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Die Ganzkörperwippe trainiert beide Körperhälften des Pferdes gleichmäßig und gleichzeitig. Foto: Lena Kriebel

Die Ganzkörperwippe ist ein überraschend vielseitiges Trainingsgerät. Sie bereitet Jungpferde auf das Tragen des Reitergewichtes vor, verbessert die Hankenbeugung des Dressurpferdes und beschäftigt arbeitslose Kinderponys. Im Agility-Parcours sorgt die Wippe für Abwechslung und von ihrem gymnastizierenden Effekt profitieren alte und rekonvaleszente Pferde. Katharina Röpnack aus Tornesch, Kreis Pinneberg, setzt dieses Gerät nicht nur für ihre eigenen Pferde, sondern auch im Unterricht ein.

Die Ganzkörperwippe verdankt ihren Namen erstens der Tatsache, dass das Pferd mit seinem ganzen Körper auf der Wippe steht, und zweitens, dass sie durch die rhythmischen Schaukelbewegungen den ganzen Körper trainiert. "Richtig angewandt stärkt diese Trainingsform die gesamte Tiefenmuskulatur, so auch die Bauchmuskulatur, die das Pferd zum Tragen des Reiters benötigt. Außerdem werden Schultergliedmaßen, Brust- und Hinterhandmuskulatur trainiert", erklärt Katharina Röpnack.

Ihre eigenen Pferde, ein Süddeutsches Kaltblut und ein Shetlandpony, nutzen die Wippe ungefähr jeden zweiten Tag. "Je regelmäßiger trainiert wird, desto offensichtlicher werden die körperlichen Veränderungen. Mit zunehmender Muskulatur fällt den Pferden das Wippen immer leichter", berichtet sie. Das Training verbessert außerdem Körpergefühl, Balance und Trittsicherheit des Pferdes. Diese Veränderung fiel der Trainerin besonders beim Transport ihrer eigenen Pferde auf: "Sie konnten sich im Anhänger plötzlich viel besser ausbalancieren als früher."

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 45/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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