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Der Umgang mit einem Pferd kann einen Menschen zur Ruhe bringen. Foto: Angelika Schmelzer

"Ich bin heute so im Stress", das hat wohl jeder schon einmal gesagt. Doch muss das eigentlich sein? Wie kann jeder von uns sein Leben entschleunigen? Gerade der Umgang mit Pferden ist dazu geeignet, einen Schritt zurückzutreten und zu hinterfragen, was wirklich wichtig ist im Leben.

Pferde spiegeln das Verhalten von Menschen wie wenige andere Tiere. Sie geben eine direkte Rückmeldung, wie man auf sie zugeht und mit ihnen umgeht. Mit ihrer Hilfe können Menschen zur Ruhe kommen und stressige Situationen bewältigen. Sie sind praktisch ein Therapeut im eigenen Stall.

"Was wir von Pferden insbesondere lernen können, ist es, im Hier und Jetzt zu sein. Wenn wir beim Pferd sind, haben wir die Möglichkeit, unsere Sorgen fallen zu lassen und selbst einen Schritt in Richtung Achtsamkeit zu gehen", erklärt die Mentaltrainerin Evi Lang. Jeglicher Stress, den man zum Pferd trägt, wird entsprechend gespiegelt. Daher wird die Reitstunde oder auch das Pflegen bei Anspannung niemals zur vollen Zufriedenheit verlaufen.

"Glück liegt auf der Straße", heißt es so schön. Es müsse nur gefunden und aufgehoben werden. Nichts leichter als das, mag manch einer daraufhin denken. Und doch erscheint der Weg zu mehr Glück und Lebensfreude für viele Menschen sehr schwer. Gründe dafür können hohe Erwartungen sein, aber auch die Tatsache, dass sie ihr kleines, alltägliches Glück übersehen.

"Ich würde den Menschen am liebsten immer die Glückslupe in die Hand geben, damit sie all die Glücksmomente sehen, die tagtäglich um sie herum stattfinden. Beim Thema Glück geht es ganz viel um Achtsamkeit, Wahrnehmung, Zufriedenheit und Optimismus", betont die mehrfach ausgezeichnete Mental Coach und Motivationstrainerin Antje Heimsoeth.

Sie empfiehlt: "Eine Möglichkeit für mehr Achtsamkeit im Alltag ist ein kleines Dankbarkeitstagebuch. Jeden Abend schreibt die betreffende Person darin mindestens fünf Dinge auf, für die sie dankbar ist. Woran viele Leute nicht denken: Das können auch ganz kleine Dinge sein. Das schöne Wetter, das Vogelgezwitscher, entspannt das Pferd auf der Weide beobachten. Eine nette Geste von jemandem, ein Dank, ein Zulächeln, ein neuer Auftrag, eine gut gerittene Lektion."

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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