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Die klassische Longenarbeit ist der Grundbaustein für viele andere Möglichkeiten, das Pferd zu gymnastizieren, zum Beispiel mit dem Kappzaum. Foto: Maike Schwerdtfeger

Der Winter geht zu Ende, der Frühling kündigt sich an. Doch auch in der wärmeren Jahreszeit behält das abwechslungsreiche Training der Pferde seine Wichtigkeit. Im siebten Teil dieser Serie (siehe Ausgabe 7/21) stand das Grundlagenwissen zum fachgerechten Longieren im Mittelpunkt. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, an der Longe zu arbeiten, zum Beispiel mit dem Kappzaum.

Gutes Longieren erfordert zunächst sichere Kenntnisse im Umgang mit der Longe, der Peitsche und weiteren Ausrüstungsgegenständen wie Longiergurt und Hilfszügel. Dieses Basiswissen sollte der Longenführer sicher beherrschen, bevor er sich weiteren Möglichkeiten der Longenarbeit zuwendet, denn schlechtes Longieren kann dem Pferd nachhaltigen körperlichen und psychischen Schaden zufügen. Beim gymnastizierenden Longieren sollte es nicht darum gehen, das Pferd müde zu machen. Diesbezüglich hat "Abbuckelnlassen an der Longe" auch nichts mit planvoller Longenarbeit zu tun, sondern dient nur dazu, mal Energie abzulassen.

In einem durchdachten Trainingskonzept ist regelmäßiges Longieren ein wichtiger Bestandteil zur Gesunderhaltung des Pferdes. Neben der klassischen Longenarbeit mit Trense, Sattel, Longiergurt und Laufferzügel bietet die Arbeit am Kappzaum eine weitere Abwechslung im täglichen Training. Auch hierbei ist es wichtig, dass die Ausrüstung dem Pferd gut passt und ihm nicht wehtut. Ein unpassender, schlecht verschnallter Kappzaum kann die zahlreichen sensiblen Nervenbahnen am Kopf massiv negativ beeinflussen, was zu deutlichem Unwohlsein und Kopfschlagen des Pferdes führen kann. Dies wiederum führt zu Verspannungen im Genick und Hals und bedeutet, dass die gesamte gut gemeinte Arbeit ins Gegenteil umschlägt. Das Pferd wird immer fester und verspannter, die Losgelassenheit sowohl an der Longe als auch unter dem Reiter wird schlechter statt besser.

 

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 9/2021 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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