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Ein Brand auf einer Reitanlage, wie hier im Mai 2020 auf dem Grönwohldhof, Kreis Stormarn, ist immer eine schlimme Sache. Foto: Imago

Feuer ist eine der größten Katastrophen, die auf einer Reitanlage geschehen können. Brennbares Material gibt es in einem Stall an allen Ecken. Oft gehen die Gebäude ineinander über, sodass Brände in kürzester Zeit eine gesamte Anlage vernichten können. Hinzu kommt die Panik, die unter den Tieren ausbricht und zur zusätzlichen Gefahr für alle Beteiligten wird. Deshalb heißt es in Sachen Feuer: verhindern, was verhindert werden kann. Vorsorge ist in diesem Fall wichtiger denn je.

"Oft sind sich auch Profis unter den Pferdehaltern leider nicht bewusst, wo überall Risiken liegen. Daher rate ich stets, sich jede Ecke des Stalls einmal anzusehen und mögliche Gefahrenquellen – seien sie noch so klein und unbedeutend – auszuschalten. Das kann vom unachtsam hintereinandergeschalteten Verlängerungskabel bis zum Heizlüfter im Winter wirklich alles sein", betont Gerlinde Hoffmann, ehemalige Haltungsexpertin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Denn in einem Stall ist so gut wie alles entzündlich, selbst wenn es zunächst gar nicht so erscheint. Schon ein kleiner Funke genügt, um eine Katastrophe auszulösen. Daher darf im Stall zu keiner Zeit und auch nicht in vermeintlich "sicheren" Bereichen geraucht werden.

Hoffmann empfiehlt auch "die getrennte Lagerung von Futtermitteln und Stroh in einem Gebäude jenseits der Stallungen", damit sich ein Feuer nicht so schnell verbreiten kann. Weitere Vorkehrungen zur Brandvermeidung sind die Sauberkeit auf der Anlage und zum Beispiel der Einsatz von LED in allen möglichen Bereichen. Diese sind nicht nur sehr energiesparend und langlebig, sondern entwickeln auch kaum Wärme, die an die Umgebung abgegeben wird.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 1/2021 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

 

 

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