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Zu den größten Fütterungsfehlern im Winter gehört eine ungenügende Raufutteraufnahme. Foto: Nicole Weinhardt

Der Jahreszeitenwechsel zum Winterhalbjahr stellt hohe Anforderungen an den Stoffwechsel des Pferdes. Die nassen und kalten Monate bringen ein verändertes Futterangebot mit sich. Anstelle von Gras bildet nun Heu oder Heulage die Hauptkomponente der Fütterung. Für Dr. Anna Lisa Zeiger von der Pferdeklinik Tappendorf, Kreis Rendsburg-Eckernförde, liegt der Schlüssel zur optimalen Winterfütterung in qualitativ hochwertigem Grundfutter, guten Mineralien und einem durchdachten Gesundheitsmanagement.

"Im Winter sollte das Grundfutter eines Pferdes überwiegend aus Heu oder Heulage bestehen", sagt Dr. Anna Lisa Zeiger. Im Gegensatz zu Hafer oder Müsli enthält dieses Raufutter einen hohen Rohfaseranteil, welcher für die Aufrechterhaltung der Darmfunktion des Pferdes lebensnotwendig ist. Damit sich dessen Darmbakterien langsam an die Umstellung von Gras auf Heu gewöhnen können, empfiehlt die Tierärztin, in den letzten Weidewochen täglich schon eine kleine Portion Raufutter zuzufüttern. "Wird dies versäumt, können Verstopfungs- oder Gaskoliken die Folge sein", berichtet sie.

Der Futterbedarf ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen davon, ob ein Pferd von Natur aus leicht- oder schwerfuttrig ist, ob es gesund ist, sportlich genutzt wird oder ein Mehrbedarf durch Wachstum beziehungsweise Zuchteinsatz besteht. Viele Empfehlungen beziehen sich auf "normale" Warmblüter. Dabei ergeben sich je nach Pferdetyp gravierende Unterschiede. Die meisten Voll- oder leichten Warmblüter verwerten das Futter schlechter und nehmen keine großen Futtermengen auf einmal auf. Solche Pferde werden als schwerfuttrig bezeichnet. Kleinpferde und Ponys mit stabilem Körperbau sind dagegen meist gute Futterverwerter und von Natur aus Energiesparer, daher kommen sie mit weniger Futter aus.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 01/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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