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Natalie Heinrich (li.) erklärt Zoe Rippl die Wege über den kleinen Stangenparcours. Foto: Assia Tschernookoff

Ob Freizeit- oder Sportpferd, von der Arbeit mit Cavaletti profitiert jedes Pferd. Sie erhält die Gesundheit, verbessert die Grundgangarten, fördert Takt und Losgelassenheit, unterstützt die Anlehnung, die Schwungentfaltung und das Geraderichten. Auch der Reiter lernt davon: Cavalettitraining festigt den Sitz, verbessert das Gleichgewicht und schult das reiterliche Gefühl.

Natalie Heinrich, Trainerin A und Richteranwärterin, hat sich auf Cavalettitraining spezialisiert. Sie gibt Seminare im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp in Blekendorf, Kreis Plön, und unterrichtet im Reitstall Ramcke in Hamburg-Sülldorf. Wenn sie für ihr Cavaletti- und Stangentraining aufbaut, gleicht die Halle oder der Springplatz einem riesigen Mikadospiel – oder salopp ausgedrückt einem bunten Stangensalat. Das Ganze hat jedoch System und ist gut durchdacht.

Denn die Arbeit über Stangen ist Gymnastik fürs Pferd. Sie stärkt die Hinterhand und die Rückenmuskulatur. "Das Pferd wölbt von selbst den Rücken auf, ohne dass der Reiter etwas dafür tun muss", so Natalie Heinrich. Die Pferde lassen sich leichter lösen, sie treten besser ans Gebiss und finden leichter ihren Takt, außerdem werden Stellung und Biegung verbessert.

Auch für den Reiter gibt es einen Lerneffekt. Denn beim Reiten über Stangen und Cavaletti entwickelt er ein besseres Gefühl für Rhythmus und übt, das eigene Gleichgewicht zu finden. Das Training schult das Auge und ist damit eine sinnvolle Vorbereitung auf das Springen über Hindernisse. Für die Dressurarbeit hilft es dabei, Aufgaben noch präziser von Punkt zu Punkt zu reiten. Nicht zuletzt ist die Cavaletti- und Stangenarbeit eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag von Pferd und Reiter, im Sommer wie im Winter.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 26/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.



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