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Robert Mair hielt von Tirol aus einen Vortag für den Haflinger Freundeskreis Schleswig-Holstein und Hamburg. Foto: Fohlenhof Ebb

Die Mitglieder des Haflinger Freundeskreises Schleswig-Holstein und Hamburg trafen sich online, um sich über das neue Haflinger-Zuchtprogramm auszutauschen. Als Referent konnte Robert Mair, Geschäftsführer und Gestütsleiter des Haflinger Pferdezuchtverbandes Tirol, gewonnen werden.

Endlich wieder einen Abend gemeinsam zu verbringen und spannende Informationen rund um die Haflingerzucht zu bekommen – das war der Wunsch vieler Mitglieder des Haflinger Freundeskreises Schleswig-Holstein und Hamburg. So entstand die Idee, bei einem Onlinevortrag bequem von zu Hause aus ein wenig Haflingerluft zu schnuppern.

Von seinem Dienstsitz in Ebbs berichtete Robert Mair einen Abend lang vom neuen Zuchtprogramm des Haflinger Pferdes, welches 2020 der Tiroler Tierzuchtbehörde vorgelegt wurde und für alle EU-Mitgliedstaaten Gültigkeit hat. Ergänzt wurden seine Ausführungen von Lukas Scheiber, Obmann des Haflinger Pferdezuchtverbandes Tirol und Präsident der Haflinger Welt-, Zucht- und Sportvereinigung. Mair erläuterte die einzelnen Punkte des Zuchtprogramms und erklärte die Neuerungen. Mithilfe von Bildern gab er Einblicke in die wichtigen Inhalte.

Im Anschluss an die Ausführungen konnten Fragen gestellt werden, die dann diskutiert oder direkt beantwortet wurden. Ute Rohwäder, Pferdewirtschaftsmeisterin des Pony-Parks Padenstedt, Kreis Rendsburg-Eckernförde, löste zum Beispiel eine angeregte Diskussion darüber aus, ob auf Veranstaltungen angegeben werden könnte, welche Pferde "gealmt" waren. Sie führte aus, dass einige Fohlen den Sommer auf einer Alm verbringen und daher bei Auktionen unter Umständen ein anderes Bild abgeben als solche, die auf der heimischen Weide standen, weil die Mütter vielleicht geritten wurden. Diese und viele weitere Fragen machten den Abend zu einem spannenden und informativen Austausch, an dem sich die mehr als 35 Teilnehmer rege beteiligten.

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