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Freie Bewegung auf Weide oder Paddock können Laufbänder und Ähnliches niemals ersetzen. Foto: pixabay

Führanlagen, Laufbänder und Solarien stehen heutzutage nicht mehr nur in großen Turnierställen, zunehmend entdecken auch Freizeitreiter deren Vorzüge im Pferdealltag. Denn dem Bewegungsdrang eines Pferdes, das in naturnaher Haltung etwa 16 km am Tag zurücklegt, kann man im Winter nur schwer gerecht werden.

Führanlagen sollen dem Pferd zusätzliche Bewegung verschaffen, sei es zum Aufwärmen vor dem Reiten, zum Trockenwerden nach absolviertem Training oder einfach zwischendurch. Insbesondere für Sportpferde werden sie auch zum Verbessern der Kondition genutzt. Das Prinzip ist dabei recht simpel: Die Pferde werden in einzelnen Abteilen, die durch spezielle Gitter, Gummimatten oder Kunststoffbalken voneinander getrennt sind, im Kreis, im Oval oder im Viereck zumeist im fleißigen Schritt bewegt. Die Geschwindigkeit kann individuell eingestellt werden, Richtungswechsel sind möglich. Neuere Führanlagen sind in der Regel sogenannte Freilaufanlagen, früher verfügten sie noch über Anbindemöglichkeiten für die Pferde. Die modernen Freilaufanlagen sind besser für die Dehnhaltung und zudem weniger gefahrenträchtig. Verfängt sich nämlich ein Kopf oder ein Bein im Strick, reagieren viele Pferde panisch.

Grundsätzlich werden drei Konstruktionsarten unterschieden. Bei der Bodenführanlage sind die Trenngitter an einem meist mit Keilriemen angetriebenen Drehkreuz am Boden in der Mitte der Führanlage befestigt. Der Antrieb der Deckenführanlage befindet sich an der Decke, weshalb der Innenraum der Führanlage beispielsweise auch als Longierzirkel angelegt werden kann. Über der Laufbahn der Gleitschienenanlage befinden sich Schienen, in denen die Trenngitter "gleiten". Der Vorteil: Es sind neben runden auch ovale oder rechteckige Ausführungen möglich, in denen die Gelenke der Vierbeiner weniger belastet werden. Wie auch bei Deckenführanlagen kann der innen liegende Bereich genutzt werden, bei entsprechender Größe sogar als Reitplatz.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 05/2020 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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