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Auch die Reiterpension Marlie in Scharbeutz, Kreis Ostholstein, beteiligte sich spontan an der Challenge. Bis heute hat sie etwa 300.000 Klicks bekommen. Foto: privat

Marinesoldaten in Italien, Mönche in Frankreich, Kindergartenkinder in Uganda, Schüler in Madrid, die Mitarbeiter des Universitätsklinikums in Kiel und Lübeck sowie der Regionalbahn Schleswig-Holstein und die DRK-Schwesternschaft Lübeck – die Liste scheint unendlich, und auch die Reiterpension Marlie und der Hof Lepschies gehören mit dazu. Sie alle haben zu dem Lied "Jerusalema" getanzt, ein Video davon aufgenommen und es online gestellt.

"Bei all dem Stress, den Belastungen und Strapazen muss es auch Zeit für Hoffnung und Unbeschwertheit geben", schreibt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) unter sein Tanzvideo bei YouTube. Das dachte sich auch Claudia Sheen, als sie zum ersten Mal von der "Jerusalema"-Challenge hörte. "Mal wieder etwas zusammen zu machen, das hat mich am meisten begeistert", erzählt die Tochter des Hofbetreibers Gerd Lepschies aus Schwentinental, Kreis Plön.

Auch auf ihrer Anlage gelten starke Einschränkungen. "Wir haben einen Pensionsbetrieb. Die Mädels dürfen nur noch allein zu ihren Pferden und haben strikte Zeitfenster", berichtet Sheen und fügt hinzu: "Wie alle anderen werden auch wir der Situation langsam müde."

So leierte sie die Teilnahme an der Tanz-Challenge an. Über eine WhatsApp-Gruppe fanden sich gleich begeisterte Teilnehmer, aber es wurden auch Bedenken geäußert: Wie lässt sich unter den herrschenden Kontaktbeschränkungen gemeinsam ein Video aufnehmen? Am Ende gab es dann viele Filmschnipsel, denn einige Teilnehmer machten ihre Videos alleine und schickten sie Claudia Sheen zu. Andere trafen sich an einem Wochenende auf dem Hof, um mit Abständen und Masken zusammen zu tanzen.

 

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 5/2021 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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