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An einem diesigen Herbstnachmittag sind Westen ein Muss. Ausreichend sind sie noch lange nicht. Foto:Anja Metzdorf

Spätestens nach der Zeitumstellung ist der Einbruch der Dämmerung bei Ausritten und bei der Arbeit am Stall wieder allgegenwärtig. Wenn es bereits um 17 Uhr oder noch früher dunkel wird, kommen Reiter und Züchter oft nicht umhin, die Pferde im Dunkeln von der Weide zu holen oder auch ohne Tageslicht noch mit ihnen zu arbeiten. Nicht immer ist dabei die Straße weit entfernt – und spätestens mit einer derartigen Situation beginnen die Sicherheitsprobleme. Sichtbarkeit ist das Gebot der Stunde.

Wichtig ist nun vor allem die ausreichende Beleuchtung von Reiter und Pferd. Ein Mindestmaß wird in der Straßenverkehrsordnung (StVO) verpflichtend vorgegeben. Dort heißt es in § 28: „Wer reitet, Pferde oder Vieh führt oder Vieh treibt, unterliegt sinngemäß den für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen. Zur Beleuchtung müssen mindestens verwendet werden:

1. beim Treiben von Vieh vorn eine nicht blendende Leuchte mit weißem Licht und am Ende eine Leuchte mit rotem Licht,

2. beim Führen auch nur eines Großtieres oder von Vieh eine nicht blendende Leuchte mit weißem Licht, die auf der linken Seite nach vorn und hinten gut sichtbar mitzuführen ist.“

Eine Leuchte am linken Reitstiefel ist laut der StVO also verpflichtend vorgeschrieben. Solche Lampen, die sowohl am Stiefel als auch am Reithelm befestigt werden können, sind günstig erhältlich. Doch mit der Lampe allein ist es nicht getan. Hier hilft der Selbsttest: Man befestigt sie ordnungsgemäß am Stiefel und lässt sich in der Dunkelheit einfach mal mit dem Handy ablichten. Wie viel vom Reiter und Pferd sieht man wirklich? Wichtig ist, dass es dabei relativ dunkel ist und man die Probe aufs Exempel nicht bei Stallbeleuchtung oder unter einer Straßenlaterne macht. Das Resultat bei Dunkelheit ist nämlich, dass kaum etwas von den Umrissen von Pferd und Reiter wahrnehmbar ist.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 46/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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