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Der lange, breite Strand in Sankt Peter-Ording ist sehr beliebt bei Reitern. Foto: Thomas Würfel

Direkt an der Nordseeküste, im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt im Kreis Nordfriesland, liegt Sankt Peter-Ording. Der weitläufige Strand, die Dünen, die Salzwiesen und der Kiefernwald sorgen für eine außergewöhnliche Landschaft und sind gleichzeitig verantwortlich für ein gesundheitsförderndes Reizklima. Bei Reitern ist Sankt Peter-Ording vor allem deswegen beliebt, weil der lange, breite Strand ganzjährig beritten werden darf und zu ausgiebigen Galoppaden einlädt.

"Wer in Sankt Peter-Ording mit dem eigenen Pferd am Strand reiten möchte, sollte sich zuerst ganz genau informieren, wo geritten werden darf. Auskünfte gibt es an den Tourist-Infos, im Internet oder auf den Übersichtskarten an den Anhängerparkplätzen", erzählt Katrin Stein, Pferdewirtin mit Schwerpunkt Reiten. Sie betreibt im Ortsteil Böhl den Reiterhof Immensee. Dort vermietet sie Ferienwohnungen, nimmt Gastpferde auf und bietet geführte Strandritte auf Schulpferden an. "Wer bei uns mit seinem eigenen Pferd übernachtet, bekommt natürlich eine Einweisung oder kann sich einem der geführten Ritte anschließen", erklärt sie.

Für Tagesgäste mit Pferdeanhänger stehen zwei sogenannte Verladestationen zur Verfügung. Eine davon liegt am Böhler Strandparkplatz, seeseitig der Bushaltestelle an der Pfahlreihe. Von November bis April sollte direkt auf dem Parkplatz am Strandübergang geparkt werden. Die zweite Verladestation liegt binnendeichs im Ortsteil Dorf, direkt an der Strandüberfahrt. Beide Parkplätze bieten genügend Platz für Pkw-Gespanne. Anbindemöglichkeiten sind dort allerdings nicht vorhanden, die Pferde müssen zum Putzen und Fertigmachen am Anhänger angebunden werden.

Das Reiten ist nur mit einer kostenpflichtigen Reitplakette erlaubt. Diese ist ganzjährig bei den Tourist-Infos und von Mai bis Oktober auch direkt an den Strandübergängen erhältlich. Außerhalb des Strands gibt es nach Auskunft von Katrin Stein keine weiteren ausgewiesenen Reitgebiete.

Bei Niedrigwasser erstreckt sich der Strand von Sankt Peter-Ording auf einer Länge von 12 km und auf einer Breite von 2 km. Das Reiten ist ausschließlich zwischen den Ortsteilen Dorf und Böhl erlaubt. Vor dem Ausritt ist es wichtig, sich über die Gezeiten zu informieren. Alle sechs Stunden vollzieht sich der Wandel von Ebbe und Flut. "Der Ausritt sollte immer bei ablaufendem Wasser starten. Sonst könnte einem auch schon mal der Rückweg abgeschnitten werden. Außerdem haben die Reiter so am meisten Platz", sagt Karin Stein. Ihrer Erfahrung nach liegt der optimale Zeitpunkt zum Reiten zwei Stunden vor Niedrigwasser.

Bei auflaufendem Wasser laufen zuerst die Priele voll. Diese das Watt durchziehenden Wasserläufe sollten nicht unterschätzt werden. Sie können mehr Wasser führen als gedacht oder Strömungen aufweisen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 27/2021 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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