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Bei der künstlichen Befruchtung werden Eizellen entnommen (OPU) und im Brutschrank nachgereift. Sind sie bereit zur Befruchtung, wird mit einer sehr feinen Nadel ein einzelnes Spermium injiziert (ICSI). Foto: Imago

Der Holsteiner Verband hat zu einem besonderen Abend eingeladen: Im Foyer der Fritz-Thiedemann-Halle in Elmshorn und im virtuellen Raum, nämlich via Livestream auf der Verbandswebsite, fand eine interaktive Informationsveranstaltung zu modernen Reproduktionstechniken mit anschließender Podiumsdiskussion statt.

"Uns als Holsteiner Verband ist es wichtig, unsere Züchter und alle Interessierten möglichst umfassend über die Methoden zu informieren, sodass die Züchter im Anschluss selbst entscheiden können, welchen Weg sie in Zukunft mit ihren Stuten gehen werden", sagte Geschäftsführer Norbert Boley vor Beginn.

Dass der Wissensdurst, das Interesse und zum Teil auch die Unsicherheit der Teilnehmer groß waren, zeigte sich im Verlauf des Abends immer wieder: Die aufgrund der Corona-Situation stark begrenzt zur Verfügung stehenden Plätze waren voll besetzt und rund 400 Teilnehmer hatten sich online zugeschaltet. Interaktiv wurde der Vortragsabend vor allem dadurch, dass auch die Zuschauer im Internet in einem Chatbereich Fragen stellen konnten, die Moderator Christoph Rowold auswählte und weitergab.

Als Referenten wurden Jannie Spanner von VetEmbryo aus Dänemark, Michaela Kölling von VetArt aus Dägeling, Kreis Steinburg, und Dr. Christiane Müller, Tierschutzbeauftragte der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) aus Westerau, Kreis Stormarn, gewonnen. Der Einladung zur Podiumsdiskussion waren der stellvertretende Zuchtleiter des Trakehner Verbandes Neel-Heinrich Schoof, Henrik Klatte vom niedersächsischen Zuchthof Klatte, der ehemalige Leiter des Instituts für Tierzucht an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät in Kiel Prof. Ernst Kalm und Olaf Rörden vom Hof am Sylvert auf Föhr gefolgt.

Embryotransfer ist schon recht verbreitet

Der Embryotransfer ist eine schon recht verbreitete Methode: Einige Tage nach der Besamung einer Spenderstute wird der Embryo ausgespült und auf eine Trägerstute übertragen, die sowohl die Trächtigkeit als auch die Aufzucht übernimmt.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 1/2022 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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