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Mescal, der Vorjahreschampion der Fünfjährigen, holte sich mit Johanna Beckmann die Siegerschärpe bei den sechsjährigen Springponys.

Die Cascadello II-Contender-Tochter Camisa Negra siegte mit Pia Münker bei den sechsjährigen Vielseitigkeitspferden. Fotos: Stefan Lafrentz

Auch bei den Bundeschampionaten in Warendorf ist in diesem Jahr alles ein bisschen anders. So verhindern Zäune und ein Sicherheitsdienst den Zutritt, denn zum Bedauern des Veranstalters sind Zuschauer in diesem Jahr verboten. Die Reiter freuen sich trotzdem, dass sie die Möglichkeit haben, ihre Nachwuchspferde und -ponys zu präsentieren.

In zwei Etappen, jeweils von Mittwoch bis Sonntag, finden die Bundeschampionate im nordrhein-westfälischen Warendorf statt. Zuerst waren die besten Vielseitigkeits- und Springpferde und -ponys am Start. Dabei gab es eine Neuerung: Erstmals wurde der Titel des Bundeschampions der siebenjährigen Deutschen Springpferde vergeben, der aus dem ehemaligen Youngster-Championat hervorging.

Von den 23 Starterpaaren in der Springprüfung Klasse S* erreichten vier das Stechen. Dazu gehörte auch Baloucan unter Hannes Ahlmann aus Reher, Kreis Steinburg. Die beiden mussten als Erste in den Stechparcours und legten eine flotte Runde vor, jedoch fiel am letzten Sprung eine Stange. Das bedeutete Platz vier für den Holsteiner Fuchshengst von Baloubet de Rouet. Der Hengst stammt aus der Zucht von Oliver Hartz aus Vaalerfeld, Kreis Steinburg, und ist im Besitz des Stalls Tjeerd Rijkens in Elmshorn. Die Plätze eins bis drei gingen an Oldenburger Springpferde vom Gestüt Lewitz.

Unter den fünfjährigen Springponys setzte sich der Hengst Little Star von A new Star-FS Campion de Luxe an die Spitze. Der gekörte Hengst aus westfälischer Zucht und dem Besitz von Johannes-Hinrich Wollesen aus Süderlügum, Kreis Nordfriesland, war bereits in der Finalqualifikation aufgefallen. Im Finale zeigte er mit Reiterin Madita Bruhn aus Leck, ebenfalls Kreis Nordfriesland, eine sichere Runde: 8,8 lautete das Richterurteil, die mit Abstand beste Note. "Ein Pony, das sehr schön an den Hilfen der Reiterin steht, weit gefördert und ausgebildet ist für seine fünf Jahre. Am Sprung weiß er einfach zu überzeugen", kommentierte Peter Teeuwen, Bundestrainer der Ponyspringreiter, den Ritt. Die 16-jährige Reiterin sagte: "Little Star ist nicht groß, aber er hat ein Riesenherz und weiß immer, wann es darauf ankommt. Er kämpft jedes Mal mit."

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 36/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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