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Vom Fan zum Museumsgründer: Mario Würz betreibt seit Jahren ehrenamtlich das Immenhofmuseum in Malente. Foto: Imke Eppers

Der Immenhof! Bis heute hat wohl kaum eine norddeutsche Filmkulisse solch einen Sehnsuchtseffekt wie die Gutsanlage am Kellersee bei Bad Malente-Gremsmühlen im Kreis Ostholstein. "Die Mädels vom Immenhof" stehen seit rund 65 Jahren für den Traum vom Sommer mit Ponys, vom Gutshof in idyllischer Landschaft, ersehnter Lebensfreude in der Nachkriegszeit und das sichere Gefühl "alles wird gut". Im Museum von Mario Würz können Besucher wieder in diese heile Welt eintauchen.

Die Heimatfilme der 1950er Jahre sind Kult: "Die Mädels vom Immenhof" (1955), "Hochzeit auf Immenhof" (1956) und "Ferien auf Immenhof" (1957) begeisterten Generationen von Zuschauern und brachten die ersten Islandpferde nach Deutschland. Viele der Shetlandponys, die in den Filmen auftraten, fanden später ihre Bestimmung tatsächlich auf einem Ponyhof, nämlich dem Forsthaus Tiergarten in Niedersachsen.

Die Remakes der 1970er Jahre, "Die Zwillinge vom Immenhof" (1973) und "Frühling auf Immenhof" (1974), konnten die Beliebtheit der drei Originale jedoch nicht erreichen, und die neueste Filmfassung "Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers" (2019) verschwand ziemlich unbeachtet in der cineastischen Versenkung.

Einer, der den Traum vom Immenhof mit Leib und Seele lebt, ist Mario Würz aus Malente. Er wohnt nicht nur seit Jahren auf dem Gutsgelände, sondern ist auch Initiator und ehrenamtlicher Betreiber des Immenhofmuseums. Die Idee, ein Museum für Fans zu erschaffen, entstand vor 15 Jahren, als Würz so viele "Devotionalien" rund um die Ponyhoffilme gesammelt hatte, dass es sich einfach anbot, sie mit Gleichgesinnten zu teilen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 21/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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