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Christine Wendtland-Meins ist Voltigiertrainerin aus Altenhof und verrät ihre besten Tipps, um sich im Winter warm zu halten. Foto: privat

Im Sonnenschein ist alles angenehmer, aber Pferdesport ist nun wirklich keine reine Schönwetterbeschäftigung. Egal ob frostige Kälte, eine steife Brise von vorn oder der typisch norddeutsche Regen von links nach rechts (oder auch alles auf einmal!) – wer beruflich oder privat mit Pferden zu tun hat, geht bei Wind und Wetter raus auf die Weiden und in den Stall oder steht in der mitunter zugigen Reithalle. Da ist es gut, wenn man ein paar Tipps und Tricks gegen Frostbeulen, eisige Füße und kalte Muskeln kennt.

Bloß nicht oben ohne: Körperwärme verflüchtigt sich gern über den Kopf, und wer nach der Reitstunde die Kappe abnimmt und verschwitzte Haare der kalten Luft aussetzt, riskiert leicht eine Erkältung. Also schnell die Mütze aufsetzen, die man am besten auch zur Stall­arbeit aufhat. Pfeift der kalte Wind um die Ohren, bewahren Stirnbänder, ganz dünne Mützen oder spezielle Ohrenschützer vor dem Auskühlen.

Gegen die Kälte helfen auch Taschenwärmer. Und zwar nicht nur bei kalten Fingern, sie sind auch perfekt dafür, kalte Trensengebisse vor dem Auftrensen anzuwärmen. Metall ist ein Wärme- beziehungsweise Kälteleiter und kann bei niedrigen Temperaturen schon mal frostig werden. Einfach den Taschenwärmer eine halbe Minute auf das Gebiss drücken, dann ist es angenehm aufgeheizt.

Reiten, Fahren und Voltigieren sind nicht die einzigen Sportarten, die man bei Kälte und Nässe ausübt. Skijacken zum Beispiel sind für sportliche Aktivitäten im Freien konzipiert und halten warm, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Segelbekleidung schützt besonders gut vor Nässe und Wind. In Outdoor- und Wandergeschäften sowie im Futtermarkt gibt es robuste, wärmeisolierende Kleidung, die sehr praktisch für die winterliche Stallarbeit ist.

Den kompletten Beitrag sowie die besten Tipps von Pferdeleuten aus dem Norden finden Sie in der Bauernblattausgabe 04/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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