelrieder" aus Südtondern/Leck auf Platz zwei vor "The same team as every year" aus Süderlügum auf Platz drei.

Judith Jensen führte den ganzen Tag über souverän und freundlich durch das Programm. Nach der Siegerehrung wies sie darauf hin, wie beliebt die Veranstaltung auch über die Kreisgrenzen Nordfrieslands hinaus sei: Erstmals in der Geschichte des Seniorenwettkampfs ging eine Mannschaftsnennung aus Südangeln im Kreis Schleswig-Flensburg ein. Nachdem die Pferde versorgt waren, fand dieser gelungene Tag seinen Ausklang in einer Reiterparty, auf der auch Nichtreiter herzlich willkommen waren.

 

 

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