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Auch kontrollierte Bewegung, also zum Beispiel Reiten, Fahren oder Longieren entsprechend den Bedürfnissen des Pferdes, ist im Sinne des Tierschutzes unabdingbar. Foto: Imago

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung lud der Pferdesportverband Schleswig-Holstein Vertreter von Pferdebetrieben und Reitvereinen dazu ein, sich auf digitalem Wege über die bisherigen Erfahrungen während der Corona-Pandemie auszutauschen.

Im Pferdesport sind vor allem die Vereine und Betriebe besonders hart von der Corona-Krise getroffen, denn neben dem wirtschaftlichen Überleben müssen sie auch den schwierigen Balanceakt zwischen Infektionsschutz und Tierwohl meistern. Vielerorts herrscht Unsicherheit, und jeder versucht nach bestem Wissen und Gewissen mit der Situation umzugehen. Die Telefonleitungen der Verbände laufen heiß, denn natürlich möchten es alle richtig machen, aber genauso auch ihre Sorgen zum Ausdruck bringen.

Gemeinsam mit Thomas Ungruhe von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), dessen Abteilung dort maßgeblich für die Handlungsempfehlungen in der Corona-Krise verantwortlich zeichnet, lud der Pferdesportverband Schleswig-Holstein (PSH) deshalb zu einem digitalen Erfahrungsaustausch ein. In einer virtuellen Podiumsdiskussion berichteten Swantje Prang von der Reitgemeinschaft und dem Ferienhof Augustenhof, Anna-Sophie Pratje vom Lübecker Reiterverein, Monika Schreiber vom Reitverein Breitenburg und dem Reiterhof Schreiber sowie Almut Willmes von der Reitschule Equi-Fitness von den täglichen Herausforderungen und ihren persönlichen Lösungsansätzen. Thomas Ungruhe und Matthias Karstens, der Geschäftsführer des PSH, brachten weitere Erfahrungen aus Land und Republik ein und gaben einen Einblick in die Interessenvertretung und politischen Hürden.

Zunächst stand die Frage im Mittelpunkt, wie Schulpferde auch während der Corona-Beschränkungen bestmöglich versorgt werden können. Denn natürlich muss Schulpferden, genau wie allen anderen Pferden, auch in Zeiten des Lockdowns ausreichender Auslauf ermöglicht werden. Täglich mehrere Stunden freie und entsprechend den Bedürfnissen des Pferdes auch kontrollierte Bewegung (zum Beispiel Reiten, Fahren, Longieren oder Bodenarbeit) sind im Sinne des Tierschutzes unabdingbar. Gerade Schulpferde, die in der Regel mehrere Stunden täglich aktiv sind, müssen zum Erhalt ihrer psychischen und körperlichen Gesundheit weiter kontrolliert bewegt werden.

 

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 6/2021 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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