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Der Torbogen am Eingang des Geländeplatzes wurde aus Hufeisen gefertigt. Foto: Stacy Bradtke

Der Langenberger Forst ist ein beliebtes Ausflugsziel: Wanderwege, ein Waldlehrpfad, ein Wildtiergehege und ein Hundefreilaufgelände sind hier genauso zu finden wie zwei attraktive Rundwege für Reiter und Fahrer. Die Reitwege wurden seit 2004 Stück für Stück ausgebaut. Ein besonderes Highlight ist der vom Pferdesportverband (PSV) Nordfriesland betriebene Geländeplatz Enge-Sande, der von auswärtigen Reitern und Fahrern auch als Startpunkt für Ausritte genutzt werden kann.

Der Langenberger Forst gehört zu den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten und liegt zwischen den Ortschaften Leck, Stadum und Enge-Sande. Mit einer Fläche von 1.000 ha ist er das größte Waldgebiet im ansonsten waldarmen Nordfriesland.

Auf der Internetseite des Naturkundemuseums Niebüll wird berichtet, dass der Wald durch gezielte Aufforstungen von Heideflächen im Jahr 1878 entstand: "Ziel war neben der Holzproduktion auch das Eindämmen der häufigen Sandstürme. Da man seinerzeit nicht wusste, welche Baumarten auf dem sandigen Boden wachsen würden, pflanzte man zahlreiche Nadel- und Laubbaumarten. So entstand ein artenreicher Mischwald, der heute Lebensraum für viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten bietet."

Durch den Langenberger Forst verläuft auch ein Teilstück des westlichen Ochsenweges. Vorausschauend stellte die Gemeinde Enge-Sande dieses Teilstück des historischen Viehtreibweges bereits vor knapp 60 Jahren unter Denkmalschutz.

Insgesamt 21 km Reitwege sind im Langenberger Forst vorhanden. "Diese wurden erst kürzlich in enger Absprache mit der Försterei und mithilfe ehrenamtlicher Helfer der Mitgliedsvereine und Pferdebetriebe saniert. Auch die Routenführung wurde überarbeitet", berichtet Ferdinand Jensen, erster Vorsitzender des PSV Nordfriesland. "Es sind zwei beschilderte Rundwege vorhanden, die auch für Kutschen geeignet sind", fügt er hinzu.

Sandwege laden zum Galoppieren ein

Das Geläuf besteht aus Wald- und Sandboden. Wie in den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten üblich, darf nur auf ausgewiesenen Reitwegen geritten werden. Ein Rundweg von 8 km Länge führt von Enge-Sande durch den Wald, an Heide- und Magerrasenlandschaften vorbei, entlang des Ochsenweges sowie über die Rantzauhöhe. Diese ist mit 45 m Höhe der höchste Punkt im Forst. Früher trennte sie das dänische und nordfriesische Besiedlungsgebiet.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 35/2021 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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