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Der Holsteiner Verbandshengst Crack von Cornet Obolensky wurde mit Richard Vogel der neue Bundeschampion der sechsjährigen Springpferde. Foto: Ulrike Beelitz

Die Holsteiner Pferde wussten bei den Bundeschampionaten in Warendorf zu überzeugen. Sie bekamen insgesamt elf Medaillen, davon dreimal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze. Crack, Lillet und Little Milton wurden Bundeschampion ihrer jeweiligen Klasse.

Crack von Cornet Obolensky-Candillo ist der neue Bundeschampion der sechsjährigen Springpferde. Unter dem Sattel von Richard Vogel meisterte der in Spanien gezüchtete Hengst im Besitz der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH das Stechen in 36,71 s. So hatte er einen denkbar knappen Vorsprung vor dem westfälischen Hengst Coros, ebenfalls ein Sohn von Cornet Obolensky und geritten von Philipp Weishaupt, der sich um nur 0,06 s mit dem zweiten Platz zufriedengeben musste (36,77 s).

Vogel schwärmte von seinem Champion Crack: "Ich reite ihn erst seit zwei Monaten, das ist ja eine kurze Zusammenarbeit. Crack begeistert mich mit seiner Leistungsbereitschaft. Sein Charakter und seine Einstellung sind außerordentlich. Ich habe das Gefühl, mit diesem Pferd ist alles möglich, wenn ich einen hohen Sprung anreite."

Die Bronzemedaille gewann Cashtender von Casall-Contender unter Frederic Tillmann. Das Paar überquerte die Ziellinie nach 36,97 s. Der von Luk van Puymbroek gezogene Holsteiner Wallach im Besitz von Tanja Bock gab im Stechen alles, kam aber an den beiden Cornet Obolensky-Söhnen nicht vorbei.

Richard Vogel kam die Ehre zu, an einem Wochenende gleich zwei Bundeschampions zu reiten: Auch der Baden-Württemberger Fuchswallach Cepano Baloubet holte sich mit ihm den Titel, dieses Mal bei den siebenjährigen Springpferden. Die beiden starteten als Letzte in das Stechen, das sie ohne Strafpunkte in 40,97 s beendeten.

Vor ihnen waren zwei Reiterinnen fehlerfrei geblieben. Die schnellere Runde gelang Teike Carstensen aus Sollwitt, Kreis Nordfriesland, mit der Holsteiner Stute Greece von Mylord-Carthago. Nach 43,28 s passierte die von Teikes Großmutter Margit Petersen gezogene Schimmelstute, die auch im Besitz der familieneigenen Hengststation Sollwitt steht, die Ziellinie. Das reichte für die Silbermedaille.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 34/2021 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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